Guten Abend,
der Sassnitzer schrieb:....toller Bericht, bin schon gespannt auf die Fortsetzung. .
Und da ist auch schon der zweite Teil. Die ersten Stunden bei der Abfahrt am Samstag um 11.00
ab Travemünde sind aus Spottersicht eher langweilig, da keine Interessanten Gegenläufer bis zur
Kadettrinne zu erwarten sind. Also noch schnell das Frühstück, welches bis ca. 12-12.30 angeboten
wird, inanspruchnehmen und dann kann man sich auch schon ein bischen näher umschauen.

Die Orientierung indes fällt nicht so schwer da überall übersichtliche Tafeln angebracht sind auf
welchen alle nötigen Informationen zu finden sind. Apropo die meisten Attraktionen sind auf Deck
11 zu finden.

Dort findet der interessierte im Treppenhaus dieses nette Modell hier.
Von dort ein paar Schritte weiter steht man schon vor der Bar und dem
Eingang zu Restaurant.

die verschlossene Tür neben dem Modell ist übrigens ein weiterer Zugang zum
Restaurant. Dieser wurde auf unserer Fahrt nicht genutzt könnte aber im Falle
einer grossen Passagieranzahl hilfreich sein um den Passagierfluss zu teilen.

Auch die kleinen haben eine eigene Ecke um sich nicht allzu sehr zu langweilen.
Für die grösseren könnte das hier was sein.

Der Saunabereich mit Whirpool mit Blick aufs Meer. Die Scheiben sind
übrigens verspiegelt. Man kann also nicht vom Sonnendeck draufschauen.
Wer meint er hätte zu viele Kilos dabei. Der kann sich ein bischen ertüchtigen

Joggen mit Blick auf die Ostsee ist hier möglich. Wer lieber ein paar Euro´s
investieren möchte hat dafür folgende Möglichkeiten.

Entweder man riskiert min. 1€ und spielt ein paar Runden oder....

Man bummelt ein bischen während der Öffnungszeiten im Bordshop.
Natürlich kann man auch an der Bar ein paar Heissgetränke oder einen Snack bzw.
das obligatorische "Auslaufbier" bekommen, allerdings ist dabei zu beachten,
das wir uns in der Nebensaison befunden haben und dementsprechend die Bar
und der Shop nur zeitweise geöffnet waren. Der Grossteil der Passagiere sind
zu dieser Jahreszeit LKW-Fahrer die kommen an Bord, Essen was, geniessen
dann ihre Pause und sind dann wieder eine Stunde vor Ankunft präsent.
Dazwischen hat man das Schiff mehr oder weniger allein für sich.
Aber den Spotter zieht es an Deck auch dort gibt es interessantes, nämlich..........

"Das rauschen im Walde". Wirklich mal eine nette Idee um diesen Bereich
ein bischen aufzulockern. Warnemünde Seeweg war erreicht und schon sind die
ersten Schiffe zu sehen leider hatten wir ein bischen Pech was das Wetter und die
Entfernung der uns passierenden Fahrzeuge angeht, aber.....

Zu schauen gibt es immer was, hier eine der Gedserfähren auf dem Weg
Richtung Warnemünde. Peter Pan und Regina Seaways passierten uns ausserhalb
passabler Fotoweite, dafür kam uns dieser Feeder sehr gelegen.

Die Vera Rambow auf dem Weg zum Nord-Ostsee-Kanal.
Auch die ARCTIC STAR war anzutreffen.

In weiter Ferne .....

kam uns die 10.00 Abfahrt ab Malmö entgegen, dieses mal die Finnclipper..

TT-Line schickte die NIls Dacke ins Rennen Richtung Travemünde...

Und die 13.30 Uhr Abfahrt ab Malmö machte dieses mal die Finnpartner.

Ja und dann war die Kadettrinne auch schon wieder erledigt und Malmö kam
immer näher. genau wie der Hunger, aber man musste sich bis gegen 19.00 Uhr
gedulden bis dann hier...

.... auch das Abendessen serviert wird. Der Normalpreis beträgt 15€ für
Reisepassagiere. LKw-Fahrer zahlen 7€. Geboten werden kalte und warme Speisen
und als Getränk sind Kaffee, Tee und Säfte inklusive.
Ein bischen maritimes Beiwerk.....

.bevor wir uns nochmal 2 sehr wichtigen Räumen widmen. Der erste ist dieser
hier.

Gerade auf einer Tagesfahrt, wo man keine Kabine in Anspruch nimmt sind die
öffentlichen sanitären Anlagen doch wichtig.
In diesem Fall gab es aber nichts zu meckern.
Sauber war es und funktioniert hat es auch. Dann waren 9 Stunden Seefahrt
auch vorbei und es ging wieder hier her..

In die PKW-Garage. Für mich der interessanteste Raum an Deck. Auf dem
Schiffszertifikat wird dieser Raum nicht in die Lademeter, welche mit 4185
Lademeter angegeben war mitgerechnet. Nichtdestotrotz kann man dort auf
der rechten Raumhälfte, welche über 2 Decks geht bis zu 10-12 zusätzliche
Trailer/Lkw aufstellen. Die linke hälfte ist Doppelstöckig und kann auf 2
Etagen, welche über eine seperate Rampe erreicht werden kann, mit PKW
beladen werden von dort gibt es auch einen seperaten Zugang zu den
Passagierbereichen.....

... ausserdem ist noch ein Hängedeck installiert welches über eine zweite
seperate Rampe beladen werden kann und so dafür sorgt, das in dieser Garage
mal so eben 130-150 Pkw mitgenommen werden können ohne auch nur einen
Lademeter vom Frachtdeck in Anspruch zu nehmen.
Das Schiff liegt fest nach 30 min.
Wartezeit sind die Frachtdecks soweit frei das sich die Garage öffnet...

Raus geht es in die Nacht. In Windeseile ....

Geht es nach Rödby wo man gerade so auf die 22.45 Abfahrt raufrutschte.
Das Auto war noch nicht aus, da ging die Tür schon zu. Für 71€ ging es
wieder Richtung Heimat. Zählt man die resundbrücke für die am Schalter
auch noch 45 € fällig waren, sind die 45€ für die HInfahrt fast geschenkt.
Zurück zur Schleswig-Holstein, welche uns nach Puttgarden bringen sollte...

Vom Frachtdeck...

..die Treppe rauf landet man hier auf Deck 5..

Dort steht man dann quasi gleich im "FoodXpress"...

Am anderen Ende waren die Stühle schon hochgestellt.

Interessantes Detail ist, das fast alles Hinweise und Werbetafeln nur noch
durch LCD-Bildschirme dargestellt werden.

Auf dem Schiff waren brigens vile Bereiche abgperrt für Umbauten. Aber nicht jede
Plane war geschlossen

.

Aber wenn man hier an Bord war, kannn man sich gut vorstellen, wie wohl
die neuen Gedser-Fähren von innen ausgesehen hätten. Durch die LCD-Technik hat
Scandlines übrigen theorethisch die Möglichkeit, die Preise für Speisen und Getränke nach
Abfahrten zu varieren, es benötigt nur noch einen Mausklick. Schöne neue Scandlineswelt
Das war es dann auch schon wieder ein schöner Tagesausflug ging zu Ende. Was noch gesagt werden muss
zum Schluss.
-Die Nordlink ist für die Fracht ein Riesengewinn. Unsere Fahrt war gut ausgelastet und auch die Zahlen
sprechen wohl für den Einsatz des Schiffes, allerdings merkt man den Räumlichkeiten an, das Sie für ein
anderes Fahrtgebiet gebaut wurde.
-Die Qualität der Speisen, speziell des Frühstücks sind nicht gerade herausragend. Da ist noch Luft nach oben,
wobei dabei dann auch gerne ein etwas höherer Preis veranschlagt werden kann.
-Für Freunde der Spiritousen und von Dosenbier zur Information.
Im Bordshop der Nordlink wird Alkohol nur auf Fahrten nach Schweden verkauft, nicht in die Gegenrichtung.
Das war es denn auch schon. Mal schauen wo die nächste Reise hingeht. Ab Sommer scheint es ja ein paar neue
Möglichkeiten zu geben in diesem Sinne