Vom Athabaskahöft in Hamburg soll sich gestern ein 300-Meter-Containerschiff während des Sturms losgerissen haben und in Richtung Övelgönne getrieben sein. Mit reichlich Schlepperhilfe habe man den Pott wieder eingefangen. Die Presse nennt keinen Schiffsnamen, zeigt aber dieses Foto:
Zuletzt geändert von Peter Hartung am Fr 8. Aug 2008, 10:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Creative Commons-Genehmigung lizenziert. Siehe hier: Foto-Lizenz: CC-BY-NC-ND
Die Bilder in der OZ sind schon heftig.
Besonders Bild 10 deutet wohl auf einen längeren Werftaufenthalt hin.
Heiko
Moin, Heiko!
Das sieht ja böse aus. Wenn der Stahl an einer solchen Stelle bricht, dann ist doch zu vermuten, dass möglicherweise das Vorschiff beim Aufprall auf die Wellen nach oben weggeknickt wurde. Oder? Siehe ein weiteres Foto von der fraglichen Stelle hier:
mfg Peter Hartung
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Das ist die PUCON von CSAV / Döhle. In 2006 von Hyundai in Ulsan gebaut, Tpy Hyundai 6500. Ist am 06.08.2008 angekommen.
Dwt/Draft 81,099 tons on 14.00 m
Teu 6,541 nominal
Reefer plugs 600
L o.a. 304.10
Breadth 40.00
GT 73,934
NT 42,246
Main engine MAN-B&W - 10 K98ME-C - Hyundai
Power (MCR) 60,200 kW
IMO No. 9306158
Laut Information aus dem Radio soll das Schiff von insgesamt sieben Schleppern wieder eingefangen worden sein.
Ein weiteres Schiff konnte angeblich kurz vor dem Brechen der Leinen gesichert werden.
Gruß
Jörg
"Guten Tag, wir hätten gerne ihre Leber."
"Aber ich lebe doch noch."
"Nun seien sie doch nicht so kleinlich."
kann der stahl eines schiffes ausschliesslich durch welleneinwirkung derart geknickt bzw. gestaucht werden, oder ist es nicht wahrscheinlicher, dass die polarstern mit treibgut (evtl. sogar einem container) kollidiert ist? das würde vielleicht auch das abreissen der bugreling erklären?!