Aktuell entwickelt sich diese Diskussion allerdings u.a. in Richtung "Befreiungsaktionen", da Hoss hierzu ja den entsprechenden "Spiegel"-Artikel erwähnt hat. Und das wären dann schon Aktionen, die nicht unbedingt unter die von Dir genannten Sachverhalte fallen.M Sicherheit hat geschrieben:Insgesamt ist es wohl so, dass es sogenannte Jedermannrechte gibt.
Das sind Rechte die Jedermann zustehen. Diese Rechte werden von Sicherheitsdiensten im Auftrag übernommen.
Ob es hier um Notwehr, Besitzwehr oder vorläufige Festnahme geht, wird kein Gewaltmonopol berührt. Das sind Rechte, die jedem Menschen zustehen.
Sicherung vor Piraten
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
Meine Schiffsfotos bei Fotocommunity: http://home.fotocommunity.de/squarerigg ... 4&g=240434
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ArneKiel
Re: Sicherung vor Piraten
Die "Erlaubnis" der "Regierung" einzuholen, ist doch nur eine Formsache (Telefonanruf, wattierter Umschlag etc.) - bei der von Hoss angesprochen Aktion 1977 war es sogar ein Schrankkoffer mit DollarsAlexander hat geschrieben:Kommt drauf an, wo sich das Schiff, auf welchem Geiseln befreit werden sollen, befindet. Wenn es sich, wie z.B. die "Hansa Stavanger", erst mal dicht vor der Küste befindet, ist es in somalischen Gewässern.Hoss50 hat geschrieben: Warum willst Du einen Einsatz abstimmen ?...es geschieht doch auf internationalen Gewässern!!! da muss man niemand um Erlaubnis fragen.
!977 befand man sich auf dem Territorium von Somalia, als man die Geiseln befreite. Daran kannst Du dich nicht erinnern.
Was bitte haben private Sicherheitsdienste mit Befreiungsaktionen zu tun??Aktuell entwickelt sich diese Diskussion allerdings u.a. in Richtung "Befreiungsaktionen", da Hoss hierzu ja den entsprechenden "Spiegel"-Artikel erwähnt hat. Und das wären dann schon Aktionen, die nicht unbedingt unter die von Dir genannten Sachverhalte fallen.
Zuletzt geändert von ArneKiel am So 16. Jan 2011, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Alexander
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Re: Sicherung vor Piraten
DAS ist doch wohl Haarspalterei, oder?M Sicherheit hat geschrieben: Allerdings ist die gezielte Geiselbefreiung bei Eintrffen der Hoheitsträger tatsächlich deren Aufgabe und hat mit Sicherung vor Piraten wenig bis garnichts zu tun.
Die evtl. notwendige Befreiung von Geiseln ist die logische Folge von Piratenangriffen, die fast zwangsläufig dann nötig werden dürfte, wenn Schutzmaßnahmen egal welcher Art versagt haben. Oder siehst Du das anders?
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
Eine Bewaffnung von Handelsschiffen ist nach internationalem Seerecht nicht geregelt. Die Handelsschiffe wären bei einer Bewaffnung in Kriegsschiffe umzuwandeln und verlören damit den Status als Handelsschiffe bzw wären ohne die Umwandlung ohne Völkerrechtsstatus.
Quelle : wikipedia
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
Ja völkerrechtlich ( und da gehört auch das Seerecht hin ) ist der Status eines Schiffes bereits geklärt. --> Flaggenrecht !
Die Definition eines Handels- oder eines Kriegsschiffes ergibt sich somit nicht nur aus der Aufgabe, die das Wasserfahrzeug zu erfüllen hat.
Die Definition eines Handels- oder eines Kriegsschiffes ergibt sich somit nicht nur aus der Aufgabe, die das Wasserfahrzeug zu erfüllen hat.
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
Wer auf dieser Welt denkt, es gäbe für alle Lebensbereiche eine 100prozentige Sicherheit, der lügt sich selbst die Taschen voll.... . Die wahren Ursachen müssen bekämpft werden - nicht die Folgen !!
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
Patrick, Du magst da ja Recht haben. gar nicht erst soweit kommen lassen. Aber leider ist es so, wenn man die Armut weltweit nicht wirklich bekämpft/bekämpfen will, wird es weiterhin Piraten geben. Da werden die besten Sicherungsmaßnahmen auf Dauer versagen. Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer. Und die Armen werden sich das von den Reichen holen, was ihnen vorenthalten wurde. Irgendwann kommt das so.
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Torben K.
Re: Sicherung vor Piraten
Frank, dein Enthusiasmus in alle Ehren, ehrlich, aber das funzt nicht so einfach. Den Somalis kann man ja nicht helfen. Sie haben keine möglichkeit, so wir wir zu wirtschaften, vernünftige Nahrung anzubauen. Das gilt für viele andere auch. Es bräuchte, wenn Hilfe zur Selbsthilfe, dh man müsste sie an die Hand nehmen, und zeigen, welche möglichkeiten sie haben, etwas mit ihren Gegebenheiten aufzubauen. Der Weg ist steinig, schwer und die Piraterie ist halt der schnellere Weg, an Geld zu kommen. Risiko liegt in beiden Möglichkeiten.
Nochmal mein Post von der 1 Seite:
Nochmal mein Post von der 1 Seite:
Und die Hintermänner bieten den Piraten eine Möglichkeit, ihre Armut zu bekämpfen. Halt indem sie Schiffe kapern und freikaufen lassen oder eben schnell die Kasse räumen. Die Jungs scheren sich nicht um die Konsequenzen, viel zu verlieren hatten sie ja nicht, und ein Tod im Gefecht ist wenigstens ein schneller Tod, besser als Hunger zu leiden. Und teilweise soll es sich ja richtig lohnen, es heißt, das die Jungs teilweise in der Relation schicke Häuser haben, kein Spendenfonds würde Ihnen das bieten.
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten
Ich denke schon, dass man diesen Leuten in Somalia helfen kann. Wie Du schon sagt, Hilfe zur Selbsthilfe - die Somalis an die Hand nehmen und ihnen zeigen, was sie in ihrem Land verändern können. Sie würden es schon schaffen.Torben K. hat geschrieben:Frank, dein Enthusiasmus in alle Ehren, ehrlich, aber das funzt nicht so einfach. Den Somalis kann man ja nicht helfen. Sie haben keine möglichkeit, so wir wir zu wirtschaften, vernünftige Nahrung anzubauen. Das gilt für viele andere auch. Es bräuchte, wenn Hilfe zur Selbsthilfe, dh man müsste sie an die Hand nehmen, und zeigen, welche möglichkeiten sie haben, etwas mit ihren Gegebenheiten aufzubauen. Der Weg ist steinig, schwer und die Piraterie ist halt der schnellere Weg, an Geld zu kommen. Risiko liegt in beiden Möglichkeiten.
Nochmal mein Post von der 1 Seite:Und die Hintermänner bieten den Piraten eine Möglichkeit, ihre Armut zu bekämpfen. Halt indem sie Schiffe kapern und freikaufen lassen oder eben schnell die Kasse räumen. Die Jungs scheren sich nicht um die Konsequenzen, viel zu verlieren hatten sie ja nicht, und ein Tod im Gefecht ist wenigstens ein schneller Tod, besser als Hunger zu leiden. Und teilweise soll es sich ja richtig lohnen, es heißt, das die Jungs teilweise in der Relation schicke Häuser haben, kein Spendenfonds würde Ihnen das bieten.
1989 haben wir es mit der friedlichen Revolution auch geschafft, die Ost-Berliner Regierung zu stürzen. Somalia kann das auch - wenn es denn will und auch von jemandem an die Hand genommen wird.
Kann auch nicht sagen, habe keinen Job - jetzt überfalle ich einfach LKW´s und erpresse vom Unternehmer Lösegeld. Das geht einfacher als nen Job zu kriegen... Aber das genau ist die Denkweise der Somalis momentan. Deswegen sind die Seeleute auf ihren Schiffen in Gefahr.
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Torben K.
Re: Sicherung vor Piraten
Da sind nur 2 Unterschiede: a: die Piraten bekämpfen nicht nur ihre Armut, sie werden reich damit. Das darf man nie vergessen. Die brauchen alles, aber keine Spenden mehr. Legal oder Illegal - denen völlig egal. Die Kohle stimmt, das Risiko, naja, alles hat halt seinen Preis. Besser als langsam am Hunger sterben.
Wenn man denen kommt und sagt, jetzt lernst du richtig abeiten, um gerade so dich und deine familie zu ernähren, da zeigen die einem den Vogel. Der Drops ist gelutscht, traurig aber war.
Klar du hast recht, nur weil ich arbeitslos bin, darf ich mich nicht als wegelagerer betätigen. Aber: hier herrscht ein anderes Rechtsverständnis als dort. Denen sagt man von seiten der hintermänner, wenn ihr schiffe kapert und lösegeld fordert, dann weil es euch zusteht. Und damit ist das für die okay, weil keine Instanz ihnen sagt, das trotz allen Elends das Gegenteil der Fall ist.
Wenn man denen kommt und sagt, jetzt lernst du richtig abeiten, um gerade so dich und deine familie zu ernähren, da zeigen die einem den Vogel. Der Drops ist gelutscht, traurig aber war.
Klar du hast recht, nur weil ich arbeitslos bin, darf ich mich nicht als wegelagerer betätigen. Aber: hier herrscht ein anderes Rechtsverständnis als dort. Denen sagt man von seiten der hintermänner, wenn ihr schiffe kapert und lösegeld fordert, dann weil es euch zusteht. Und damit ist das für die okay, weil keine Instanz ihnen sagt, das trotz allen Elends das Gegenteil der Fall ist.
