Ich wollte mir die SASSNITZ im Stadthafen nicht entgehen lassen und fuhr (nach studieren des Wetterberichtes) am Abend des 27.12.12 nach Stralsund.
Dort wurde eine Nacht verbracht und die Fahrt nach Sassnitz am morgen fortgesetzt.

Nach der Ankunft in Stralsund vertritt man sich noch etwas die Füße. Ein frischer Wind weht am Hafen.

Der nächste Morgen beginnt am Gleis 6. In knapp einer Stunde wird man in Sassnitz aussteigen und voller Erwartungen zum Hafen gehen.

Wir überfahren wie immer den Strelasund.

Vor Lietzow sieht es schon anders aus.
Am Bahnhof angekommen weht einem gleich die frische Seeluft entgegen und man blickt die Straße hinab an deren Ende die Ostsee liegt.
Sie schimmert im Morgenlicht. Zunächst macht man sich auf die Suche nach der alten Aufstellanlage, die bis 1998 genutzt wurde.

Netter Versuch sich zu verstecken ...


Ob der Würfel auch bald die Werbung von Stena Line bekommt ? Wenn nicht, wäre es eine schöne Erinnerung.
Vor der hoch geklappten Rampe stand im letzten Jahr als Absperrung noch ein Bauzaun. Dieser fehlt Heute und so hat man völlig neue Möglichkeiten.
Während meines Aufenthalts wird der hintere Bereich des "Glasbahnhofes" für eine bevorstehende Silvester-Feier ausgeschmückt.



Es ist schon beeindruckend die Fähre aus einer ganz anderen Perspektive zusehen.

Schließlich kommt noch die Krönung !

Natürlich sucht man noch nach einer anderen Foto-Möglichkeit ...

... und wird nicht entäuscht.





Nach diesem tollen Erlebnis begibt man sich zum Fischereihafen. Voll ist es in Sassnitz noch nicht.

Ein Anblick, der Fernweh auslösen kann.
Auf dem Programm steht jetzt ein 1450m-langer Marsch zum Ende der Mole. Zurück aber auch: also 2900m !


Hier wird gebaut und abgerissen. Alte Stege verschwinden, neue Pontons entstehen - wie es aussieht für Segler (nicht im Bild).

Na ! Wer versteckt sich denn da ?

Den Scandlines-Titel kann man noch erkennen. Dieser wird nach der Werftpause wohl komplett verschwunden sein.

Ah ... was für ein Anblick ! Mir fehlen die Worte.

Vor 364 Tagen nahm ich sie in der selben Perspektive auf.


Hier ist sie, die AKRONA.
Auf dem Rückweg hat man nun auch Augen für andere Motive.

Ein netter Einblick wird uns hier geboten.





Was für ein schönes Boot es doch ist !

Immer wieder geht der Blick zurück zum besonderen Gast.
Schließlich kehrt man in einem Cafe ein, um sich an einem Pfefferminztee zu wärmen. Der Blick tastet den Horizont ab ...

... und bleibt hier hängen. Meine erste Aufnahme der "neuen" TRELLEBORG.

Der nächste Programmpunkt ist eine Rundfahrt mit der ...

... BINZ zum Kreidefelsen. Die Fahrkarte ist schnell gekauft und der Platz an der Reling eingenommen.
Falls es jemanden interessiert: die kleine MARCO POLO liegt z.Zt. in Danzig in der Werft, ist aber bereits nach Frankreich verkauft worden.

Wir fahren auch an ihr wieder vobei. Sie hat in der Nebensaison Pause. Als Ersatz fuhr im Sommer 2012 die DANIA der Reederei Adler-Schiffe.
Leider war das nur einmalig. Grund dafür war wohl ein Maschinenschaden.

Ich sag jetzt mal nix ... !

Jetzt könnte man sich um das Aufnahmedatum streiten



Ich mag diese alten Schiffe. Hier hört man noch die alte Technik, das Klappern der Haken, den leichten Geruch nach Öl ... herrlich !

Besser hätte das Wetter wirklich nicht sein können.

Und wieder blicken wir zurück.



Natürlich möchte man das Objekt seiner Begierde auch maritim einrahmen.
Die sehr angenehme Rundfahrt ist beendet und stattet dem Fähr-Museum wieder einen Besuch ab.

Die Sonne wandert um die SASSNITZ herum und lässt die Schiffswand schimmern.


Die DFO überlebt alles !

Er macht es vor, der SAR-Kreuzer. Wie neu zu strahlen kann so einfach sein. Auch die SASSNITZ wird nach ihrer "Schönheitskur" wie neu aussehen


Hopla. Damit hatte ich garnicht gerechnet.

Ich sags ja, wie aus dem Ei gepellt.




So wie der Tag beginnt, endet er auch.
Von dem Tag bin ich wirklich sprachlos, so toll wars !
Freut Euch auf den zweiten Tag in Rostock und auf der Gedser-Fähre

Beste Grüße, Hannes