die Hochsaison und die Ferien sind zu Ende, da ist mal wieder Zeit
für ein Fährensamstag. Im Frühjahr besuchte man ja schon mal kurz
den Hafen von Ystad und bekam unter anderem die Skania der Unity Line
vor die Linse.

Hinter Ihr verbirgt sich nichts anderes als die Superfast 1 welche 1995 für
Auffsehen sorgte. Den Lebenslauf für interessierte wie immer bei der
fantastischen Internetseite FaktaomFartyg. Den Link dazu hier.:
http://www.faktaomfartyg.nu/superfast_I_1995.htm
Und schnell war der Wunsch da Sie auch mal zu erfahren, doch wie
macht man es am einfachsten. Ursprünglich wollten wir das ganze mit einer Fahrt
auf der Königslinie verbinden. Doch die Ankunft lt. Fahrplan wäre dann erst um 11.45
gewesen bei einer Abfahrt der Skania um 13:30 und der Auskunft das man spätestens
um 13.00 in Ystad sein muss. Das wäre ziemlich knapp. Also lieber die Variante auf
Nummer sicher. Los geht es um 02.30 mit der Nils Dacke nach Trelleborg.
Der Blick über den nächtlichen Hafen darf natürlich nicht fehlen.


Gut gefüllt waren die Vorstauflächen mit Trailern die auf die Verladung am
Wochenende nach Finnland, Schweden oder Lettland warten. Den Combicarrier
der TT haben wir ja schon bei früheren Fahrten von innen gesehen zu Auffrischung kann
hier geklickt werden.
viewtopic.php?f=14&t=3963
Die Schwesterschiffe Robin Hood und Nils Dacke scheinen ja fast gleich zu sein.
Im inneren haben wir auf der auf der Nils Dacke dann aber doch einen Raum gefunden
der auf der Robin Hood nicht zu finden war und zwar diesen hier:

Ich würde Ihn mal spontan "little Las Vegas" taufen. Zur Überfahrt selbst ist anzumerken,
das im Gegensatz zur Robin Hood 2011 ziemlich viele Decksflächen geschlossen waren.
So blieben dann nur die beiden seitlichen Aussendecks zum Sightseeing. Nach kurzer Nacht
die leider immer wieder durch einen Kühllkw gestört wurde welcher im Deck unter uns
in kurzen Intervallen immer mal wieder ansprang wurde man dann am Morgen mit
diesem Ausblick belohnt.


Die Finnclipper beim passieren der Kreidefelsen von Mön. Und die Tom Sawyer auf
dem Weg nach Rostock.
Die Mecklenburg-Vorpommern fuhr leider bei Einnahme des Frühstücks an uns vorbei.
Wir erreichen kurze Zeit später Trelleborg.

Dort ist das Wasser aufgrund von starken Baggerarbeiten und Bauarbeiten zur
Hafenerweiterung hell verfärbt mal was anderes. Im Hafenliegt die Gryf der Unity Line
und die Peter Pan die kurz nach unsere Ankunft den Hafen verliess. Übrigens
hat man auf dieser Tour die Gelegenheit alle Schiffe der Unity-Line an einem Tag zu sehen.
Im oberen Autodeck durften wird dann ca. 20 min warten bis die Rampen nach unten gingen
und wir Richtung Ystad fuhren.

kleine Verschnaufpause an der Südschwedischen Küste und nach ca. 50 min waren wir
am Check- in der Unity-LIne. Dort gab es die Tickets und man wurde in den Wartebereich
geschickt. Dort liess ein Mitabrbeiter der Unityline,
von uns liebevoll "der Dicke" getauft, nach einer nicht nachvollziehbaren Reihefolge die
Autos an Bord. Für uns hiess es dann..........


... nach unten. Die Skania besitzt nämlich 2 reine Autodecks mit niedriger Höhe
unterhalb der Hautpfrachtdecks. Von dort hiess es dann erstmal Schiff erkunden
und Sonnendeck suchen. War garnicht so einfach da das Schiff durch einige An-
und Umbauten im Passagierbereich etwas unübersichtlich wirkt. Dazu kommen das
auch hier etliche Freidecks leider nicht zugänglich waren, aber nach kurzer Suche
kam man auf dem oberen Sonnendeck an und wurde belohnt mit....

der Schnellfähre nach Bornholm die gerade den Hafen verliess auch....

..die Wawel der Polferries lag im Hafen. Sie fuhr ebenfalls nach Świnoujście
allerdings fuhr Sie etwas zeitversetzt ab. Aber mann konnte Sie die ganze
Seereise über vom Heck aus sehen.

Auch einen kleinen Shuttlebus nennt Ystad sein eigentum. Bei unsere Abfahrt
konnten die Fusspassagiere aber die Gangway benutzen. Obwohl unsere Ladecks mit Lkw
komplett gefüllt waren und der letzte erst um 13.29 an Bord rollte starteten wir
pünktlich unsere Reise. Bei der Ausfahrt gab es die nächste Fähre der Unity-Line zu sehen.
Die Jan Sniadecki...

Zeit mal einen Blick in das Schiff zu werfen.

Einer der Kabinengänge an Bord.

Decksplan darf nicht fehlen.

Einer der günstigen Einkehrmöglichkeiten an Bord war die Skania Snack Bar.
Dort gab es Hotdogs und Getränke. zu günstigen Preisen. Zur unterhaltung
diente mal wieder ein Flachbildfernseher.

Dieses hier ist der Hauptbarbereich der ein Deck tiefer liegt als die Snack Bar
in dessen Anshluss eine kleine Casinoecke,
eine Tanzfläche und um die Ecke die Cafeteria zu finden sind.

Es gibt auch ein A la Carte Restaurant. Dieses war auch fast die gesamte
Überfahrt geöffnet. Was die Öffnungszeiten der Einrichtungen an Bord angeht
kann man nur anmerken, das alle Einrichtungen während der Überfahrt genutzt
werden konnten. Es gab 3 Restaurationsmöglichkeiten, 2 Shops, die Information
und sogar Black Jack konnte man im Kasino spielen. Und das bei einer Überfahrt
die zwar voll mit Fracht war. Aber Passagier waren vielleicht 300 an Bord und das bei
einer Paxkapazität von über 1300. Man hatte also kein Gefühl von Enge.

Die Küste von Usedom und auch die Hafeneinfahrt von Świnoujście kamen immer näher.
Und damit wurde es zum Ende der Überfahrt nochmal richtig spannend. Gab es bis dahin
bis auf einen Frachter und der Polonia der Unity LIne welche in die Gegenrichtung fuhr
keine nennenswerten Fotoobjekte hatte der Hafen von Świnoujście gleich mehrere
Highlights zum Beispiel....
Die Pasat für die Freunde der Einsatzfahrzeuge,


Auch das Konzept der Bielik-1 ist interessant. Diese Fähre soll ,lt. verschiedener
Berichte im Internet, am Tage mit dem Fahrzeug nur für Bewohner der Stadt zulässig sein.
Das ganze zwar kostenlos. Aber eben nur für Einwohner im Grossbereich von Świnoujście.
Weiter geht es da gab es auch noch dieses Schiff hier.

Die Barent Zanen baggerte vor der Hafeneifahrt auch am späten Samstagabend
noch fleissig den Boden aus der See.

Und bei der Solstraum gab es wohl was zu reparieren angesichts der Trimmung
des Schiffes.
Für den Fährenfreund war das Highlight dann den letzten 10 min vorbehalten,
dann gab es nämlich den Rest der Unityflotte
auf dem Präsentierteller.

erst kam uns die Kopernik entgegen. Viele erkennen in Ihr noch die ehemalige
Rostock die in den 90ziger unter anderem für die DFO unterwegs war.

sehr interessante Verkleidung der Brücke!!
Dahinter lagen am Kai die Galileuz und die Wolin.

diese beiden wurden passiert um dann nach 6.30 Stunden hier...

