Letzter Teil
Heute folgt nun der letzte Teil des Reiseberichtes. Das Lotsenboot nahm dann den Elblotsen auf und brachte in rüber zum Anleger Teufelsbrück. Auf dem Anleger wurde die Monte Cervantes schon erwartet. Die Familie Bauer hat dort Fotos von dem Schiff gemacht, für die ich mich noch einmal bedanken möchte. Ich habe dort vor ca. 8 Wochen den Dierk Bauer getroffen und wir haben bei einem Kaffee geschnackt. Auf dem Anleger gegenüber am Rüschpark stand der Dierk persönlich und machte Aufnahmen. Auch dem Dierk meinen Dank.
Die Bugsier 5 am Heck nahm uns deutlich unsere Geschwindigkeit, so das die Hafenfähren uns problemlos überholen konnten. Die Lotsen und der Kapitän waren nun auf der Backbordnock am Steuerpult. Sie arbeiteten zusammen mit den Schleppern ihre Aufgaben ab. Hektik kam auf der gesamten Fahrt beim An u. Ablegen nie auf. Vorher sagte mir der Lotse, dass sie heute über Steuerbord die Drehung auf der Elbe machen würden. Dieses wird bei auflaufenden Wasser immer gemacht, um die Kraft des Stromes mit auszunutzen. Der Schlepper Accurat zog uns etwas mit dem Bug in den Parkhafen und die Bugsier 5 zog uns dann auf die Elbe hinaus. Ich bemerkt zu diesem Zeitpunkt einen kleinen Feeder die Elbe herabkommen und dachte dieser würde unser Wendemanöver auf der Elbe erst einmal abwarten. Von wegen abwarten. Wir lagen jetzt fast quer in der Elbe und die Bugsier 5 zog uns mächtig herum, aber der Feeder ging nicht mit der Geschwindigkeit herunter. Auf der Backbordnock blickte man zur anderen Seite und bekam dieses garnicht richtig mit. Es war die Johanna die da auf uns zu kam. Ich konnte es nicht glauben, was ich dort sah. Die Bugsier 5 am Heck konnte ich nicht sehen, wie diese uns rumdrehte. Es sah wirklich so aus, als ob die Johanna in unser Heck krachen würde und die Bugsier 5 mitnehmen würde. Immerhin waren wir gerade fast querab zur Elbe und mitten im Drehvorgang. Aber es ging wie durch ein Wunder alles gut. Viel Platz kann da wirklich nicht mehr gewesen sein. Ich habe immer gedacht, wenn so ein großes Schiff auf der Elbe gedreht wird, darf niemand dieses passieren. ( Frage an die Experten!!!! )
Der Rest der Drehung ging dann sehr schnell und wir wurden dann mit dem Heck voran zum Liegeplatz gezogen. Dort wurden wir von beiden Schleppern rangedrückt und von den Festmachern sicher angebunden. Kurze Zeit später wurden dann auch unsere Frauen vom Shuttle Service der HHLA zum Schiff gebracht. Über die größe des Schiffes war man zuerst doch ein wenig überrascht. Sie konnten dann noch das Schiff von oben bis unten besichtigen und wurden noch vom Kapitän begrüßt. Wir haben uns dann von allen auf dem Schiff verabschiedet und der Shuttle Service ( Anruf genügt ) brachte uns direkt zum Eingang des Terminals nach Waltershof.
Ich hoffe, dass alle ein wenig Freude an diesem Berichten hatten. Auch war er für die bestimmt, die in großer Entfernung von Meer und Hafen wohnen und nicht immer die Gelegenheit haben dorthin zu fahren. Auch geht mein Dank an den Kapitän, die Offiziere, der Mannschaft und nicht zu vergessen dem Koch, der wirklich große Klasse war. Wir wurden ab der ersten Minute von allen herzlich aufgenommen. Dieses wird sicherlich nicht meine letzte Fahrt auf solch einem Schiff gewesen sein und ich kann nur jedem empfehlen auch dieses einmal zu machen. Auch möchte ich mich bei der Hamburg Süd Reiseagentur bedanken, die immer für alle Fragen ein offenes Ohr hatten und mit Rat und Tat zur Seite standen. Kann ich nur wärmstens empfehlen!!!!!!! Für Einsteiger ist diese Route ideal und der Ausgangsort Rotterdam gut und einfach zu erreichen. Sollte jemand Fragen zu der Reise oder das eine oder andere Foto haben, gebe ich gerne Auskunft oder schicke das Foto zu. Bis zum nächsten Reisebericht.

Copyright by Dierk Bauer

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Gruß
Gerd