Estonia
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fuhri1186
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Re: Estonia
Moin,
die Fragen die ich mir in dem Fall stelle:
Wer und Warum sollte ein derartiger "Massenmord" verübt haben?
Wer hätte ein Interesse, so viele Menschen vorsätzlich zu töten?
Selbst wenn es jemanden bestimmtes an Bord hätte treffen sollen, so hätte man es machen können, ohne alle an Bord zu gefährden?!
Wenn die Schweden derart in Verdacht bei Einigen stehen, welches Interesse hätten diese??
Selbst unter der Annahme das es sich tätsächlich um ein Verbrechen gehandelt hat, bleibt die Frage WARUM?
die Fragen die ich mir in dem Fall stelle:
Wer und Warum sollte ein derartiger "Massenmord" verübt haben?
Wer hätte ein Interesse, so viele Menschen vorsätzlich zu töten?
Selbst wenn es jemanden bestimmtes an Bord hätte treffen sollen, so hätte man es machen können, ohne alle an Bord zu gefährden?!
Wenn die Schweden derart in Verdacht bei Einigen stehen, welches Interesse hätten diese??
Selbst unter der Annahme das es sich tätsächlich um ein Verbrechen gehandelt hat, bleibt die Frage WARUM?
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Michel T.
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Re: Estonia
Das ist bei den meisten Verschwörungstheorien so. Auch wird immer nur von "die", "die da oben", oder wie hier, von "dem Schweden" gesprochen. Genauer präzisiert, wer das denn genau sein soll, wird das aber nie.
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Tim S.
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Re: Estonia
Zur Jan Heweliusz:Borneosh22 hat geschrieben: ↑Sa 25. Okt 2025, 04:12. ©onse.fi
MV JAN HEWELIUSZ..... auch hier eine Verspätung weil man auf LKWs gewartet hatte.... dann eine plötzliche Schlagseite über BB aber man fährt munter weiter macht kein Mayday....
"1999 stellte das Seefahrtsamt in Gdynia fest, dass das Schiff nicht hätte auslaufen dürfen, da es nicht seetüchtig war. Bereits vor dem Unglück waren Probleme mit dem Ballastsystem bekannt geworden. Ursache des Untergangs war wahrscheinlich ein defektes Ladetor. Die Jan Heweliusz war kurz zuvor im schwedischen Hafen Ystad mit der Kaimauer kollidiert und offenbar nur ungenügend instand gesetzt worden. Selbst in einwandfreiem Zustand hätte das Schiff wegen des aufziehenden Unwetters nicht in See stechen sollen. Im nahegelegenen Sassnitz wurden von den deutschen Behörden sämtliche Fährverbindungen wegen des schlechten Wetters eingestellt. "
https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Heweliusz_(Schiff)
Dass sie schon vorher den Spitznamen Jan Havareliusz hatte, ist auch weithin bekannt.
Auf Netflix startet jetzt eine Serie zur Havarie:
https://www.nordkurier.de/regional/rueg ... en-4044106
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Tim S.
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Re: Estonia
Die Nutzung eines streng überwachten Wracks wie der Fähre Estonia für Spionagezwecke sei zwar theoretisch möglich, aber nicht rational, sagte Tauri Roosipuu, leitender Ermittler für Schiffsunglücke beim Bundesamt für Schiffssicherheit (OJK), und reagierte damit auf jüngste Berichte deutscher Medien, wonach Russland das Schiff möglicherweise zur Installation von Abhörgeräten zur Überwachung des Schiffsverkehrs in der Ostsee missbraucht wird. Roosipuu merkte an, dass das OJK zwischen 2021 und 2024 sechs Tauchgänge zum Wrack durchgeführt habe, das in über 100 Metern Tiefe vor dem Schärengarten von Turku liegt. Dabei seien keine verdächtigen Geräte entdeckt worden.
https://news.err.ee/1609842369/expert-u ... s-no-sense
https://news.err.ee/1609842369/expert-u ... s-no-sense
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Tim S.
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Re: Estonia
Die neue estnische Unfalluntersuchungsbehörde wird in zwei Wochen in Tallinn ihre Erkenntnisse präsentieren, wonach das Schiff nicht seetüchtig war. Die untersuchten Löcher im Rumpf entstanden vermutlich erst beim Aufprall des Schiffes auf den Meeresgrund. Die Untersuchung wurde durchgeführt von den schwedischen und estnischen Unfalluntersuchungsbehörden.
https://www.etc.se/inrikes/ny-haverikom ... joedugligt
(paywall)
https://www.aftonbladet.se/nyheter/a/d4 ... jo-anmaler
https://www.etc.se/inrikes/ny-haverikom ... joedugligt
(paywall)
https://www.aftonbladet.se/nyheter/a/d4 ... jo-anmaler
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Tim S.
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Re: Estonia
Die Baltic Marine Technical Investigation Group (BMTIG) präsentiert eine Kollisionstheorie. Am 16.12. wird die Statens Haverikommission einen neuen Bericht präsentieren:
https://frihetsnytt.se/explosion-eller- ... a-estonia/
https://frihetsnytt.se/explosion-eller- ... a-estonia/
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Volker Landwehr
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Re: Estonia
Von der BMTIG Webseite: BMTIG’s results show that **a competent authority must now determine what caused the high-energy surface event**.
Quelle:
Nach Meinung des BMTIG deuten alle Hinweise auf ein hochenergetisches Ereignis an oder nahe der Oberfläche als einzigen physikalisch plausiblen
Mechanismus hin. Ergo eine Kollision mit einem anderen Schiff, obwohl die Aussage im Link nicht zu finden ist.
Gruß, Volker
Quelle:
BMTIG meint nachgewiesen zu haben, dass bei keiner der bisherigen Schadenstheorien genug Energie entsteht, um die Schäden an der ESTONIA zu erklären.
Nach Meinung des BMTIG deuten alle Hinweise auf ein hochenergetisches Ereignis an oder nahe der Oberfläche als einzigen physikalisch plausiblen
Mechanismus hin. Ergo eine Kollision mit einem anderen Schiff, obwohl die Aussage im Link nicht zu finden ist.
Gruß, Volker
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Tim S.
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Re: Estonia
Laut einem neuen Abschlussbericht der finnischn Unfalluntersuchungsbehörde (OTKES) gemeinsam mit den estnischen und schwedischen Unfalluntersuchungsbehörden (OJK und SHK) zum Untergang der Estonia entstand die Beschädigung der Steuerbordseite durch den Aufprall auf den Meeresgrund. Es gibt keine Anzeichen von Explosionen oder Kollisionen. Der Bericht fasst die Ergebnisse umfangreicher maritimer Untersuchungen und technischer Analysen zusammen, die zwischen 2021 und 2025 durchgeführt wurden, sowie die Aussagen von 68 Überlebenden. Die Schlussfolgerungen bestätigen, dass der Untergang durch die Beschädigung Bugvisiers verursacht wurde, wodurch rasch Wasser auf das Autodeck eindrang.
Die Schifffahrtskommissionen betonen, dass der Untergang nicht durch einen einzelnen Faktor wie die Geschwindigkeit des Schiffes oder mangelnde Wartung verursacht wurde. Vielmehr gehen sie davon aus, dass der Untergang auf ein komplexes systemisches Versagen in der gesamten Schifffahrtsindustrie zurückzuführen ist, unter anderem aufgrund der Konstruktion und Sicherheit des Schiffes. Es wies während seiner gesamten Betriebszeit latente strukturelle Mängel auf, die mit den Schlussfolgerungen des JAIC von 1997 übereinstimmen und technisch unsicher für die Schifffahrt waren. Dies war den Beteiligten – weder an Bord noch an Land – jedoch nicht bekannt.
https://yle.fi/a/7-10090045
Die Schifffahrtskommissionen betonen, dass der Untergang nicht durch einen einzelnen Faktor wie die Geschwindigkeit des Schiffes oder mangelnde Wartung verursacht wurde. Vielmehr gehen sie davon aus, dass der Untergang auf ein komplexes systemisches Versagen in der gesamten Schifffahrtsindustrie zurückzuführen ist, unter anderem aufgrund der Konstruktion und Sicherheit des Schiffes. Es wies während seiner gesamten Betriebszeit latente strukturelle Mängel auf, die mit den Schlussfolgerungen des JAIC von 1997 übereinstimmen und technisch unsicher für die Schifffahrt waren. Dies war den Beteiligten – weder an Bord noch an Land – jedoch nicht bekannt.
https://yle.fi/a/7-10090045
- Manfred - Christian
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Re: Estonia
Tach auch,Tim S. hat geschrieben: ↑Di 16. Dez 2025, 13:28 Laut einem neuen Abschlussbericht der finnischn Unfalluntersuchungsbehörde (OTKES) gemeinsam mit den estnischen und schwedischen Unfalluntersuchungsbehörden (OJK und SHK) zum Untergang der Estonia entstand die Beschädigung der Steuerbordseite durch den Aufprall auf den Meeresgrund. Es gibt keine Anzeichen von Explosionen oder Kollisionen. Der Bericht fasst die Ergebnisse umfangreicher maritimer Untersuchungen und technischer Analysen zusammen, die zwischen 2021 und 2025 durchgeführt wurden, sowie die Aussagen von 68 Überlebenden. Die Schlussfolgerungen bestätigen, dass der Untergang durch die Beschädigung Bugvisiers verursacht wurde, wodurch rasch Wasser auf das Autodeck eindrang.
Die Schifffahrtskommissionen betonen, dass der Untergang nicht durch einen einzelnen Faktor wie die Geschwindigkeit des Schiffes oder mangelnde Wartung verursacht wurde. Vielmehr gehen sie davon aus, dass der Untergang auf ein komplexes systemisches Versagen in der gesamten Schifffahrtsindustrie zurückzuführen ist, unter anderem aufgrund der Konstruktion und Sicherheit des Schiffes. Es wies während seiner gesamten Betriebszeit latente strukturelle Mängel auf, die mit den Schlussfolgerungen des JAIC von 1997 übereinstimmen und technisch unsicher für die Schifffahrt waren. Dies war den Beteiligten – weder an Bord noch an Land – jedoch nicht bekannt.
https://yle.fi/a/7-10090045
also eine Verkettung unglücklicher Umstände, niemand ist schuldhaft und damit ist nichts einklagbar.
Bis auf die Verunglückten sind alle fein raus.
MfG, Manfred Christian
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Volker Landwehr
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Re: Estonia
Es hat doch einen Prozess gegeben, zivilrechtlich gegen die Meyer Werft und Bureau Veritas. Der Prozess in Frankreich endete mit Freispruch. Die Begründung für den Freispruch im Zivilprozess war. Die Kläger konnten kein grobes oder vorsätzliches Verschulden der Meyer Werft oder Bureau Veritas nachweisen. Das Schiff war zum Bauzeitpunkt (1980) den geltenden Vorschriften entsprechend konstruiert und zertifiziert.
Strafrechtlich sieht es anders aus. Die schwedische Staatsanwaltschaft stellte 2024 ihre Prüfungen ein und lehnte eine Wiederaufnahme der Ermittlungen zum Unglück ab, da keine neuen strafrechtlichen Erkenntnisse vorlagen. Da die maßgebenden Schiffsoffiziere nicht überlebt haben, konnte es keine Untersuchung oder Prozess geben und gegen Meyer und BV wurde vermutlich nicht vorgegangen, weil sie die Vorschriften eingehalten haben
Dass keine gerichtliche Verfolgung zu Ziel führt, gibt es leider bei Unfällen immer wieder. Nicht immer liegt schuldhaftes oder strafbares fahrlässiges Verhalten vor und gegen Tote wird nicht ermittelt.
Gruß, Volker
Strafrechtlich sieht es anders aus. Die schwedische Staatsanwaltschaft stellte 2024 ihre Prüfungen ein und lehnte eine Wiederaufnahme der Ermittlungen zum Unglück ab, da keine neuen strafrechtlichen Erkenntnisse vorlagen. Da die maßgebenden Schiffsoffiziere nicht überlebt haben, konnte es keine Untersuchung oder Prozess geben und gegen Meyer und BV wurde vermutlich nicht vorgegangen, weil sie die Vorschriften eingehalten haben
Dass keine gerichtliche Verfolgung zu Ziel führt, gibt es leider bei Unfällen immer wieder. Nicht immer liegt schuldhaftes oder strafbares fahrlässiges Verhalten vor und gegen Tote wird nicht ermittelt.
Gruß, Volker

