Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

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BV1
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Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von BV1 » So 9. Dez 2018, 19:14

Hallo zusammen,

mein lang gehegter Traum ist wahr geworden und ich habe nun zum allerersten Mal mit der Queen Mary 2 den Atlantik überquert. Und da ich nicht nur Schiffsfan, sondern auch ein großer Freund von Reiseberichten bin und es so manchem hier höchstwahrscheinlich ähnlich geht, möchte ich euch im Folgenden gern an meinen Erlebnissen und Eindrücken teilhaben lassen.

Das Abenteuer beginnt am 3. August mitten in der Nacht, genauer gesagt um 2.45 Uhr, als mein Wecker klingelt. Vor lauter Aufregung bin ich allerdings schon längst wach. Nun ist er da, der große Tag, dem ich seit gut einem halben Jahr entgegengefiebert habe: Wenn alles gut geht, was ich inständig hoffe, werde ich in etwa 20 Stunden in New York an Bord der Queen Mary 2 stehen und zur Fahrt über den Atlantik aufbrechen! Doch zunächst gilt es, dort überhaupt erst einmal hinzukommen. Mir steht nicht nur die erste Fahrt mit diesem wunderschönen Schiff, sondern auch die erste Flugreise meines Lebens bevor. Ich verfüge also noch über keinerlei Erfahrung mit den Abläufen auf einem Flughafen und reise außerdem allein - eine Kombination, die momentan für eine gewisse Anspannung sorgt. Aber abenteuerlustig genug bin ich immerhin schon mal. Wird schon alles irgendwie...

Wie die Schiffsfahrt selbst habe ich auch den Flug über Cunard gebucht, da mir dies am sichersten erschien und es außerdem für mich am einfachsten war. Sollte ich tatsächlich verspätet in New York eintreffen, kann ich so zumindest darauf hoffen, dass die Queen auf mich wartet, wenn natürlich auch nicht unbegrenzt lange. Dieser Gedanke beruhigt mich etwas. Auf einen Vorabaufenthalt in New York habe ich verzichtet, zum einen, weil es mir wirklich auschließlich um die Schiffsreise geht und zum anderen, weil ich mir allein in New York, wo ich noch nie zuvor war, doch ziemlich verloren vorkäme. Umso besser also, dass zum Anreise-Arrangement auch der Transfer vom Flughafen zum Schiff mit dazugehört. (Und drittens ist da ja auch noch die Kostenfrage...)

Per Taxi komme ich wie von der Reederei eimpfohlen etwa drei Stunden vor meinem geplanten Abflug am Düsseldorfer Flughafen an, sicher ist sicher. Von dort aus soll es zunächst nach London-Heathrow gehen. Zwar hat der British-Airways-Schalter um ca. halb fünf Uhr morgens noch geschlossen, aber immerhin stehe ich nun fast ganz vorn in der immer länger und länger werdenden Schlange... Ich lerne heute, dass man auf Flughäfen sehr viel Zeit in Warteschlangen und bei allerhand Sicherheitskontrollen verbringt und sich regelrecht bis zum Flugzeug durcharbeiten muss. (Ja, damit erzähle ich wohl den meisten hier nichts Neues, aber für mich war es ja wie gesagt eine vollkommen neue Erfahrung.)

Und dann sitze ich schließlich im Flugzeug und harre gespannt und ein klein wenig nervös der Dinge, die da kommen mögen. Hoffentlich wird es nicht allzu unangenehm, wo ich doch noch so viele Flugstunden vor mir habe! Aber meine Befürchtungen sind unbegründet, und so lautet denn auch mein bisheriges Fazit zum Thema Fliegen: Mit der langwierigen Abfertigungsprozedur am Flughafen werde ich mich so schnell wohl nicht anfreunden, aber das Fliegen an sich macht mir Spaß und als ich in London-Heathrow ankomme, freue ich mich bereits auf meinen Anschlussflug.

Nur muss ich den erst einmal finden. Ich hoffe, dass ich hier für das "Durcharbeiten" nicht ganz so lange brauche, denn mir bleiben keine anderthalb Stunden bis zum nächsten Abflug und zu allem Überfluss kenne ich mich hier mal wieder überhaupt nicht aus... Und dann passiert es leider doch: Ich komme nicht ganz so reibungslos durch die Sicherheitskontrollen. Mein Handgepäck soll einer genaueren Untersuchung unterzogen werden und vor ihm leider noch so einige weitere Gepäckstücke. Ich stehe also erst einmal hilflos am Ende des Laufbands und muss warten. Die Uhr tickt unterdessen erbarmungslos. Ach wäre ich doch bloß schon in New York!
Nach einer gefühlten Ewigkeit darf ich meine Habseligkeiten dann endlich wieder an mich nehmen. So allmählich, eine halbe Stunde vor Abflug, ist es auch langsam einmal mal an der Zeit, herauszufinden, wo denn eigentlich das richtige Gate ist... Es geht dann aber doch alles gut und ich komme kurz vor Beginn des Boardings am Gate an. Mit fällt ein Stein vom Herzen. Wenn jetzt auch noch mein Koffer das Umsteigen gemeistert hat... Ich beschließe spontan, nicht weiter darüber nachzudenken.

Die nächsten Stunden verlaufen deutlich entspannter und ich genieße die Vorfreude auf die Queen. Meine Hoffnung, nun ein wenig Schlaf nachholen zu können, erfüllt sich allerdings nicht. Irgendwie ist alles viel zu aufregend. Außerdem bin ich fasziniert von der Wolkendecke tief unter uns, die den Atlantik während des gesamten Fluges gleich einem schneeweißen Watteteppich geheimnisvoll unter sich verbirgt - das hat schon was!

Auf die Minute pünktlich um ca. 12.30 Uhr Ortszeit komme ich schließlich New York an. Einersteits bin ich froh, es endlich bis hierher geschafft zu haben, andererseits steht mir nun noch die Einreisekontrolle bevor, von der mir leider vorab jemand berichtet hat, dass sich diese durchaus auch einmal als eine Art Verhör gestalten kann. Na, das sind ja Aussichten! Und dann, nach wieder einmal einer gefühlt endlos langen Zeit in einer gefühlt endlos langen Schlange, bin ich an der Reihe. Der sehr ernst dreinblickende Beamte nimmt meine Fingerabdrücke und macht ein Foto für den Abgleich mit meinen Passdaten. Ich werde gefragt, ob ich zum ersten Mal in die USA einreise und wohin ich möchte. Letzteres fragt er mich gleich zweimal, so als wolle er nicht so ganz glauben, dass ich sofort an Bord eines Schiffes gehen werde. Etwas verunsichert wiederhole ich meine Antwort. Ich gebe ja zu, dass es ein wenig merkwürdig erscheinen mag, allein deshalb in die USA zu reisen, um sie sofort wieder zu verlassen... :) Doch dann die Erleichterung: Er wünscht mir viel Spaß und winkt mich durch. (Und das sogar mit einem Lächeln!)

Die nächste Erleichterung folgt auf dem Fuß: Auch mein Koffer ist angekommen! Jetzt nur noch den Shuttle-Service von Cunard finden, der mich und sicherlich noch weitere Passagiere in Empfang nehmen soll... Und dann sehe ich sie, die zwei freundlichen DAmen mit dem Reederei-Logo! Mir fallen so einige Steine vom Herzen - wahrscheinlich kann man es purzeln hören - und ich bin überglücklich! Jetzt, so glaube ich, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Queen Mary 2 heute nicht ohne mich ablegen wird! Und hoffentlich auch nicht ohne die Passagiere, die Verspätung haben, wie ich erfahre, und auf die weiter gewartet werden muss. In der Zwischenzeit werde ich schon einmal als einzige in das Shuttle-Taxi gesetzt. Queen Mary 2, ich komme! Die Fahrt soll in etwa eine halbe Stunde dauern. (Letztendlich wird jedoch ungefähr eine Stunde daraus, da wir immer wieder im Stau stecken bleiben.)

Irgendwann sieht die Umgebung dann endlich verdächtig nach Hafen aus und ich beginne voller Vorfreude Ausschau nach meinem Objekt der Begierde zu halten. Was bin ich aufgeregt! Und da, endlich, sehe ich schließlich zum ersten Mal den imposanten Schornstein der Queen zwischen den Häusern hervorblitzen!

Da stehe ich nun am Brooklyn Cruise Terminal neben der Queen Mary 2 und würde mir nur zu gern einen Augenblick Zeit nehmen, um erst einmal anzukommen, die ganze heutige Aufregung ein wenig sacken zu lassen und ein paar Außenaufnahmen von diesem wundervollen Schiff zu machen. Leider sorgen jedoch düstere Gewitterwolken gerade für eine kräftige Dusche. Meine Begrüßung beschränkt sich notgedrungen auf ein kurzes Emporschauen, bevor ich schleunigst Schutz suche. Auch mein Kamerachip geht vorerst leer aus. Ich mache mir nur wenig Hoffnung auf eine rasche Besserung und beschließe, dann eben sofort einzuchecken. Ist ja nicht so, dass ich nicht noch genug Zeit haben werde, die Queen ausgiebig in Augenschein zu nehmen. :)

Gesagt, getan. Beim Check-in geht alles sehr schnell und reibungslos, und wenige Augenblicke später, so gegen 15 Uhr, ist es so weit: Ich bin an Bord! Das erste, was ich vom Inneren des Schiffes zu sehen bekomme, ist die Grand Lobby:

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Dort werde ich von "very british" in rote Uniformen gekleideten und feierlich Spalier stehenden Crew-Mitgliedern in Empfang genommen. Noch etwas überfordert mit der Orientierung lasse ich mich von den freundlichen Besatzungsmitgliedern, von denen praktischerweise alle paar Meter jemand bereit steht, mit vorgehaltener Bordkarte zu den Fahrstühlen dirigieren, von wo aus der Weg zu meiner Kabine dann nicht mehr allzu kompliziert ist. Ich habe mich für eine Kabine mit sogenanntem metallummanteltem Balkon entschieden, wie sie sich auf den Decks 4 bis 6 befinden. Mein Domizil erwartet mich auf Deck 6 an Backbord im hinteren Mittschiffsbereich.
Ich bin vollauf zufrieden. Die Kabine ist wie ich finde elegant sowie zweckmäßig eingerichtet und bietet in den Schränken und Schubladen ausreichend Stauraum. Sie verfügt in der Schreibtischecke über vier Steckdosen, davon zwei im britischen und die anderen beiden im amerikanischen Format. Die britischen Steckdosen bieten wie bei uns 220 Volt, die amerikanischen dagegen 110 Volt Netzspannung. Dementsprechend habe ich mir vorab einen Reiseadapter für das britische Format zugelegt. Adapter kann man allerdings auch an Bord kaufen. Online konnte ich bereits auswählen, ob die Betten getrennt oder als Doppelbett zusammenstehen sollen, und habe mich für die Doppelbettvariante entschieden. Obwohl ich allein unterwegs bin, habe ich ganz bewusst eine Zweibettkabine gebucht. Zwar gibt es seit dem letzten Umbau im Jahr 2016 auch Einzelkabinen, diese verfügen jedoch nicht über einen Balkon - ein von mir überaus geschätztes Ausstattungsmerkmal.

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Für mich ein absolutes Highlight im Zubehör ist der Wasserkocher, von dem ich als leidenschaftliche Teetrinkerin über die gesamte Reise hinweg lebhaft Gebrauch mache. Wann darf man auf einem Schiff schon einmal "legal" in seiner Kabine Tee kochen! Erlebt habe ich das bisher jedenfalls noch nie. Und wie in jedem guten Hotel kommt der Wasserkocher auch hier nicht ohne Dreingaben wie Teebeutel, Milchtüten, Tassen und sogar Kekse daher. Jedoch bin ich mitnichten unvorbereitet an Bord gekommen, sondern habe mir bereits selbst ein kleines aber feines Tee-Sortiment und meine Thermoskanne für gemütliche Stündchen auf meinem Balkon mitgebracht. Neben all diesen ganzen Annehmlichkeiten verfügt die Kabine zudem über eine gut bestückte Minibar, die allerdings kostenpflichtig ist.
Zweimal am Tag, vormittags und am Abend, kommt der Kabinen-Steward und versetzt das eigene Reich jedes Mal aufs Neue wieder in einen Zustand, als käme man gerade erst an. Auch in der "Tee-Ecke" wird alles nachgelegt, bzw. so hergerichtet, als hätte man es nie benutzt. An liebevolle Details wie ein kleines Schokoladentäfelchen als Betthupferl oder das ordentliche Zurechtlegen der Handtücher wird ebenfalls gedacht. Zwischendurch wird sogar der Balkon gewischt.

Mein herrlich gemütlicher Allwetter-Balkon begeistert mich! Für mich war dies genau die richtige Wahl. Ich liebe es, dort an dem großzügig bemessenen Fenster zu stehen, welches sich über fast die gesamte Balkonbreite erstreckt (auch wenn es auf den Fotos wie ich finde immer etwas kleiner wirkt). Der Querspant direkt unter dem Fenster bietet sich dabei hervorragend als Abstellfläche für die Teetasse an (kleine aber feine Details). Auch von den Stühlen mit verstellbarer Rückenlehne mache ich immer wieder mal Gebrauch. Zwar kann ich im Sitzen nicht aufs Meer schauen, aber das stört mich nicht weiter. Dafür stehe ich dann einfach sehr gern wieder auf. Und noch etwas zu den akustischen Eigenschaften des Balkons, was mich zwar nicht gestört hat, aber der Vollständigkeit halber nicht unerwähnt bleiben soll: Durch den Widerhall der Geräusche ist es dort ziemlich hellhörig, so dass man Gespräche auf dem Nachbarbalkon schon einmal ganz gut mitbekommt (und umgekehrt natürlich auch). Meine Nachbarn sind jedoch entweder meist nicht da, wenn ich es gerade bin, oder so schweigsam, dass ich sie nur selten höre.

Nach der obligatorischen Rettungsübung, die in englischer und deutscher Sprache abgehalten wird, geht es um 17.20 Uhr, mit zwanzigminütiger Verspätung, dann endlich los. (Ich vermute, dass dies den verspäteten Flügen geschuldet ist und glaube ganz gut nachempfinden zu können, wie den betroffenen Passagieren dabei zumute gewesen sein muss. Aber laut Durchsage haben es schlussendlich dann doch alle rechtzeitig an Bord geschafft.) Außer der einen oder anderen Pfütze errinnert mittlerweile nichts mehr an den Wolkenbruch von vor zwei Stunden. Wir verlassen New York bei strahlendem Sonnenschein.

Eine Königin der Meere schleicht sich selbstverständlich nicht still und heimlich davon, sondern macht vielmehr durch ihr Schiffshorn auf ihren majestätischen Auftritt aufmerksam. Und so beweist die Queen Mary 2 denn auch königliches Benehmen und lässt uns in den Genuss der gewaltigen Klänge ihres ihres Typhons kommen. Wobei man eigentlich gar nicht von einem Schiffshorn sprechen kann. Die Queen verfügt insgesamt über fünf Hörner - darunter auch das Originalhorn der alten Queen Mary, welches vom Hersteller eigens für seinen neuen Einsatzort von Dampf- auf Druckluftbetrieb umgerüstet wurde - und kann damit vier unterschiedliche Töne erzeugen, wie sie an den Seetagen stets eindrucksvoll demonstrieren wird. Jetzt beim Auslaufen erklingen alle Schiffshörner gemeinsam, was genau den Klang zur Folge hat, der mir von ihren Hamburg-Besuchen so vertraut ist.

Nun beginnt sie also, meine erste Atlantiküberquerung mit der Königin der Meere! Knapp 3100 Seemeilen bis zur Lotsenstation von Southampton liegen nun vor uns - 3100 Seemeilen unendliche Weite! (Und natürlich nicht zu vergessen die ca. 440 Seemeilen von dort weiter bis zur Elbmündung.) Es fühlt sich unwirklich an. Irgendwie kann ich es noch nicht so recht glauben...

Wenig später passieren wir die Freiheitsstatue:

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Ich verfolge diesen Moment von dem neuen Deck 13 aus, welches in seiner jetzigen Form erst seit dem Einbau zusätzlicher Balkonkabinen bei besagtem letztem Umbau existiert (wie mir erst später so richtig auffällt, anhand des Vergleichs mit einem Schiffsmodell und einer Ansichtskarte). Ich lerne dieses Deck auf Anhieb ganz besonders zu schätzen. Denn im Gegensatz zu den tieferliegenden oberen Decks weist es keine Windschutzverglasung auf, sondern ist von einer normalen Reling eingefasst.

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Das nächste Highlight folgt sogleich: Wir unterqueren die Verrazano Narrow Bridge, für die Queen ein weiterer Anlass, ihre Passagiere und die Schaulustigen an Land mit Typhonsignalen zu erfreuen. Während dieses beeindruckenden Augenblicks kommt es mir so vor, als seien die Brücke und die Queen genau aufeinander abgestimmt, viel Platz bleibt dazwischen nicht. Und tatsächlich erfahre ich (allerdings erst nach der Reise), dass der Schornstein der Queen eigentlich noch höher hätte ausfallen sollen. Aufgrund der besagten Brücke erhielt er dann aber doch "nur" seine heutige Größe, mit der er der Queen ihre stattliche Höhe von immerhin 62 Metern über der Wasserlinie verleiht.

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Kapitän Peter Philpott meldet sich und kündigt eine ruhige Nacht mit mäßigem Wind an. Und überhaupt wird es eine insgesamt ruhige Überfahrt, auf der es bis auf wenige Ausnahmen zudem trocken bleibt. Am zweiten Seetag verflüchtigen sich allerdings die bis dahin hochsommerlichen Temperaturen und sinken für die nächsten Tage auf bis zu 15 °C tagsüber. Nach der brütenden Hitze in den letzten Wochen und dank entsprechender Kleidung empfinde ich dies jedoch als eine durchaus willkommene Erfrischung. Und dann ist da ja noch mein lauschiger, windgeschützter Balkon (ich glaube ich erwähnte ihn bereits ;) ), der auch nach der Abkühlung nichts von seiner Gemütlichkeit verloren hat.

An jedem der Seetage um Punkt 12 Uhr lässt die Queen uns in den Genuss ihres kompletten Repertoires an Schiffshornklängen kommen. Nachdem zunächst jedes Typhon einen Soloauftritt hat, erklingen im Anschluss noch einmal alle gemeinsam. An den meisten Seetagen stellt das erste Tuten zudem das Signal zum Vorstellen der Uhr um eine Stunde dar. Gleich nach dem Schiffshornkonzert begrüßt uns der Kapitän, der jeden Tag aufs Neue Wissenswertes über die Seefahrt im Allgemeinen oder über das Seegebiet, in dem wir uns gerade befinden, im Speziellen zu berichten weiß. So erfahren wir beispielsweise am zweiten Seetag, dass wir gegen 19 Uhr dem Ort, an dem einst die Titanic gesunken ist, sehr nah kommen werden. (Das ist schon irgendwie ein merkwürdiges Gefühl.) Auch werden wir täglich über den uns am nächsten gelegenen Punkt an Land und dessen Entfernung informiert. Der Dritte Offizier teilt uns dann noch unsere aktuelle Position, den Kurs, Wetterdaten, Geschwindigkeit, Wassertiefe sowie die bereits zurückgelegte und die noch vor uns liegende Distanz mit. Zu guter Letzt wird alles (oder jedenfalls das Meiste) von der Reiseleiterin (wie ich vermute) noch einmal ins Deutsche übersetzt. Die Angaben zur Wassertiefe von bis zu 4000 Metern (!) beeindrucken mich dabei ganz besonders.

Aus den Positionsdaten (ich habe alle Durchsagen mit meiner Kamera aufgenommen) habe ich im Anschluss an die Reise online mit Hilfe eines Routenplaners ihren Verlauf einmal nachgezeichnet (die roten Ballons geben die Position zur genauen Mittagszeit an den Seetagen an, die grünen Schiffssymbole den Kurs).

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Zu meinem großen Vergnügen spüre ich trotz der ruhigen See mehr oder weniger durchgängig, dass ich mich auf einem Schiff befinde. Eine leichte Dünung animiert die Queen zu sanften, ich würde sagen "Schaukelstuhlbewegungen" (sowohl leichtes Hin-und-Her, als auch Auf-und-Ab), die sich ganz vorzüglich mit gemütlichen Teestunden auf meinem Balkon vertragen. :)
Ich halte mich jedoch mitnichten die ganze Zeit auf meinem Balkon auf, sondern mache darüber hinaus ausgiebigen Gebrauch von den großzügig dimensionierten Außenbereichen, deren riesige Abmessungen mir - wie so vieles auf diesem gewaltigen Schiff - die Sprache verschlagen. Wenn ich bedenke, dass allein eine Runde um Deck 7 schon 620 Meter beträgt, dürften da bei mir wohl so einige Kilometer zusammengekommen sein! Nicht fehlen darf dabei stets meine Kamera, mit der ich mich ausgiebig dem Mammutprojekt widme, dieses herrliche Schif möglichst lückenlos auf meine Kamerachips zu bannen. (Na ja, ich war zwar schon recht fleißig, werde aber wohl noch häufiger fahren müssen... :D) Die folgenden Eindrücke habe ich aber immerhin schon einmal im Kasten:

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Und hier so etwas wie die "öffentliche Variante" der metallummantelten Balkone ;):

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Auch das Innenleben der Queen Mary 2 lasse ich nicht links liegen, sehe mich bei dessen Erkundung jedoch gewissen Schwierigkeiten gegenüber. Genauer gesagt: Meine Orientierung im Schiffsinneren lässt insbesondere zu Beginn der Reise sehr zu wünschen übrig, da so gut wie nicht vorhanden... Ein Umstand, der sich erst im Verlauf der Fahrt so ganz allmählich bessert. 13 Decks und vier Treppenhäuser, die auf einer Schiffslänge von 345 Metern auf jedem Deck woanders hinführen, sind für mich trotz Schiffserfahrung dann doch ein klein wenig verwirrend. Und dann sind da ja noch die Zwischendecks 2L und 3L... So bin ich fürs Erste denn auch ganz zufrieden damit, zumindest über einige ganz elementare, zum Überleben an Bord erst einmal völlig ausreichende Kenntnisse zu verfügen: Ich weiß, wo ich etwas zu essen bekomme, wo mein Bett steht und wo es von dort aus an Deck geht... Ist doch schon mal gar nicht so schlecht für den Anfang! :D Alles Weitere wird sich schon finden (und findet sich auch).

Wie auf Kreuzfahrtschiffen ja gemeinhin üblich, muss man auch auf der Queen Mary 2 nicht auf ein reichliches und vielfältiges Nahrungsangebot verzichten - jedenfalls nicht im King's Court, dem rund um die Uhr geöffneten Buffet-Restaurant, das sich auf Deck 7 befindet. Es erstreckt sich über die gesamte Breite und einen Großteil der Länge dieses Decks, was eine große Zahl an Fensterplätzen zur Folge hat. Neben meiner generellen Vorliebe für Buffets bietet das King's Court den für mich unschätzbaren Vorteil, dass man dort auch in legerer Kleidung willkommen ist und sich nicht "aufbrezeln" muss, was einfach nicht so mein Fall ist. Darüber hinaus darf man dort seinen Platz (und seine Tischnachbarn) frei wählen. Angesichts dieser zwanglosen Möglichkeit zu speisen mache ich von meiner Reservierung im Haupt- und Bedienrestaurant Britannia dann auch kein einziges Mal Gebrauch. Zwar ist eine gewisse Neugier, unter anderem auch auf meine dortigen Tischnachbarn, durchaus vorhanden, ein Blick durchs Fenster zu einer der Hauptessenszeiten schreckt mich jedoch ab: Mir geht es dort eindeutig zu steif zu.

Hier einmal ein kleiner Einblick in das Buffet-Restaurant von außen durchs Fenster:

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Dennoch, so ganz ohne vornehme Abendgarderobe geht es auch bei mir nicht! ;) Denn wie ich es von meinen Reisen mit der Color Fantasy gewohnt bin, so möchte ich auch hier an Bord der Queen gern etwas Zeit in einer der zahlreichen Bars verbringen. Ich schätze die so ganz eigene Mischung aus Live-Musik und den unter Deck oftmals besonders gut spürbaren untrüglichen Anzeichen dafür, sich auf einem Schiff zu befinden: den leichten (oder auch mal deutlicheren) Schiffsbewegungen und dem einen oder anderen sanften Ruckeln zwischendrin... :D
Als erstes verschlägt es mich in die Chart Room Bar, die sich in etwa mittschiffs auf Deck 3 befindet. Eine Jazz-Band sorgt dort für eine sehr gelungene musikalische Untermalung, die wie ich finde auch sehr gut zum vornehmen Ambiente dieser Bar (und des gesamten Schiffs) passt. Mir gefällt es dort so gut, dass es nicht bei diesem einen Besuch bleibt.

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Eine weitere Bar, die ich mir anschaue, ist der ein Deck tiefer gelegene Golden Lion Pub. Hier tritt jeden Abend ein Duo bestehend aus einer Sängerin und einem Sänger und E-Gitarristen auf, welches, ergänzt durch Playback, ein bunt gemischtes Repertoire aus Songs, die mir aus dem Radio bekannt sind, zum Besten geben - unter anderem von Tina Turner, den Dire Straits oder The Cranberries. Der Stil der Musik erinnert mich an die Observation Lounge auf der Color Fantasy und ich fühle mich sofort heimisch. Auch diese Bar besuche ich noch ein weiteres Mal.

Am vierten Seetag kommt ein wenig mehr Bewegung ins Schiff. Mittags, als sich wie üblich zuerst die Queen und dann ihr Kapitän zu Wort melden, ist es bis auf die "übliche" leichte Dünung noch ruhig. Auch wird keine Wetteränderung angekündigt. Dennoch nehmen Wind und Seegang im Verlauf des Nachmittags merklich zu, und mit ihnen auch die "Schaukelstuhlbewegungen" des Schiffes. Zugegeben, könnte die Queen mir aus ihrem Leben erzählen, würde sie mit Sicherheit nur müde lächeln und sagen: "Also, da habe ich hier aber schon gaaaaaanz was anderes erlebt!" Denn von einem richtigen Sturm kann dann doch bei Weitem nicht die Rede sein. Aber mit der "Ententeichstimmung" ist es erst einmal vorbei und die schließlich sehr deutlich spür- und sichtbaren Schiffsbewegungen begeistern mich.
Auf einem der Zwischendecks (glaube ich jedenfalls, ob auf 2L oder 3L weiß ich aber nicht) entdecke ich eine mit gemütlichen Sesseln ausgestattete Fensterreihe, von wo aus sich die bewegte See ganz vortrefflich beobachten und bestaunen lässt. Mich fasziniert das Gefühl, mich hier - im Vergleich zu den Außendecks doch bereits um einiges näher an der Wasserlinie - beinahe inmitten der Wellen zu befinden. Das stetige Auf und Ab des Schiffes und das Geräusch der gegen den Rumpf schlagenden Wellen runden die herrliche Stimmung dabei ganz hervorragend ab.

Am nächsten Morgen hat sich die See noch nicht wieder ganz beruhigt und die Auswirkungen auf die Queen sind nach wie vor spürbar. Beim Frühstück kann ich mit Vergnügen beobachten, wie so manche Passagiere und Crew-Mitglieder breitbeinig durch die Gegend watscheln. Zugegeben, ich selbst stelle da nicht unbedingt eine Ausnahme dar... :)

Ein Highlight an diesem Nachmittag, für das ich ganz unverhofft doch noch einen Platz bekommen habe, ist die Schiffsbesichtigung. Bei dieser sogenannten "Behind the scenes"-Tour bekommen Passagiere die einmalige Gelegenheit, auch einmal Bereiche zu sehen, die einem normalerweise verborgen bleiben. Aus verständlichen Gründen ist die Teilnehmerzahl allerdings sehr begrenzt und wir sind eine Gruppe von lediglich 13 Personen. Deshalb mein Tipp: Bei Interesse am besten so schnell wie möglich nach der Einschiffung zum Tour-Office gehen (gleich neben der Rezeption in der Grand Lobby auf Deck 2) und dort einen Platz reservieren. (Natürlich weiß ich nicht, ob die Besichtigung auf jeder Reise angeboten wird. Ich habe einfach mal so ins Blaue hinein gefragt und hatte Erfolg.) Zwar lässt sich Cunard diese Tour einiges kosten, nämlich ganze 120$), ich kann sie jedoch nur sehr empfehlen, sofern man denn des Englischen zumindest einigermaßen mächtig ist. Zudem, und darauf wird vorab auch hingewiesen, ist diese Unternehmung leider ganz und gar nicht behindertenfreundlich. Vielmehr erfordern zahlreiche mitunter steile Treppen uneingeschränkte Gehfähigkeit. Die Besichtigung dauert in etwa drei Stunden (geschätzt, genau weiß ich es nicht mehr), in denen wir das vordere Mooring- und das Ankerdeck, die Proviantlager, die "Mülldeponie", die Küche, das Theater (von der Bühne aus sieht man es ja eher selten), den Maschinenkontrollraum und, als krönenden Abschluss, die Brücke zu sehen bekommen. Auch der Sicherheitsoffizier steht uns Rede und Antwort und gewährt uns einen Blick in die Kammer mit der Feuerwehrausrüstung. Zwischendrin gibt es noch eine 15- bis 20-minütige Pause im Britannia-Restaurant mit leckeren Häppchen, Pralinen und Getränken. Auf der Brücke wird ein Gruppenfoto aufgenommen, welches ebenfalls im Preis mit inbegriffen ist und auf die Kabine geliefert wird (Theoretisch - Bei mir hat das leider nicht so reibungslos geklappt und ich musste es mir selbst beim Fotokiosk abholen...) Wahrscheinlich unnötig zu erwähnen, dass uns auf allen Stationen viel erklärt und bereitwillig auf unsere Fragen geantwortet wird. Fotografieren und Filmen sind jedoch ausdrücklich untersagt.

Auch bei einer Königin läuft nicht immer alles rund: Einem der Monitore auf der Brücke ist zu entnehmen, dass eine der vier Antriebsgondeln zurzeit außer Betrieb ist. Auf Nachfrage erfahren wir, dass diese Gondel defekt ist. Na, der Queen scheint dies ja glücklicherweise keine großen Probleme zu bereiten, so unbeirrt wie sie ihrer Wege zieht.

Neben der Besichtigung bietet die Queen Mary 2 übrigens noch eine weitere - kostenlose - Möglichkeit, zumindest die Brücke sehen, wenn auch nicht betreten zu können, von der ich ebenfalls mit Begeisterung und nicht nur einmal Gebrauch mache: Die "Bridge Observation Gallery", zu finden, wenn man in Treppenhaus A auf Deck 12 an Backbord nach rechts in den Flur einbiegt. Der Gang führt einen bis zur Tür der Brücke und dann nach rechts um die Ecke, wo einem ein großes Fenster einen fantastischen Einblick in dieselbe gewährt! Als ich dieses Highlight zum ersten Mal sehe, kann ich es kaum fassen. Für mich als Schiffsfan ist das einfach nur großartig, wenn auch leider auf Kreuzfahrtschiffen eine Seltenheit. Als "Sahnehäubchen" befindet sich vor dem Fenster eine Infotafel, auf der alle von dort aus sichtbaren technischen Einrichtungen, etc. abgebildet und mit Erklärungen versehen sind. Zusätzlich gibt es noch Infomaterial zum Mitnehmen. Bis auf Ausnahmen ist dieser Beobachtungsposten täglich von 9 bis 16 Uhr zugänglich. (Mit einem Foto von der Brücke kann ich allerdings nicht dienen, da Fotografieren in diesem Bereich strengstens verboten ist.)

Ein weiterer Ort im Schiffsinneren, der es mir sehr angetan hat, ist die gemütliche, überaus umfangreiche Bibliothek mit angegliedertem Büchergeschäft vorn auf Deck 8 an Steuerbord:

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Die Bibliothek bietet neben Lesestoff auch Computerplätze mit Internetanschluss (kostet natürlich extra), und das alles bei fantastischer Aussicht auf den wunderschönen, formvollendeten Bug. Mein besonderes Interesse gilt dabei der Buchhandlung, die neben vielem anderen - wer hätte das gedacht - jede Menge Literatur über die Queen zu bieten hat und die ich nicht mit leeren Händen verlasse.

Und hier noch mal ein paar Außenaufnahmen:

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Am nächsten Tag, dem sechsten und letzten Seetag vor unserem Eintreffen in Southampton, wird in der Mittagsdurchsage ein weiteres Reise-Highlight angekündigt: Alle drei Cunard-Queens werden morgen früh gemeinsam einlaufen und den Hafen auch gleichzeitig, im Rahmen einer Auslaufparade, wieder verlassen! Dazu soll es eine Flugschau der berühmten zur britischen Luftwaffe gehörenden "Red Arrows" geben! Uns wird mitgeteilt, dass ein solches Treffen nur äußerst selten vorkommt, und ich freue ich umso mehr, auf meiner Fahrt ein derart besonderes Ereignis selbst miterleben zu dürfen. Nach der Reise erfahre ich, dass ein Zusammentreffen der Queens nur alle paar Jahre stattfindet und dass dies die erste gemeinsame Auslaufparade mit einer Flugvorführung der Royal Airforce war!

Ich bleibe bis in die frühen Morgenstunden auf und kann im Ärmelkanal schließlich beobachten, wie die beiden anderen Queens hinter uns in Sicht kommen. Alle drei Cunard-Schiffe sind nun zur Feier ihrer baldigen Ankunft mit festlicher Beleuchtung der oberen Aufbauten unterwegs - für mich ein einfach wunderbarer Anblick.

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Und überhaupt zieht mich die Nachtstimmung an Deck immer wieder aufs Neue in ihren Bann:

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In Southampton bleibe ich die meiste Zeit an Bord, schlafe aus und warte auf eine günstige Gelegenheit für ein paar Außenaufnahmen, die mir in New York ja verwehrt geblieben sind. Allerdings ist das Wetter auch jetzt nicht sonderlich fototauglich, sondern vielmehr "very british", soll heißen grau und verregnet. Am Nachmittag kann ich dennoch ein einigermaßen trockenes Zeitfenster abpassen und bekomme nun endlich die Gelegenheit, die Queen Mary 2 auch einmal von außen zu bewundern. Um die anderen beiden Schiffe zu besuchen, reicht jedoch die Zeit nicht mehr. Auch traue ich dem Wetter nicht. Als ich nach etwa einer Stunde wieder an Bord bin, folgt dann auch wenig später der nächste Regenguss.

Pünktlich zum Start der Parade um ca. halb sechs ändert sich das Wetter jedoch von Grund auf. Wir dürfen uns nun an strahlendem Sonnenschein erfreuen, so als hätte jemand extra für den nahenden königlichen Auftritt die Bühnenbeleuchtung angeknipst!
In Reih und Glied, mit der Queen Mary 2 in der Mitte, verlassen wir Southampton. Die Queen Victoria und unsere Queen scheinen sich dabei regelrecht zu unterhalten, jedenfalls wird zu meinem großen Vergnügen reger Gebrauch von den Schiffshörnern gemacht. Die Queen Elizabeth allerdings übt sich in vornehmer Zurückhaltung...

Der Beginn der Auslaufparade:

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Zwischen der Isle of Wight und dem britischen Festland stellen sich die Queens dann nebeneinander auf - unsere Queen darf als Cunard-Flaggschiff auch hier wieder in die goldene Mitte - und halten ihre Position während der nun folgenden sehr beeindruckenden Flugschau. Bis auf eine einzelne tiefhängende Regenwolke, die noch einmal für einige kurze Schauer sorgt, bleibt das Wetter hervorragend. Ja, ich muss sagen, der für die Bühnenbeleuchtung Zuständige macht seine Arbeit ganz ausgezeichnet. So beschert er uns als überaus würdevollen Ausklang des Spektakels dann auch noch einen wundervollen Sonnenuntergang.

Die Queen Victoria an unserer Steuerbordseite während der Flugschau:

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Und die nicht minder spektakuläre "Lightshow" zu späterer Stunde:

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Nach einem weiteren noch einmal wunderschönen und sonnigen Seetag auf der Nordsee erreichen wir um 23.45 Uhr die Elbmündung und um 7 Uhr am folgenden Morgen dann schließlich Hamburg, den Endpunkt meiner Reise. Ich bin einfach nur glücklich über diese erste, so unglaublich schöne Atlantiküberquerung, die mich um so viele unvergleichliche und unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse bereichert hat. Hoffentlich werde ich auch in Zukunft die Gelegenheit haben, mit der Queen Mary 2 zu reisen, diesem wundervollen Schiff, welches in seiner Funktion als Transatlantikliner seinesgleichen sucht und seinem Königstitel wirklich alle Ehre macht. In diesem Sinne: Bis zum nächsten Mal, Queen Mary 2!

FrankAusEmden
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Re: Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von FrankAusEmden » So 9. Dez 2018, 21:17

Vielen Dank, dass wir an dieser unglaublich schönen Reise teilhaben dürften. Die Tour muss ich irgendwann auch einmal machen!

Sassnitzer
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Re: Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von Sassnitzer » So 9. Dez 2018, 21:28

So ein umfangreicher Bericht, vielen Dank für die Mühe. Tolle Infos und super Bilder. Da macht das lesen doppelt Spass :)
Viele Grüße

Sassnitzer

toni montana
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Re: Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von toni montana » Mo 10. Dez 2018, 08:34

Vielen Dank für diesen schönen Reisebericht mit super Bildern!

Ich war dieses Jahr im Mai auf der QM2, aber nicht Transatlantik. Waren trotzdem fünf schöne Tage und Nächte auf dem Schiff.

Man muss aber dieses Klassische mögen - sonst kann es einem doch etwas langweilig auf dem Schiff werden. Ist eben kein Unterhaltungsschiff, so wie etwa Aida - aber das weiß man ja vorher.

Ziemlich unverschämt finde ich die Nebenkosten für die nicht inkludierten Getränke. Das hat schon fast norwegisches Niveau.

Mir hat die einmalige Erfahrung ehrlich gesagt gereicht - als nächstes soll es auf die Aida Nova ins Mittelmeer gehen - wenn den alles passt...
Schöne Grüße aus dem Münsterland!

Toni

rainerx
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Re: Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von rainerx » Mo 10. Dez 2018, 17:31

Tolle Reise, toller Bericht, tolle Bilder, danke fürs Mitnehmen
Reise 2017: https://forum-schiff.de/phpBB3/viewtopic.php?f=14&t=7346
Reise 2018: https://forum-schiff.de/phpBB3/viewtopic.php?f=14&t=8040

Gruß Rainer

Johannes7
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Re: Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von Johannes7 » Mo 10. Dez 2018, 17:39

Vielen, vielen Dank, BV1!

Ich bin zu tiefst begeistert und beeindruckt. Das ist ein toller Bericht und die schönen Bilder gefallen sehr 8-) !
Es muss schon ein unbeschreibliches Gefühl sein - so weit draußen, unter einem kilometertiefes Wasser, Naturgewalten, die Schönheit der See ...
BV1 hat geschrieben:
So 9. Dez 2018, 19:14
[...]
mein lang gehegter Traum ist wahr geworden und ich habe nun zum allerersten Mal mit der Queen Mary 2 den Atlantik überquert.
Auch ich will bald mal über den großen Teich fahren. Der Traum wird in ferner Zukunft in Erfüllung gehen.

Nochmals vielen Dank fürs Zeigen!

Grüße,
Johannes

BV1
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Re: Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von BV1 » Di 11. Dez 2018, 20:18

Ganz vielen Dank für die positiven Kommentare! Es freut mich sehr zu hören, dass euch mein Bericht Vergnügen bereitet hat! :)
Johannes7 hat geschrieben:
Mo 10. Dez 2018, 17:39
Es muss schon ein unbeschreibliches Gefühl sein - so weit draußen, unter einem kilometertiefes Wasser, Naturgewalten, die Schönheit der See ...
Und wie! Das ist für mich einfach das höchste der Gefühle! Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich es mich gemacht hat, dieses "unbeschreibliche Gefühl" einfach nur auf mich wirken zu lassen und zu genießen...

Fritz
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Re: Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von Fritz » Di 11. Dez 2018, 20:42

toni montana hat geschrieben:
Mo 10. Dez 2018, 08:34
Vielen Dank für diesen schönen Reisebericht mit super Bildern!

Ich war dieses Jahr im Mai auf der QM2, aber nicht Transatlantik. Waren trotzdem fünf schöne Tage und Nächte auf dem Schiff.

Man muss aber dieses Klassische mögen - sonst kann es einem doch etwas langweilig auf dem Schiff werden. Ist eben kein Unterhaltungsschiff, so wie etwa Aida - aber das weiß man ja vorher.

Ziemlich unverschämt finde ich die Nebenkosten für die nicht inkludierten Getränke. Das hat schon fast norwegisches Niveau.

Mir hat die einmalige Erfahrung ehrlich gesagt gereicht - als nächstes soll es auf die Aida Nova ins Mittelmeer gehen - wenn den alles passt...


Ich bin auch mit der QM als Passagier "übern großen Teich gefahren" (Früher mal als Crewmitglied öfters mit der Hanseatic 2) und mir hat es auch gut gefallen. Aber auf ein Aida-Schiff würde ich weder einchecken noch anmustern. Alles was da so an Unterhaltung "geboten" wird trifft nicht mein Interesse.
So sind die Geschmäcker verschieden und das ist auch gut so.
Gruß

Fritz

Gerd
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Re: Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von Gerd » Do 13. Dez 2018, 11:27

Hallo BV1,

vielen herzlichen Dank für Deinen Bericht. Toll und humorvoll geschrieben, eindrucksvolle Fotos, ein Hochgenuß.

Beste Grüße
Gerhard

Uwe Richter
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Re: Atlantiküberquerung mit der Queen Mary 2 - 3.-12. August 2018

Beitrag von Uwe Richter » Fr 14. Dez 2018, 19:34

BV1 hat geschrieben:
So 9. Dez 2018, 19:14

Bild
Wie soll man(n) denn als Werftschildfan daaaaa oben das selbige vernünftig fotografieren? ;)

Aber im Ernst ... sehr sehr schöne Fotos und ein gut geschriebener Reisebericht.
Hat mir richtig gut gefallen ! Danke dafür !

Gruß aus dem Sauerland,

Uwe & Co.
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