Estonia
Re: Estonia
Diese Diskussion macht doch heutzutage wirklich keinen Sinn mehr. Die einzigen, die eine Aufklärung wünschen, sind die Hinterbliebenen der Opfer. Vielleicht sollte man einfach einmal den so "demokratischen schwedischen Rechtsstaat" in Frage stellen. Setzt sich so ein Staat für die schwedischen Hinterbliebenen ein ?
Man denke nur an den "Palme- Mord". Auch hier hat sich der schwedische Staat schwergetan, nach Aufklärungen zu suchen.(Vielleicht wollten die auch keine Aufklärung)
Sicherlich hat Schweden auch schöne Seiten. Die blonden Frauen und schöne Landschaften. Aber in den Regierungsgebäuden haben die einen grossen Teppich, wo man alles runterkehren kann.
Die Schuldigen waren doch schon damals gefunden. Damals war es zunächst die Bauwerft wegen angeblichen Konstruktionsfehlern. Dann war es das angeblich marode Schiff und die kriminelle russische Mafia und jetzt soll es das schlechte Wetter gewesen sein.
Und wenn man dann damals von schwedischer Seite hört, man könne ja einfach Beton auf das Wrack kippen,dann ist es sicherlich eine wasserdichte Lösung. Eine Lösung, die auch die Wahrheit vertuscht.
Hinzu kommt wohl auch ein schwedisches Gesetz,welches deutlich macht, dass alle schwedischen Bürger, die verstorben sind, wenn möglich, in Schweden bestattet werden sollen. Rein technisch wäre es damals machbar gewesen.Wenn sich der schwedische Staat nicht einfach auf dieses eigene Gesetz beruft, dann muss man einfach diesen Staat in Frage stellen.
Sicherlich kommt irgendwann eine verlogene Wahrheit heraus. Man wird das Thema von schwedischer Seite einfach nur schönreden. Vielleicht wartet man mit der Aufklärung von schwedischer Seite her auch nur so lange, bis alle Verantwortlichen in Rente gegangen sind, damit keine politischen Köpfe rollen und der schwedische Staat nicht beschmutzt wird und immer "schön sauber" bleibt.
Schuld sind immer die anderen
Jürgen
Man denke nur an den "Palme- Mord". Auch hier hat sich der schwedische Staat schwergetan, nach Aufklärungen zu suchen.(Vielleicht wollten die auch keine Aufklärung)
Sicherlich hat Schweden auch schöne Seiten. Die blonden Frauen und schöne Landschaften. Aber in den Regierungsgebäuden haben die einen grossen Teppich, wo man alles runterkehren kann.
Die Schuldigen waren doch schon damals gefunden. Damals war es zunächst die Bauwerft wegen angeblichen Konstruktionsfehlern. Dann war es das angeblich marode Schiff und die kriminelle russische Mafia und jetzt soll es das schlechte Wetter gewesen sein.
Und wenn man dann damals von schwedischer Seite hört, man könne ja einfach Beton auf das Wrack kippen,dann ist es sicherlich eine wasserdichte Lösung. Eine Lösung, die auch die Wahrheit vertuscht.
Hinzu kommt wohl auch ein schwedisches Gesetz,welches deutlich macht, dass alle schwedischen Bürger, die verstorben sind, wenn möglich, in Schweden bestattet werden sollen. Rein technisch wäre es damals machbar gewesen.Wenn sich der schwedische Staat nicht einfach auf dieses eigene Gesetz beruft, dann muss man einfach diesen Staat in Frage stellen.
Sicherlich kommt irgendwann eine verlogene Wahrheit heraus. Man wird das Thema von schwedischer Seite einfach nur schönreden. Vielleicht wartet man mit der Aufklärung von schwedischer Seite her auch nur so lange, bis alle Verantwortlichen in Rente gegangen sind, damit keine politischen Köpfe rollen und der schwedische Staat nicht beschmutzt wird und immer "schön sauber" bleibt.
Schuld sind immer die anderen
Jürgen
Re: Estonia
Hier noch ein kleiner Hinweis.
Baunummer 529 bei Jos. L. Meyer, Papenburg
Auftraggeber: Balder Line A/S, Høvik (MGR: Parley Augustsson Management A/S, Høvik)
geplanter Name: "Balder Nor".
geplanter Liniendienst: Flensburg- Porsgrunn
18.10.1978: Der Auftrag wird nach Kiellegung an Rederi ab Slite, Slite übertragen und wurde dann als "Diana II av Slite" am 31.03.1979 abgeliefert.
14.06.1979: Indienststellung als "Diana II".
Viel Spass damit
Jürgen
Baunummer 529 bei Jos. L. Meyer, Papenburg
Auftraggeber: Balder Line A/S, Høvik (MGR: Parley Augustsson Management A/S, Høvik)
geplanter Name: "Balder Nor".
geplanter Liniendienst: Flensburg- Porsgrunn
18.10.1978: Der Auftrag wird nach Kiellegung an Rederi ab Slite, Slite übertragen und wurde dann als "Diana II av Slite" am 31.03.1979 abgeliefert.
14.06.1979: Indienststellung als "Diana II".
Viel Spass damit
Jürgen
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Re: Estonia
Wenn ich mir den Funkverkehr der Estonia anhöre, überkomt mich das Grausen, in jedem Erste Hilfe Kurs lernt man, wie ein Notruf abgesetzt wird,... Ich bin zwar kein Nautiker, aber die sogenannten W- Fragen sollten doch auch bei Mayday Funksprüchen Verwendung finden, oder Irre ich mich?
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Re: Estonia
Moin!
Estonia-Schiffsunglück: Hamburger Forscher legen Abschlussbericht vor
Mehr:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/12/892905.html
mfg
Peter Hartung
Estonia-Schiffsunglück: Hamburger Forscher legen Abschlussbericht vor
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http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/12/892905.html
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Peter Hartung
Alle Fotos von Peter Hartung sind (falls nicht anders angegeben) unter einer
Creative Commons-Genehmigung lizenziert. Siehe hier: Foto-Lizenz: CC-BY-NC-ND
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Re: Estonia
@treter
Der Sprechfunkverkehr ist zwar noch immer eine grundlegende Sache im Seeverkehr, jedoch werden Positionen, Art des Problems usw. als DSC-meldung verschickt. Diese DSC-Meldung (Digital Selective Calling) ist bestandteil der GMDSS-Ausstattung (Global Maritime Distress Safety System) wird von Bord verschickt.
Diese Art der Verständigung ist aufgrund der digitalen und eindeutigen Art am sichersten und lässt ein Schiff anhand der MMSI-Nummer zweifelsfrei ausmachen.
Ebenfalls wird ähnlich über Inmarsat (oft Standard-C oder Fleet 77) übertragen. In beiden Fällen bekommen auch Landstationen von dem Vorfall notiz.
Zusätzlich wird dann noch über Sprechfunk eine Meldung abgesetzt.
Leider ist dieses System aus DSC-Meldung und anschließendem Sprechfunkverkehr recht kompliziert gehalten in der Seeschiffahrt, was auch an der immer unterschiedlichen Ausstattung der Schiffe liegt. Es gibt viele verschiedene Geräte einer Klasse, jedoch verschiedener Hersteller die unterschiedlich zu bedienen sind. Diese kritik gibt es schon nach langer Zeit.
Marius
Der Sprechfunkverkehr ist zwar noch immer eine grundlegende Sache im Seeverkehr, jedoch werden Positionen, Art des Problems usw. als DSC-meldung verschickt. Diese DSC-Meldung (Digital Selective Calling) ist bestandteil der GMDSS-Ausstattung (Global Maritime Distress Safety System) wird von Bord verschickt.
Diese Art der Verständigung ist aufgrund der digitalen und eindeutigen Art am sichersten und lässt ein Schiff anhand der MMSI-Nummer zweifelsfrei ausmachen.
Ebenfalls wird ähnlich über Inmarsat (oft Standard-C oder Fleet 77) übertragen. In beiden Fällen bekommen auch Landstationen von dem Vorfall notiz.
Zusätzlich wird dann noch über Sprechfunk eine Meldung abgesetzt.
Leider ist dieses System aus DSC-Meldung und anschließendem Sprechfunkverkehr recht kompliziert gehalten in der Seeschiffahrt, was auch an der immer unterschiedlichen Ausstattung der Schiffe liegt. Es gibt viele verschiedene Geräte einer Klasse, jedoch verschiedener Hersteller die unterschiedlich zu bedienen sind. Diese kritik gibt es schon nach langer Zeit.
Marius
Re: Estonia
The latest research by HSVA/TU Hamburg/Harburg and SSPA/Chalmers/Strathclyde/MARIN is quite amazing:
1. The Estonia first heels >45° within a few minutes due to water loaded continuously on the car deck. You wonder how 300+ persons managed to get out during 10 minutes.
2. Then the Estonia floats on its 24 000 m3 volume deck house (decks 4-6) for 20-30 minutes. It fills up very slowly! Only 2 windows per deck are assumed to be broken. Estonia thus had very strong windows!! How HSVA/SSPA know that only a few sindows broke is ??? Normally all windows are broken ... and no ship ever floats on a deck house. But the Estonia model floats with the flat port side deck house side (90° heel) 18 metres above waterline like a duck ... and rolling like hell. Hollywood style! Not very realistic ... or true.
3. And finally Estonia model capsizes upside down and floats on the air inside the intact hull. But then after 20 minutes it sinks. SSPA lets the air out through a valve! Reason? In full scale, the air is compressed so the vessel cannot float. And it takes 20 minutes. Very scientific!
The Valanto HSVA report is full of errors and does not explain above. Links, videos, etc. at http://heiwaco.tripod.com/news.htm .
AB
1. The Estonia first heels >45° within a few minutes due to water loaded continuously on the car deck. You wonder how 300+ persons managed to get out during 10 minutes.
2. Then the Estonia floats on its 24 000 m3 volume deck house (decks 4-6) for 20-30 minutes. It fills up very slowly! Only 2 windows per deck are assumed to be broken. Estonia thus had very strong windows!! How HSVA/SSPA know that only a few sindows broke is ??? Normally all windows are broken ... and no ship ever floats on a deck house. But the Estonia model floats with the flat port side deck house side (90° heel) 18 metres above waterline like a duck ... and rolling like hell. Hollywood style! Not very realistic ... or true.
3. And finally Estonia model capsizes upside down and floats on the air inside the intact hull. But then after 20 minutes it sinks. SSPA lets the air out through a valve! Reason? In full scale, the air is compressed so the vessel cannot float. And it takes 20 minutes. Very scientific!
The Valanto HSVA report is full of errors and does not explain above. Links, videos, etc. at http://heiwaco.tripod.com/news.htm .
AB
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Estonia Urteil
Durch den Beitrag unter "Pressemeldungen" bin ich auf das bevorstehende Urteil in Sachen Estonia aufmerksam geworden und habe mal ein wenig meine Erinnerungen aufgefrischt.
Der Artikel in der] Welt[urlhttps://www.welt.de/geschichte/article196717297 ... tonia.html[/url], der dort verlinkt war, liest sich für mich wie bestellt, von wem auch immer.
Jenseits aller Verschwörungstheorien habe ich immer ein paar Fragen gehabt, die ich als Laie nicht erklärt bekommen habe. Vielleicht gibt es ja hier jemand der mir das erklären kann.
Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die ESTONIA (VIKING SALLY) eigentlich nicht für das Fahrtgebiet konstruiert war. Nun, soweit mir bekannt ist, wurde die VIKING SALLY für die Strecke Stockholm - Mariehamn - Åbo bestellt und dort eingesetzt. Die Strecke zwischen Stockholm - Mariehamn geht doch auch über die offene Ostsee. Gibt es da Unterschiede? Später wurde die Fähre auf der Route Vasa - Sundsvall durch das Bottnische Meer eingesetzt, das scheint mir von den Entfernungen zur ESTONIA-Route vergleichbar. Gibt es da wirklich rechtliche Unterschiede?
Der Artikel in der] Welt[urlhttps://www.welt.de/geschichte/article196717297 ... tonia.html[/url], der dort verlinkt war, liest sich für mich wie bestellt, von wem auch immer.
Jenseits aller Verschwörungstheorien habe ich immer ein paar Fragen gehabt, die ich als Laie nicht erklärt bekommen habe. Vielleicht gibt es ja hier jemand der mir das erklären kann.
Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die ESTONIA (VIKING SALLY) eigentlich nicht für das Fahrtgebiet konstruiert war. Nun, soweit mir bekannt ist, wurde die VIKING SALLY für die Strecke Stockholm - Mariehamn - Åbo bestellt und dort eingesetzt. Die Strecke zwischen Stockholm - Mariehamn geht doch auch über die offene Ostsee. Gibt es da Unterschiede? Später wurde die Fähre auf der Route Vasa - Sundsvall durch das Bottnische Meer eingesetzt, das scheint mir von den Entfernungen zur ESTONIA-Route vergleichbar. Gibt es da wirklich rechtliche Unterschiede?
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Re: Estonia
Das Schiff ist eigentlich für ein Fahrgebiet Deutschland-Norwegen geplant worden. Dieser Auftrag wurde aber storniert, sodass die Estonia - damals als Viking Sally - an die Reederei Rederi Ab Sally verkauft wurde.
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Re: Estonia
Bist Du sicher, dass habe ich noch nirgens gelesen, kann mich jedenfalls nicht erinnern. Bist Du sicher dass es um keine ander Fähre ging?
Bei Wikipedia steht jedenfalls, dass die Fähre nicht weiter als 20 Nautsiche Meilen von Land hätte fahren dürfen. Zwischen Tallinn und Utö ist die Fähre doch nie weiter vom Land entfernt gewesen. Zwischen Finnland und Estland ist die Ostsee doch höchstens 70 km breit. Ab Åland dürfte doch etwa die gleiche Route wie von Åbo nach Stockholm befahren worden sein.
Ich merke schon wieder, dass da nichts stimmig zu sein scheint, nur für diesen Schmierfink von der Welt sind die Ungereimtheiten natürlich Verschwörungstheorien.
Bei Wikipedia steht jedenfalls, dass die Fähre nicht weiter als 20 Nautsiche Meilen von Land hätte fahren dürfen. Zwischen Tallinn und Utö ist die Fähre doch nie weiter vom Land entfernt gewesen. Zwischen Finnland und Estland ist die Ostsee doch höchstens 70 km breit. Ab Åland dürfte doch etwa die gleiche Route wie von Åbo nach Stockholm befahren worden sein.
Ich merke schon wieder, dass da nichts stimmig zu sein scheint, nur für diesen Schmierfink von der Welt sind die Ungereimtheiten natürlich Verschwörungstheorien.
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Re: Estonia
Moin
Das Fahrtgebiet/ Zulassung ist auch von der jeweiligen Rettungs Ausruestung (menge) abhaenging.
mvh.
Hans
Das Fahrtgebiet/ Zulassung ist auch von der jeweiligen Rettungs Ausruestung (menge) abhaenging.
mvh.
Hans