Die Werften in der DDR

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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon DSR-Admin » Mo 6. Sep 2010, 11:21

Und nochwas:

Die SMM beginnt. Ich werde in den nächsten Tagen dort hin fahren. Wer möchte, kann gerne mitkommen. Geht morgens hin und gegen Abend wieder zurück.
Habe noch 2 Plätze im Auto frei...

Gruß Roland
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und glücklich wie wir war sonst keiner -bei der Deutfracht/Seereederei"

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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon Michel T. » Mi 8. Sep 2010, 21:52

Hallo Hoss.
Hast du Informationen über die Verarbeitungskapazität der Fischmehlanlagen? Also ?t Fisch pro Stunde und zur allgemeinen Ladungskapazität der Schiffe?

Gruß Michel
Das Copyright der Fotos in meinen Beiträgen liegt bei mir.
Ein Teil meiner Bilder, und natürlich viele andere, zu sehen auf http://www.Schiffgiganten.de
Michel T.
 
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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon DSR-Admin » Mi 8. Sep 2010, 21:57

Hallo Roland,

So, grade noch was gefunden, eine Ablieferungsliste, die ich vor 20 Jahren mal von dem damaligen Pressechef der Werft Rosslau bekommen hatte. Der Cuba-Cutter taucht deswegen nirgends auf, weil er unter der offiziellen Werftbezeichnung HD 569 lief. Und demnach sind sogar 15 Kutter nach Kuba gegangen. Ich scanne dir das mal ein ...aber nicht mehr heute. Und dann freue ich mich schon drauf, falls du den ganzen anderen "Kleinkram" aufdröseln willst :mrgreen:
Aber lass uns das mal anpacken ...

Gruß Roland
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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon Peter Hartung » Sa 11. Sep 2010, 08:00

Hoss50 hat geschrieben:Frachtschiffe
Frachtschiffe der Serie "Edgar André" (Typ X)
Die Frachtschiffsserie Typ X, war ein Stückgutschiffstyp der Warnowwerft.
> 5613863...1964...515..."KÄTHE NIEDERKIRCHNER"...7723 t...Stapellauf 22.02.1964 /übergeben 31.07.1964
..Auf der ersten Reise von Matanzas nach Rostock am 23.08.64 ist das Schiff eine halbe Meile vom Leuchtturm
..Pentland Skerries aufgelaufen und ist gekentert. Es hatte 10000 t Weißzucker geladen. Die Crew navigierte nach ..selbst gezeichneten Handskizzen.
Bild
Autor: Horst S. am 23.08.1965 aus Musterrolle
(...)
Roland


@ "Hoss50"
Moin Roland!
Das wird Dich interessieren: Das nachfolgende Foto der "KÄTHE NIEDERKIRCHNER" fand ich bei Shipspotting.

http://media.shipspotting.com/uploads/p ... RCHNER.JPG

Bekanntlich sank das Schiff auf seiner ersten (Rück-)Reise von Havanna, Kuba, nach Rostock. Malcolm Cranfield machte dazu folgende Anmerkung:

"KATHE NIEDERKIRCHNER, an "XA" type, completed by Warnowwerft for DSR on 31st July 1964, was photographed by Alex Duncan anchored off Southend in June 1965, presumably waiting to load at Tilbury for Havana. On the return voyage from Havana to Rostock, loaded with 10,000 tonnes of sugar, the ill fated ship and her forty crew, some together with family, ran aground on Pentland Skerries, north of Scotland, on 23rd August and quickly sank."

Dazu - ausführlicher - Auszüge aus dem Wikipedia-Eintrag:

"Am 11. August 1964 verließ das Schiff den kubanischen Hafen Matanzas mit dem Direktziel Rostock. Geladen hatte es eine Komplettladung Weißzucker für die DDR und den Weiterverkauf in sozialistische Nachbarländer. Der Heimatkurs führte, wie damals häufig gewählt, nördlich an den Britischen Inseln vorbei in die Nordsee, durch das Skagerrak in die Ostsee. Am 23. August 1964 befand sich das Schiff eine halbe Meile vor dem Leuchtturm der Pentland Skerries vor der schottischen Küste im Pentland Firth. Aufkommender Nebel behinderte die Sicht. An der Westseite der Muckle Skerry lief es wegen starker Versetzung durch Strom auf Grund und kenterte. Es versank auf der Position 58° 41′ N, 2° 56′ W58.688745-2.934993. Die Besatzung, bestehend aus 40 Personen, die neun Frauen und ein Kind an Bord, konnten sich mit dem Motorrettungsboot des Schiffes auf die Pentland Skerries retten. (...)
Um Reisetage einzusparen,schlug der Politoffizier dem Kapitän vor, nicht um die Pentland Inseln herumzufahren, sondern mittendurch. Entsprechendes Kartenmaterial befand sich nicht auf dem Schiff. Von der dort herrschenden Strömung wusste man nichts. Festgestellt wurde lediglich ein Geschwindigkeitsverlust auf gerade 5 Knoten über Grund. Die Maschine lief jedoch mit voller Drehzahl. Bei schlechter Sicht und starker Stromversetzung lief das tiefbeladene Schiff auf und strandete. Nach schottischen Auskünften hatte noch nie vorher ein so großes Schiff diesen Kurs gewählt. Die erhoffte Zeiteinsparung wurde zu einem Totalverlust." - Eine Geschichte, die das Seefahrer-Leben geschrieben hat...
Wikipedia-Autor Ulrich "Biberbaer".

mfg Peter Hartung
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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon DSR-Admin » Sa 11. Sep 2010, 08:30

Hallo Peter,
naja, wie vieles in Wikipedia ist auch diese Schilderung nicht ganz korrekt. Ich werde mich mal in den nächsten Tagen an die Aufarbeitung machen und in die Akten gucken. Bis dahin verweise ich mal an den Elchlepp entweder "Auf Kollisionskurs" oder "Katastrophen auf See". In einem der beiden Bücher stehts drin, entsprechend dem Seekammerverfahren. Das Problem war eine selbstgezeichnete Seekarte ...
Habe heute leider nicht viel Zeit, muß nach Stralsund und bin erst wieder heute abend hier. So long.

Gruß Roland
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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon Peter Hartung » Sa 11. Sep 2010, 08:49

Moin Roland!
Um einem evtl. Missverständnis vorzubeugen:
Meine Erfahrung ist: Aus verschiedenen "Steinchen" setzt sich erst das annähernd vollständige historische "Mosaik" zusammen. Dazu muss man alle verfügbaren Quellen sichten. Wikipedia ist für mich keine "Heilige Schrift", aber oftmals überraschend brauchbar. Deshalb verstehe meine Mitteilung bitte als Ergänzung (nicht als Infragestellung) zu den bereits im Thread gemachten Angaben. Und wenn dabei ein feines Foto des Schiffes oder ein neuer Aspekt der Story herauskommt - umso besser. Wenn Du noch mehr Material findest zu diesem sehr merkwürdigen Schiffbruch, noch besser.
Bild
Bild
Quelle: wrecksite.eu (Bildnachweis: Kevin Heath. Autor: unbekannt. Copyright: unbekannt.)
Übrigens bin ich durch (Such-)Zufall auf die "Käthe" gestoßen, weil ich zur Zeit über den Hafen von Havanna recherchiere. Doch dazu wird noch nichts verraten. Später mehr.
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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon DSR-Admin » Sa 11. Sep 2010, 19:11

Hallo zusammen,

hier mal ein Foto, heute in Stralsund gemacht, vom FLB 23-2. Bin mir nicht sicher, ob diese Serie auch in Berlin oder auf der Neptunwerft entstanden ist ...

Bild

Und hier ein Fahrzeug der Oderwerft Eisenhüttenstadt:

Bild

Dieses Schiffchen kennt wohl (fast) jeder: die GORCH FOCK ex. TOVARISHTSCH:

Bild

Und den hier, die HANSEBLICK, ein Neubau für die Weiße Flotte,von der Schiffswerft Bolle GmbH in Derben ...

Bild

Hinweise und Ratschläge werden dankbar entgegen genommen ...

Gruß Roland
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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon Fischländer » Sa 11. Sep 2010, 23:56

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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon DSR-Admin » Do 16. Sep 2010, 23:07

Ergänzung zu Hoss:

9 Schiffe waren bestellt ...

Gruß
Roland
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Re: Die Werften in der DDR

Beitragvon Fischländer » Di 21. Sep 2010, 19:41

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