Stena-Line
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shipspotter96
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Re: Stena-Line
Die alte 'Stena Britannica' (IMO 9145164) hat man aber schnell wieder abgestoßen. Bei ihren Schwestern hat man hingegen ähnlich wie bei den E-Flexern schon vor Kiellegung, beziehugsweise Stapellauf mit Finnlines die Übernahme der Schiffe vereinbart.
https://www.faktaomfartyg.se/stena_britannica_2000.htm
https://www.faktaomfartyg.se/stena_britannica_2000.htm
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Chrissi
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Re: Stena-Line
Ich werde auf alle Punkte in den nächsten Tagen ausführlich antworten,
aber vorab auf die Schnelle schon mal zu Punkt 2)
Hollandica/Brittanica gebaut 2010
Transporter/Transit gebaut 2011
Adventurer/Scandinavica gebaut 2003
Nordica gebaut 2000
Superfasts gebaut 2002
Vinga gebaut 2005
Forerunner/Forecaster gebaut 2003
Germanica gebaut 2002
Baltica/Scandica gebaut 2005/2006
Futura/Connecta gebaut 2025
Flavia/Horizon gebaut 2006 bzw 2008
Die FETT gedruckten Schiffe haben mit dem Begriff FÄHRE abnsolut gar nichts zu tun.
Das sind einfach 100% Frachter für (vorwiegend) rollende Ladung und im Regelfall auch ohne Fahrer.
Bei anderen Reedereien wie z.B. DFDS oder Grimaldi werden deren zahlreiche Frachter ebenfalls nicht als Fähren gezählt.
Auch vielleicht irgendwelche Internetseiten alle Schiffe einer Reederei zusammen auflisten.
Ein Fähre ist ein nach Fahrplan regelmäßig verkehrendes See-Transportmittel wo jeder mit jedem Fahrzeug - und normalerweise auch zu Fuß - unkompliziert von A nach B mit fahren kann.
Also diese 6 Fracht-Schiffe fallen komplett raus.
Desweiteren hat die Vinga mit Stena nur noch auf dem Papier was zu tun - die ist langfristig im Einsatz für DFDS in Jersey. Und die beiden alten Rostockfähren sowie die Jutlandica hast Du vergessen, d.h. 2 weitere Fähren die jetzt 30 Jahre alt sind und 1 x 28 Jahre.
Und die beiden Superfasts werden allgemein als 2001 gebaut gezählt. Dito die Germanica - ist ein 2001 Schiff. Und die Scandinavica ein 2002 Schiff.
Es fällt auf, dass Du die Stena-Schiffe als möglichst jung hindrehen möchtest... . Die Visentinis check ich jetzt nicht einzeln.
Also es bleiben noch
- 5 E-Flexer die auch schon nicht mehr wirklich neu sind, wenn man den ersten theoretisch nach 10 Jahren ersetzen wollen würde, müßte man jetzt den Neubau dafür bestellen.
- 4 Visentinis - alle jetzt CIRCA 20 Jahre alt
- 11 andere Fähren - von diesen sind 3 fast 30 Jahre alt und 6 ca. 23 - 25 Jahre alt
- 3 besonders alte Fähren aus den 80iger Jahren (Nautica, Danica, Spirit)
23 Fähren insgesamt.
Wenn das jemand als moderne zeitgemäße Fährschiff-Flotte ansieht, dann haben wir halt einfach eine andere Meinung.
Ich sehe eine Flotte, die überwiegend aus alten und sehr alten Schiffen besteht - und es sind nirgendwo Ersatz-Neubauten dafür in Sicht.
D.h. wenn man keine moderenen Gebrauchtfähren irgendwo her kauft, wird sich mindestens in den nächsten drei Jahren (Bauzeitraum) auch niochts ändern. Würde man 1:1 nach ca. 30 Jahren Fähren ersetzen bräuchte man jetzt eine Bestellung von 12 (!) Fähren.
Punkt 5) Ja, da hast Du recht, da hab ich was verwechselt, die Nordica ist so klein und eng, mit sehr kleinen Fenstern etc. dass ich immer denke die ist gebraucht aus Japan.
aber vorab auf die Schnelle schon mal zu Punkt 2)
Hollandica/Brittanica gebaut 2010
Transporter/Transit gebaut 2011
Adventurer/Scandinavica gebaut 2003
Nordica gebaut 2000
Superfasts gebaut 2002
Vinga gebaut 2005
Forerunner/Forecaster gebaut 2003
Germanica gebaut 2002
Baltica/Scandica gebaut 2005/2006
Futura/Connecta gebaut 2025
Flavia/Horizon gebaut 2006 bzw 2008
Die FETT gedruckten Schiffe haben mit dem Begriff FÄHRE abnsolut gar nichts zu tun.
Das sind einfach 100% Frachter für (vorwiegend) rollende Ladung und im Regelfall auch ohne Fahrer.
Bei anderen Reedereien wie z.B. DFDS oder Grimaldi werden deren zahlreiche Frachter ebenfalls nicht als Fähren gezählt.
Auch vielleicht irgendwelche Internetseiten alle Schiffe einer Reederei zusammen auflisten.
Ein Fähre ist ein nach Fahrplan regelmäßig verkehrendes See-Transportmittel wo jeder mit jedem Fahrzeug - und normalerweise auch zu Fuß - unkompliziert von A nach B mit fahren kann.
Also diese 6 Fracht-Schiffe fallen komplett raus.
Desweiteren hat die Vinga mit Stena nur noch auf dem Papier was zu tun - die ist langfristig im Einsatz für DFDS in Jersey. Und die beiden alten Rostockfähren sowie die Jutlandica hast Du vergessen, d.h. 2 weitere Fähren die jetzt 30 Jahre alt sind und 1 x 28 Jahre.
Und die beiden Superfasts werden allgemein als 2001 gebaut gezählt. Dito die Germanica - ist ein 2001 Schiff. Und die Scandinavica ein 2002 Schiff.
Es fällt auf, dass Du die Stena-Schiffe als möglichst jung hindrehen möchtest... . Die Visentinis check ich jetzt nicht einzeln.
Also es bleiben noch
- 5 E-Flexer die auch schon nicht mehr wirklich neu sind, wenn man den ersten theoretisch nach 10 Jahren ersetzen wollen würde, müßte man jetzt den Neubau dafür bestellen.
- 4 Visentinis - alle jetzt CIRCA 20 Jahre alt
- 11 andere Fähren - von diesen sind 3 fast 30 Jahre alt und 6 ca. 23 - 25 Jahre alt
- 3 besonders alte Fähren aus den 80iger Jahren (Nautica, Danica, Spirit)
23 Fähren insgesamt.
Wenn das jemand als moderne zeitgemäße Fährschiff-Flotte ansieht, dann haben wir halt einfach eine andere Meinung.
Ich sehe eine Flotte, die überwiegend aus alten und sehr alten Schiffen besteht - und es sind nirgendwo Ersatz-Neubauten dafür in Sicht.
D.h. wenn man keine moderenen Gebrauchtfähren irgendwo her kauft, wird sich mindestens in den nächsten drei Jahren (Bauzeitraum) auch niochts ändern. Würde man 1:1 nach ca. 30 Jahren Fähren ersetzen bräuchte man jetzt eine Bestellung von 12 (!) Fähren.
Punkt 5) Ja, da hast Du recht, da hab ich was verwechselt, die Nordica ist so klein und eng, mit sehr kleinen Fenstern etc. dass ich immer denke die ist gebraucht aus Japan.
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Luxuswampe
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Re: Stena-Line
Hallo,Chrissi hat geschrieben: ↑Mi 24. Dez 2025, 13:38 Ich werde auf alle Punkte in den nächsten Tagen ausführlich antworten,
aber vorab auf die Schnelle schon mal zu Punkt 2)
Hollandica/Brittanica gebaut 2010
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Die FETT gedruckten Schiffe haben mit dem Begriff FÄHRE abnsolut gar nichts zu tun.
Das sind einfach 100% Frachter für (vorwiegend) rollende Ladung und im Regelfall auch ohne Fahrer.
Bei anderen Reedereien wie z.B. DFDS oder Grimaldi werden deren zahlreiche Frachter ebenfalls nicht als Fähren gezählt.
Auch vielleicht irgendwelche Internetseiten alle Schiffe einer Reederei zusammen auflisten.
Ein Fähre ist ein nach Fahrplan regelmäßig verkehrendes See-Transportmittel wo jeder mit jedem Fahrzeug - und normalerweise auch zu Fuß - unkompliziert von A nach B mit fahren kann.
Also diese 6 Fracht-Schiffe fallen komplett raus.
Desweiteren hat die Vinga mit Stena nur noch auf dem Papier was zu tun - die ist langfristig im Einsatz für DFDS in Jersey. Und die beiden alten Rostockfähren sowie die Jutlandica hast Du vergessen, d.h. 2 weitere Fähren die jetzt 30 Jahre alt sind und 1 x 28 Jahre.
Und die beiden Superfasts werden allgemein als 2001 gebaut gezählt. Dito die Germanica - ist ein 2001 Schiff. Und die Scandinavica ein 2002 Schiff.
Es fällt auf, dass Du die Stena-Schiffe als möglichst jung hindrehen möchtest... . Die Visentinis check ich jetzt nicht einzeln.
Also es bleiben noch
- 5 E-Flexer die auch schon nicht mehr wirklich neu sind, wenn man den ersten theoretisch nach 10 Jahren ersetzen wollen würde, müßte man jetzt den Neubau dafür bestellen.
- 4 Visentinis - alle jetzt CIRCA 20 Jahre alt
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- 3 besonders alte Fähren aus den 80iger Jahren (Nautica, Danica, Spirit)
23 Fähren insgesamt.
Wenn das jemand als moderne zeitgemäße Fährschiff-Flotte ansieht, dann haben wir halt einfach eine andere Meinung.
Ich sehe eine Flotte, die überwiegend aus alten und sehr alten Schiffen besteht - und es sind nirgendwo Ersatz-Neubauten dafür in Sicht.
D.h. wenn man keine moderenen Gebrauchtfähren irgendwo her kauft, wird sich mindestens in den nächsten drei Jahren (Bauzeitraum) auch niochts ändern. Würde man 1:1 nach ca. 30 Jahren Fähren ersetzen bräuchte man jetzt eine Bestellung von 12 (!) Fähren.
Punkt 5) Ja, da hast Du recht, da hab ich was verwechselt, die Nordica ist so klein und eng, mit sehr kleinen Fenstern etc. dass ich immer denke die ist gebraucht aus Japan.
Zunächst einmal ist deine eigene Definition des Begriffs „Fähre“ ist leider nicht korrekt (siehe unten). Ferner geht in dieser Diskussion um Stena Line als Betreiber von insgesamt 40 Schiffen auf 19 Linien (Quelle: https://stenaline.com). Da kannst du nicht deine eigene inkorrekte Definition ansetzen um auf dieser Basis eine verzerrte Flottenbewertung vorzunehmen, welche eh nur eine begrenzte Aussagekraft hat da (und das erkläre ich auch gerne nochmal) das Alter eines Schiffes kein primäres Merkmal über dessen Zustand und Sicherheit ist. Aus deinen zahlreichen Beiträgen entnehme ich das nach deiner Sichtweise „neu“ gleichzusetzen ist mit „gut“ bzw „alt“ = „schlecht“, ebenso „schnell“ = „gut“ bzw „langsam“ = „schlecht“. Das ist de facto nicht richtig, da betriebliche und ökonomische Zwänge, Nachhaltigkeit und Umweltschutz-Aspekte ebenso außen vor gelassen werden wie nautische Vorgaben!
Natürlich erreicht jedes Schiff irgendwann ein Alter an dem es wirtschaftlich nicht mehr rentabel betrieben werden kann bzw. zu erwartende Reparaturkosten den Zeitwert überschreiten. Bei guter Besatzung, regelmäßiger Wartung etc. kann die Lebenserwartung einer Ropax-Einheit ohne Probleme 35/40 Jahre betragen.
Schau dir gerne mal vergleichbare Flotten von ähnlich aufgestellten Reedern an (Mols-Linien ist kein passender Vergleich, das wurde dir schon von anderen Usern erklärt), dann kannst du sehen das die Stena Schiffe noch eine beachtliche Restlaufzeit (abgesehen von den 3 genannten Kandidaten aus den 80ern) haben.
Und nun zur Einordnung, der Begriff Fähre wird wie folgt definiert:
***
Eine Fähre ist ein Wasserfahrzeug, das dazu dient, Personen, Fahrzeuge oder Güter über ein Gewässer zu transportieren. Sie verbindet in der Regel zwei Uferstellen miteinander und stellt somit eine wichtige Ergänzung oder Alternative zu Brücken und Tunneln dar.
***
Quelle: https://www.mtrlegal.com/wiki/faehre/#: ... ln%2520dar.
Oder auch:
***
Eine Fähre ist ein Schiff, das nach einem regelmäßigen Fahrplan verkehrt, um Personen und Fahrzeuge zwischen zwei Orten zu transportieren, die nicht weiter als 300 Meilen voneinander entfernt liegen. Der Hauptzweck einer Fähre ist der Transport von:
1) Passagieren
2) Fahrzeugen oder Eisenbahnwaggons, die zum Transport von Personen oder Gütern verwendet werden oder wurden.
***
Quelle: https://legal--resources-uslegalforms-c ... _tr_pto=rq
Und noch ein kurzer Kommentar zu deiner Einschätzung das die 5 E-Flexer „nicht mehr wirklich neu sind und zeitnah ersetzt werden sollen“. Stena Estrid (Indienststellung November 2019), Edda und Embla (beide 2020), Ebba und Estelle (beide 2022) sollen/müssen keinesfalls nach 10 Jahren ersetzt werden. Diese 5 Schiffe stellen ein Investment von über 1 Milliarde USD dar und müssen sich entsprechend über ihre Laufzeit amortisieren. Das sind einfache Betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten!
Wir hatten vor einiger Zeit einen User (ich erinnere den Namen nicht mehr) der einen ähnlichen Standpunkt und Schreibstil hatte. Das ging soweit das er ernsthaft vorschlug die Stena Germanica sollte tagsüber Butterfahrten ab Kiel nach Langeland anbieten.
Habe nur ich ein Dejavue?
-
Chrissi
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- Registriert: So 30. Nov 2025, 14:47
Re: Stena-Line
Also was der Begriff Fähre bedeutet bestimmen nicht irgendwelche Anwälte oder gar irgendwer in Amerika - wo auch noch gesagt wird, dass eine Fähre über 300 Meilen Strecke angeblich keine Fähre ist.
Es gibt in Deutschland und Europa diverse Universitäten mit speziellen Fakultäten und Lehrstühlen zu Verkehr, Verkehrssystemen usw. - sogar auch speziell zum Seeverkehr und Schiffsverkehr. Und da stimmen alle Professoren, Doktoranden etc. selbstverständlich mit meiner genannten Definition von Fähre überein weil es auch einfach die offizielle Definition des Begriffs Fähre ist.
Das eine sind Fähren - und das andere sind Frachtschiffe. Für rollende Ladung, ähnlich wie z.B. auch Auto-Transporter.
Nicht einfach buchbar oder benutzbar für Jeden, mit Abrechnung zzgl. Mwst. und im Regelfall auch unbegleitet, d.h. ohne LKW-Fahrer usw. .
Und es gibt eben diverse Reedereien die beide Schiffstypen besitzen (z.B. Grimaldi, DFDS und Stena).
Und wenn Du die Gesamtflottengröße einer Reederei vergleichen möchtest, kannst Du natürlich alles mitzählen was schwimmt.
Z.B. auch die Kreuzfahrtschiffe und Containerschiffe bei MSC-GNV.
Aber wenn es um Fähren geht, dann zählen eben nur diese.
Und davon hat Stena aktuell noch 23.
----------------------------------------------------------------------------------
Normalerweise geht man bei Fähren allgemein von einer Einsatzdauer bis zu ca. 30 Jahren aus.
Manche Reedereien halten sich möglichst daran (z.B. P&O) - andere nicht.
Nach dem gescheiteren Deal mit den Moby-Fähren hat DFDS z.B. es bei Fähren (gilt nicht für ihre Frachter) einfach so auf 45(!) Jahre verlängert.
Bei den E-Flexern wollte ich mit den 10 Jahren nur damit sagen, dass die auch schon nicht mehr brandneu sind sondern schon bald 1/3 ihrer normalen Einsatzzeit rum haben.
Der entscheidende Fakt ist: Würden sie nach ca. 30 Jahren ihre Fähren mit Neubauten ersetzen, dann müßten sie jetzt 12 neue Fähren bestellen (wenn alle Fähren von einer Werft kommen sollen).
---------------------------------------------------------------------------------
Grundsätzlich ist eine Bedienung von mehreren Routen mit einer Fähre und nur möglichst kurzen Hafenliegezeiten sehr sinnvoll.
So wie z.B. früher der Tagesumlauf der Kiel-Fähre nach Frederikshavn. Oder wie es z.B. Viking Line im Sommer macht, mit der Sto.-Helsinki Fähre ein mal schnell nach Tallin und zurück anstatt den ganzen Tag im Hafen zu warten.
Die aktuellen Stena-Kiel-Fähren wären aber für einen Tagestrip nach Langeland nicht gut geeignet. Auch ist dort kein Fährhafen mehr usw. .
Aber wegen der immer weiter ausufernden extremen Preisunterschiede zwischen Deutschland und Skandinavien wären Butterfahrten wie im letzten Jahrhundert mit sparsamen Elektrofähren und auf geeigneter Strecke zukünftig grundsätzlich wieder sehr sinnvoll.
Man wird das große Potential nach der Fehmarnbelttunnelöffnung sehen weil dann die Anzahl der "Shopping-Dänen" aus dem Großraum Kopenhagen enorm zunehmen wird. Heute ist es vielen zu teuer oder sie fahren nur 1-2 mal im Jahr - aber wenn die Tagestickets für PKW auf 20,-/30,-/40,- runter gehen, dann werden viel viel mehr Dänen (und auch Schweden) als heute viel öfter zum Shoppen Richtung Lübeck fahren.
Es gibt in Deutschland und Europa diverse Universitäten mit speziellen Fakultäten und Lehrstühlen zu Verkehr, Verkehrssystemen usw. - sogar auch speziell zum Seeverkehr und Schiffsverkehr. Und da stimmen alle Professoren, Doktoranden etc. selbstverständlich mit meiner genannten Definition von Fähre überein weil es auch einfach die offizielle Definition des Begriffs Fähre ist.
Das eine sind Fähren - und das andere sind Frachtschiffe. Für rollende Ladung, ähnlich wie z.B. auch Auto-Transporter.
Nicht einfach buchbar oder benutzbar für Jeden, mit Abrechnung zzgl. Mwst. und im Regelfall auch unbegleitet, d.h. ohne LKW-Fahrer usw. .
Und es gibt eben diverse Reedereien die beide Schiffstypen besitzen (z.B. Grimaldi, DFDS und Stena).
Und wenn Du die Gesamtflottengröße einer Reederei vergleichen möchtest, kannst Du natürlich alles mitzählen was schwimmt.
Z.B. auch die Kreuzfahrtschiffe und Containerschiffe bei MSC-GNV.
Aber wenn es um Fähren geht, dann zählen eben nur diese.
Und davon hat Stena aktuell noch 23.
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Normalerweise geht man bei Fähren allgemein von einer Einsatzdauer bis zu ca. 30 Jahren aus.
Manche Reedereien halten sich möglichst daran (z.B. P&O) - andere nicht.
Nach dem gescheiteren Deal mit den Moby-Fähren hat DFDS z.B. es bei Fähren (gilt nicht für ihre Frachter) einfach so auf 45(!) Jahre verlängert.
Bei den E-Flexern wollte ich mit den 10 Jahren nur damit sagen, dass die auch schon nicht mehr brandneu sind sondern schon bald 1/3 ihrer normalen Einsatzzeit rum haben.
Der entscheidende Fakt ist: Würden sie nach ca. 30 Jahren ihre Fähren mit Neubauten ersetzen, dann müßten sie jetzt 12 neue Fähren bestellen (wenn alle Fähren von einer Werft kommen sollen).
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Grundsätzlich ist eine Bedienung von mehreren Routen mit einer Fähre und nur möglichst kurzen Hafenliegezeiten sehr sinnvoll.
So wie z.B. früher der Tagesumlauf der Kiel-Fähre nach Frederikshavn. Oder wie es z.B. Viking Line im Sommer macht, mit der Sto.-Helsinki Fähre ein mal schnell nach Tallin und zurück anstatt den ganzen Tag im Hafen zu warten.
Die aktuellen Stena-Kiel-Fähren wären aber für einen Tagestrip nach Langeland nicht gut geeignet. Auch ist dort kein Fährhafen mehr usw. .
Aber wegen der immer weiter ausufernden extremen Preisunterschiede zwischen Deutschland und Skandinavien wären Butterfahrten wie im letzten Jahrhundert mit sparsamen Elektrofähren und auf geeigneter Strecke zukünftig grundsätzlich wieder sehr sinnvoll.
Man wird das große Potential nach der Fehmarnbelttunnelöffnung sehen weil dann die Anzahl der "Shopping-Dänen" aus dem Großraum Kopenhagen enorm zunehmen wird. Heute ist es vielen zu teuer oder sie fahren nur 1-2 mal im Jahr - aber wenn die Tagestickets für PKW auf 20,-/30,-/40,- runter gehen, dann werden viel viel mehr Dänen (und auch Schweden) als heute viel öfter zum Shoppen Richtung Lübeck fahren.
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Gunnar
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Re: Stena-Line
Solche Aussagen finde ich immer spannend. Und da sollte es sicher kein Problem sein, für uns noch einen oder mehrere Links zu ergänzen, die das belegen.Chrissi hat geschrieben: ↑Sa 27. Dez 2025, 19:58
Es gibt in Deutschland und Europa diverse Universitäten mit speziellen Fakultäten und Lehrstühlen zu Verkehr, Verkehrssystemen usw. - sogar auch speziell zum Seeverkehr und Schiffsverkehr. Und da stimmen alle Professoren, Doktoranden etc. selbstverständlich mit meiner genannten Definition von Fähre überein weil es auch einfach die offizielle Definition des Begriffs Fähre ist.
Gruß
Gunnar
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HansP
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- Registriert: Di 14. Jul 2009, 22:12
Re: Stena-Line
Hier fehlt, aus meiner Sicht, ein entscheidender Zusatz: "Grundsätzlich ist eine Bedienung von mehreren Routen mit einer Fähre und nur möglichst kurzen Hafenliegezeiten sehr sinnvoll, soweit es sich ökonomisch rechnet oder aus Gründen des Wettbewerbs zwingend erforderlich scheint."Chrissi hat geschrieben: ↑Sa 27. Dez 2025, 19:58 Grundsätzlich ist eine Bedienung von mehreren Routen mit einer Fähre und nur möglichst kurzen Hafenliegezeiten sehr sinnvoll.
So wie z.B. früher der Tagesumlauf der Kiel-Fähre nach Frederikshavn. Oder wie es z.B. Viking Line im Sommer macht, mit der Sto.-Helsinki Fähre ein mal schnell nach Tallin und zurück anstatt den ganzen Tag im Hafen zu warten.
Der geneigte "Shopping-Däne" bezahlt schon heute für seine Tour in den norddeutschen Shopping-Himmel nur ca. EUR 26,- (DKK 199,- / ROE 7,466), offenbar ist das Management doch nicht so unfähig, wie von Dir immer wieder suggeriert.Chrissi hat geschrieben: ↑Sa 27. Dez 2025, 19:58 Man wird das große Potential nach der Fehmarnbelttunnelöffnung sehen weil dann die Anzahl der "Shopping-Dänen" aus dem Großraum Kopenhagen enorm zunehmen wird. Heute ist es vielen zu teuer oder sie fahren nur 1-2 mal im Jahr - aber wenn die Tagestickets für PKW auf 20,-/30,-/40,- runter gehen, dann werden viel viel mehr Dänen (und auch Schweden) als heute viel öfter zum Shoppen Richtung Lübeck fahren.
https://www.scandlines.dk/billetter/3-t ... uttgarden/
Noch ein gepflegtes Wochenende!
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Chrissi
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Re: Stena-Line
"Der geneigte "Shopping-Däne" bezahlt schon heute für seine Tour in den norddeutschen Shopping-Himmel nur ca. EUR 26,-"
Dieses Ticket ist ziemlicher Unsinn. Scandlines versucht damit nur das Shopping an Bord bzw. im eigenen Bordershop anzukurbeln.
Außerdem ist es sehr umständlich im gesamten Verfahren und nur online zu bekommen. Wer möchte denn ein 3-Stunden-Ticket auf diesen Fähren ?
Das hat NICHTS mit einem normalem Tagesticket zu tun mit dem Leute von beiden Seiten einen Tagesausflug im anderen Land machen können.
Für Skandinavier über Fehmarnbelt wirklich interessant ist nur ein großer Ganz-Tagesausflug mit Auto oder im Bus nach Lübeck oder Hamburg.
Und je billiger dafür der Ticketpreis ist, umso mehr und häufiger werden die fahren. Das wird auch langfristig noch mehr zunehmen weil die Betriebskosten/km mit zunehmender Anzahl von Elektroautos/Elektro-Reisebussen sinken werden, auch bekommen immer mehr Leute einen Dienstwagen zur freien privaten Nutzung inkl. Benzin/Ladekosten, d.h. nur das Ticket müssen die noch selber zahlen.
Es liegt an Scandlines selber - wenn sie zukünftig ein freies 24-Std.-Auto inkl. 9 Pers.-Ticket anbieten würden für 10,-/20,-/30,- Euro werden die Fähren auch nach Tunnelöffnung und im Winter voll sein. Mit solchen umständlichen und einseitigen (nur für Dänen) 3-Std. Tickets aber nicht.
"Die E-Flexer-Klasse hat sich als sehr flexibel erwiesen"
"Wirkt das Design billig und ist für viele Reedereien nicht attraktiv? Das sehe ich wie mein Vorredner, so viele Fährschiffe einer Klasse für verschiedenste Reedereien sieht man selten."
Man muß immer differenzieren. Stena Schiffsentwicklungen wie z.B. die HSS oder auch der E-Flexer sind grundsätzlich sehr positiv zu bewerten.
Stenas- E-Flexer waren insofern sehr sehr positiv, weil sie SEHR PREISWERT sind im Vergleich zu anderen Fähren ähnlicher Größe. Selbst ein Visentini - eigentlich der Fähr-Billigheimer in Europa - ist etwas teurer - bietet aber weniger.
Stena hat einen sehr flexiblen Fährtyp entwickelt, der länger oder kürzer gebaut werden kann mit mehr oder weniger Kabinen - in einer Art Serienproduktion mit bis jetzt 15 Schiffen und obendrein in vergleichsweise kurzer Bauzeit. Und sicher hätten manche Reedereien wie z.B. Brittany sonst Probleme gehabt so schnell Neubauten zu bestellen, die sonst woanders deutlich teurer gwesen wären.
Und 2017, 2019 oder 2021 war das Design sicherlich auch noch (relativ) modern.
Inzwischen gibt es aber viele andere Fähren / Neubauten die deutlich besser und moderner aussehen. Deswegen sage ich ja, es bräuchte jetzt eine Art "Neues Modell" - so wie jedes Automodell, Busmodell oder LKW-Modell auch nach einigen Jahren optisch und technisch erneuert auf den Markt kommt.
Und der E-Flexer ist auch nicht grenzenlos für alles sinnvoll einsetzbar. Z.B. bei den Schiffen für Brittany-Ferries gibt es negative Berichte von Fahrgästen ohne Ende - für mehr als ein paar hundert Leute an Bord ist es innen an Bord einfach viel zu klein und viel zu eng und viel zu ungemütlich - z.B. die einzige Bar mitttschiffs fühlen viele schlimmer als Bahnhofshallen. Viele finden überhaupt keine Plätze irgendwo und sind quasi gezwungen die teilweise sehr langen Reisen immer komplett in der Kabine zu verbringen.
Es ist halt ein Schiffsentwurf für Routen mit hohem Anteil an Fracht und noch wenigen hundert Passagieren dazu. Und nur noch immer mehr zusätzliche Kabinen und mehr Schwimmwesten an Bord ändern daran nicht wirklich etwas. Die Breite von 27,80m ist auch zunehmend zu schmal für die langfristige Zukunft. Ich würde Stena empfehlen einen Neuentwurf für die 30iger Jahre um 2 LKW-Spuren zu verbreitern (d.h. ca. 34-35m). Das bringt dann auch mehr Platz und Möglichkeiten in den öffentlichen Räumen und auch mehr Kabinen pro Deck und kürzere Schiffe bekommen mehr Kapazität als heute.
Corsica-Ferries z.B. bestellt bald 1+1+1 Neubauten für 500 Autos, 500 Kabinen, 2200 Pax auf 180m Länge (Bastia-Max) - sowas kann der E-Flexer nicht bieten.
Also 15 ähnliche Fähren zu billigem Preis fast wie eine Serienproduktion für viele verschiedene Reedereien ist wirklich eine gute Leistung. Viele haben aber E-Flexer gewählt weil sie schnell zu bekommen waren, kein Prototyp mehr sind und der Preis unschlagbar billig ist. Und nicht wegen tollem Design oder besonderen Komfort. Und es fehlen nach wie vor mehr Neubauten für Stenas eigene Linien und auch ein richtiger Designschub. Die HSS hatten viele Jahre lang immer noch einen WOW-Effekt. Im Vergleich dazu sehen die E-Flexer auch nagelneu aber immer mehr aus "wie von gestern".
Dieses Ticket ist ziemlicher Unsinn. Scandlines versucht damit nur das Shopping an Bord bzw. im eigenen Bordershop anzukurbeln.
Außerdem ist es sehr umständlich im gesamten Verfahren und nur online zu bekommen. Wer möchte denn ein 3-Stunden-Ticket auf diesen Fähren ?
Das hat NICHTS mit einem normalem Tagesticket zu tun mit dem Leute von beiden Seiten einen Tagesausflug im anderen Land machen können.
Für Skandinavier über Fehmarnbelt wirklich interessant ist nur ein großer Ganz-Tagesausflug mit Auto oder im Bus nach Lübeck oder Hamburg.
Und je billiger dafür der Ticketpreis ist, umso mehr und häufiger werden die fahren. Das wird auch langfristig noch mehr zunehmen weil die Betriebskosten/km mit zunehmender Anzahl von Elektroautos/Elektro-Reisebussen sinken werden, auch bekommen immer mehr Leute einen Dienstwagen zur freien privaten Nutzung inkl. Benzin/Ladekosten, d.h. nur das Ticket müssen die noch selber zahlen.
Es liegt an Scandlines selber - wenn sie zukünftig ein freies 24-Std.-Auto inkl. 9 Pers.-Ticket anbieten würden für 10,-/20,-/30,- Euro werden die Fähren auch nach Tunnelöffnung und im Winter voll sein. Mit solchen umständlichen und einseitigen (nur für Dänen) 3-Std. Tickets aber nicht.
"Die E-Flexer-Klasse hat sich als sehr flexibel erwiesen"
"Wirkt das Design billig und ist für viele Reedereien nicht attraktiv? Das sehe ich wie mein Vorredner, so viele Fährschiffe einer Klasse für verschiedenste Reedereien sieht man selten."
Man muß immer differenzieren. Stena Schiffsentwicklungen wie z.B. die HSS oder auch der E-Flexer sind grundsätzlich sehr positiv zu bewerten.
Stenas- E-Flexer waren insofern sehr sehr positiv, weil sie SEHR PREISWERT sind im Vergleich zu anderen Fähren ähnlicher Größe. Selbst ein Visentini - eigentlich der Fähr-Billigheimer in Europa - ist etwas teurer - bietet aber weniger.
Stena hat einen sehr flexiblen Fährtyp entwickelt, der länger oder kürzer gebaut werden kann mit mehr oder weniger Kabinen - in einer Art Serienproduktion mit bis jetzt 15 Schiffen und obendrein in vergleichsweise kurzer Bauzeit. Und sicher hätten manche Reedereien wie z.B. Brittany sonst Probleme gehabt so schnell Neubauten zu bestellen, die sonst woanders deutlich teurer gwesen wären.
Und 2017, 2019 oder 2021 war das Design sicherlich auch noch (relativ) modern.
Inzwischen gibt es aber viele andere Fähren / Neubauten die deutlich besser und moderner aussehen. Deswegen sage ich ja, es bräuchte jetzt eine Art "Neues Modell" - so wie jedes Automodell, Busmodell oder LKW-Modell auch nach einigen Jahren optisch und technisch erneuert auf den Markt kommt.
Und der E-Flexer ist auch nicht grenzenlos für alles sinnvoll einsetzbar. Z.B. bei den Schiffen für Brittany-Ferries gibt es negative Berichte von Fahrgästen ohne Ende - für mehr als ein paar hundert Leute an Bord ist es innen an Bord einfach viel zu klein und viel zu eng und viel zu ungemütlich - z.B. die einzige Bar mitttschiffs fühlen viele schlimmer als Bahnhofshallen. Viele finden überhaupt keine Plätze irgendwo und sind quasi gezwungen die teilweise sehr langen Reisen immer komplett in der Kabine zu verbringen.
Es ist halt ein Schiffsentwurf für Routen mit hohem Anteil an Fracht und noch wenigen hundert Passagieren dazu. Und nur noch immer mehr zusätzliche Kabinen und mehr Schwimmwesten an Bord ändern daran nicht wirklich etwas. Die Breite von 27,80m ist auch zunehmend zu schmal für die langfristige Zukunft. Ich würde Stena empfehlen einen Neuentwurf für die 30iger Jahre um 2 LKW-Spuren zu verbreitern (d.h. ca. 34-35m). Das bringt dann auch mehr Platz und Möglichkeiten in den öffentlichen Räumen und auch mehr Kabinen pro Deck und kürzere Schiffe bekommen mehr Kapazität als heute.
Corsica-Ferries z.B. bestellt bald 1+1+1 Neubauten für 500 Autos, 500 Kabinen, 2200 Pax auf 180m Länge (Bastia-Max) - sowas kann der E-Flexer nicht bieten.
Also 15 ähnliche Fähren zu billigem Preis fast wie eine Serienproduktion für viele verschiedene Reedereien ist wirklich eine gute Leistung. Viele haben aber E-Flexer gewählt weil sie schnell zu bekommen waren, kein Prototyp mehr sind und der Preis unschlagbar billig ist. Und nicht wegen tollem Design oder besonderen Komfort. Und es fehlen nach wie vor mehr Neubauten für Stenas eigene Linien und auch ein richtiger Designschub. Die HSS hatten viele Jahre lang immer noch einen WOW-Effekt. Im Vergleich dazu sehen die E-Flexer auch nagelneu aber immer mehr aus "wie von gestern".
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Luxuswampe
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Re: Stena-Line
Also Chrissi aka Alex00,
Das ist jetzt wieder sehr viel Text…
Mal der Reihe nach:
1) 2 dieser ominösen „Universitäten mit speziellen Fakultäten und Lehrstühlen zu Verkehr, Verkehrssystemen usw. - sogar auch speziell zum Seeverkehr„ habe ich einst besucht. Du auch? Deine Aussage halte ich für gewagt, der Nachweis hierzu, wie von meinem Vorredner erbeten, würde mich auch sehr interessieren.
2) ich erkläre dir gerne den Unterschied zwischen Autotransportern (Kurzform PCC = Pure Car Carrier), beispielsweise von Höegh Autoliners oder Wallenius Wilhelmsen Logistics WWL und einer RoRo-Fähre im Einsatz von Stena Line. PCCs transportieren in der Regel Neuwagen zwischen dem nächsten am Herstellerwerk gelegenen Hafen und verschiedenen Häfen in Absatzländern, wo sie zum Verkauf an Endkunden vorgesehen sind. PCC oder auch Pure Car and Truck Carriers (PCTC) transportieren keine beladenen LKW und/oder unbegleitete Sattelauflieger. Könnte jetzt noch weiter ausholen, spare mir das hier aus Zeitgründen.
3) dein Vergleich mit Kreuzfahrtschiffen und Containerschiffen bei MSC-GNV hinkt gewaltig. Ganz anderes Geschäftsfeld, Markenauftritt etc. Ich beziehe mich bei meiner Bewertung von Stena ja auch nur auf die auf www.stenaline.com angegebenen Routen und Schiffe. Andrere Geschäftsfelder wie Drilling
(https://www.stena-drilling.com/our-fleet) oder Stena Bulk (https://www.stenabulk.com/our-fleet) habe ich aus eben jenen Gründen bewusst nicht erwähnt.
4) Du schreibst jetzt selbst von einer Einsatzdauer bei Fähren von 30 Jahren. Immerhin ein Fortschritt, in deinem letzten Posting wolltest du die E-Flexer schon nach 10 Jahren aussortieren. Die Stena Estrid ist jetzt ziemlich genau 6 Jahre im Einsatz. Wie kann das bereits 1/3 Ihrer Einsatzzeit entsprechen? Willst Du sie nach 18 Jahren Einsatz nach Alang schicken?
5) Du erwähnst P&O als positives Beispiel in deiner Argumentation. Ist dir bewusst das dieser Reeder auf der Route Larne - Cairnryan die beiden Einheiten EUROPEAN CAUSEWAY und EUROPEAN HIGHLANDER einsetzt? Deren Schwester EUROPEAN AMBASSADOR ist heute als Stena Nordica unterwegs (die mit den kleinen Fenstern und ohne live Musik).
Ansonsten haben meine Vorredner mit Ihren Anmerkungen zu 100% Recht!
Zuletzt geändert von Luxuswampe am So 28. Dez 2025, 15:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Luxuswampe
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Re: Stena-Line
Auszug aus dem ellenlangen Text von Chrissi:
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Und 2017, 2019 oder 2021 war das Design sicherlich auch noch (relativ) modern.
***
Und genau deshalb sind 2026 noch 3 weitere Einheiten im Bau! Deine Aussage macht absolut keinen Sinn!
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Und 2017, 2019 oder 2021 war das Design sicherlich auch noch (relativ) modern.
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Und genau deshalb sind 2026 noch 3 weitere Einheiten im Bau! Deine Aussage macht absolut keinen Sinn!
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Chrissi
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- Registriert: So 30. Nov 2025, 14:47
Re: Stena-Line
Also vielleicht einigen wir uns einfach darauf, dass Du Fähren, Schiffe, Schiffstypen etc. anders zählst als ich.
Weil sonst drehen wir uns hier nur im Kreis.
Und P&O ist in vielen Punkten KEIN positives Beispiel - ich habe sie nur als Beispiel genannt als ein Fährunternehmen was normalerweise meistens Fähren nach ca. 30 Jahren durch Neubauten ersetzt.
Und das mit den E-Flexern / 10 Jahre hatte ich schon wiederholt erklärt - es sollte nur heißen, dass die ersten bald schon 1/3 von 30 Jahren rum haben.
Und mit dem Design - es kaufen auch immer einige/viele Leute gerne Auslaufmodelle oder Vorjahresmodelle z.B. bei Handys, Autos, TVs wenn / weil diese deutlich billiger sind als das Neueste. Deswegen haben auch einige Reedereien erst in den letzten Jahren noch E-Flexer bestellt. Stena bietet diese Fähre sehr sehr günstig an (viele viele Mio. billiger - auch als andere China-Fähren) und die "fremde" Reederei braucht sich auch um kaum was selber zu kümmern. Das spart auch viel Manpower und Geld bei Schiffsentwicklung, Ausschreibung, Lastenheft, Beobachtung des Bauprozesses, Abnahme usw. .
" 7) zu deinen planwirtschaftlichen Ergüssen und fabulierten Eingriffen in die freie Marktwirtschaft schreibe ich besser nichts…"
Das hat mit Planwirtschaft nichts zu tun. Die meisten Fährlinien in Europa (inkl. nationale Fährlinien gerechnet) sind "Ausschreibungsfährlinien".
Und das kann auch in bestimmten weiteren Regionen (wie z.B. Kattegat) sehr sinnvoll sein, wenn die aktuelle Reederei dort seit Jahrzehnten z.B. die Route immer mehr herunterwirtschaftet, immer mehr Abfahrten einstellt und z.B. an bestimmten Wochentagen gar nicht mehr fährt.
Und gerade dann ist es freie Marktwirtschaft, wenn sich alle Reedereien frei an einer Ausschreibung beteiligen können - und nicht eine Route immer weiter jahrzehntelang noch weiter runterdümpelt, sich die meisten früheren Fahrgäste wegen schlechter Bedingungen inzwischen notgedrungen andere Routen gesucht haben bis sie letztendlich dann ganz eingestellt wird.
"Alle" (Politiker) wollen immer dass Europa möglichst immer mehr zusammenwächst, alle Wege von A nach B immer schneller, billiger und einfacher werden, und es Alternativen zum Flugverkehr gibt.
Beispiel von der UNI-Stadt Växjö zur UNI-Stadt Aarhus. Da war der logische Weg seit Jahrzehnten immer über Grena-Halmstad (/Varberg).
Aber wie soll das heute noch gehen wenn die Fähre 4:35 Stunden dauert, an Bord fast gar nichts mehr bietet (ca. 3 Std. lang ist alles geschlossen - 0 Crew zu sehen), keine Fußgänger erlaubt sind und es am Wochenende (fast) keine Abfahrten mehr gibt ?
Also es geht grundsätzlich um die deutliche Verbesserung von Verkehrsverbindungen über See die heute sehr sehr schlecht sind.
Und da können bei Bedarf auch vorgebene Rahmenbedingungen und Mindeststandards bzw. freie Neu-Ausschreibung z.B. von der EU oder den betroffenen Ländern sehr helfen, dass es zukünftig für alle Europäer deutlich besser wird.
Weil sonst drehen wir uns hier nur im Kreis.
Und P&O ist in vielen Punkten KEIN positives Beispiel - ich habe sie nur als Beispiel genannt als ein Fährunternehmen was normalerweise meistens Fähren nach ca. 30 Jahren durch Neubauten ersetzt.
Und das mit den E-Flexern / 10 Jahre hatte ich schon wiederholt erklärt - es sollte nur heißen, dass die ersten bald schon 1/3 von 30 Jahren rum haben.
Und mit dem Design - es kaufen auch immer einige/viele Leute gerne Auslaufmodelle oder Vorjahresmodelle z.B. bei Handys, Autos, TVs wenn / weil diese deutlich billiger sind als das Neueste. Deswegen haben auch einige Reedereien erst in den letzten Jahren noch E-Flexer bestellt. Stena bietet diese Fähre sehr sehr günstig an (viele viele Mio. billiger - auch als andere China-Fähren) und die "fremde" Reederei braucht sich auch um kaum was selber zu kümmern. Das spart auch viel Manpower und Geld bei Schiffsentwicklung, Ausschreibung, Lastenheft, Beobachtung des Bauprozesses, Abnahme usw. .
" 7) zu deinen planwirtschaftlichen Ergüssen und fabulierten Eingriffen in die freie Marktwirtschaft schreibe ich besser nichts…"
Das hat mit Planwirtschaft nichts zu tun. Die meisten Fährlinien in Europa (inkl. nationale Fährlinien gerechnet) sind "Ausschreibungsfährlinien".
Und das kann auch in bestimmten weiteren Regionen (wie z.B. Kattegat) sehr sinnvoll sein, wenn die aktuelle Reederei dort seit Jahrzehnten z.B. die Route immer mehr herunterwirtschaftet, immer mehr Abfahrten einstellt und z.B. an bestimmten Wochentagen gar nicht mehr fährt.
Und gerade dann ist es freie Marktwirtschaft, wenn sich alle Reedereien frei an einer Ausschreibung beteiligen können - und nicht eine Route immer weiter jahrzehntelang noch weiter runterdümpelt, sich die meisten früheren Fahrgäste wegen schlechter Bedingungen inzwischen notgedrungen andere Routen gesucht haben bis sie letztendlich dann ganz eingestellt wird.
"Alle" (Politiker) wollen immer dass Europa möglichst immer mehr zusammenwächst, alle Wege von A nach B immer schneller, billiger und einfacher werden, und es Alternativen zum Flugverkehr gibt.
Beispiel von der UNI-Stadt Växjö zur UNI-Stadt Aarhus. Da war der logische Weg seit Jahrzehnten immer über Grena-Halmstad (/Varberg).
Aber wie soll das heute noch gehen wenn die Fähre 4:35 Stunden dauert, an Bord fast gar nichts mehr bietet (ca. 3 Std. lang ist alles geschlossen - 0 Crew zu sehen), keine Fußgänger erlaubt sind und es am Wochenende (fast) keine Abfahrten mehr gibt ?
Also es geht grundsätzlich um die deutliche Verbesserung von Verkehrsverbindungen über See die heute sehr sehr schlecht sind.
Und da können bei Bedarf auch vorgebene Rahmenbedingungen und Mindeststandards bzw. freie Neu-Ausschreibung z.B. von der EU oder den betroffenen Ländern sehr helfen, dass es zukünftig für alle Europäer deutlich besser wird.
