Hibernia Line

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Markus K
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Re: Hibernia Line

Beitrag von Markus K »

WeißerHai hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 11:37
So traurig es ist, aber ich befürchte die AKKA wird nicht mal die sechs Monate erfüllen, sondern viel früher wieder in der Ostsee zu sehen sein.
Was ich persönlich sogar sehr begrüßen würde :D
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PeterPan
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Re: Hibernia Line

Beitrag von PeterPan »

Das würde mich auch sehr freuen.

Stattdessen kriegen sie dann die MP, die braucht dann 1,5 Tage auf der Strecke... :D
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Markus K
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Re: Hibernia Line

Beitrag von Markus K »

PeterPan hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 16:32 Das würde mich auch sehr freuen.

Stattdessen kriegen sie dann die MP, die braucht dann 1,5 Tage auf der Strecke... :D
Oder am besten NH und PP. Die schaffen die Geschwindigkeit und wir sind die unförmigen Dinger los .... :lol:
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Andreas_Elmshorn
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Re: Hibernia Line

Beitrag von Andreas_Elmshorn »

WeißerHai hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 11:37 Die Strecke beträgt grob gemessen 445 Seemeilen. AKKA macht lt. Wikipedia maximal 21 Knoten, den starken Strom in dem Gebiet außenvorgelassen ; dieser kann zum Vorteil, aber auch zum riesigen Nachteil werden. Selbst bei dauerhaftem Stauwasser (was NIE der Fall ist), Windstille und durchgängig 21 Knoten wäre das Schiff auf der Strecke über 21 Stunden unterwegs, An- und Ablegen außenvor.
Verspätungen aufzuholen, verursacht durch hohes Ladungsaufkommen, starken Strom gegenan und ungünstigen Verkehr, wird somit ein Ding der Unmöglichkeit.

Die ex. Superfast mit 25 Knoten Betriebsgeschwindigkeit bzw. 30 Knoten Maximalgeschwindigkeit hat hier keine Schwierigkeiten, die bekommen Verspätungen auch herausgefahren. Jedoch ist es unverständlich weshalb die AKKA in diesem Gebiet, mit dem straffen Fahrplan überhaupt eine Option war.

So traurig es ist, aber ich befürchte die AKKA wird nicht mal die sechs Monate erfüllen, sondern viel früher wieder in der Ostsee zu sehen sein.
Moin, Moin!
Aber, Leute, sagt mal: kann das bei der Reederei niemand berechnen? Das habe ich, so ähnlich, beim Sportboot - FS schon berechnen müssen. Die BWLer sind doch sonst immer so auf Sicherheiten aus.
Schönen Restsonntag,
Andreas
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PeterPan
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Re: Hibernia Line

Beitrag von PeterPan »

Markus K hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 17:09
PeterPan hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 16:32 Das würde mich auch sehr freuen.

Stattdessen kriegen sie dann die MP, die braucht dann 1,5 Tage auf der Strecke... :D
Oder am besten NH und PP. Die schaffen die Geschwindigkeit und wir sind die unförmigen Dinger los .... :lol:

Bitte nicht. ;-)

Das sind meine absoluten Lieblinge.
Auch optisch...
WeißerHai
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Re: Hibernia Line

Beitrag von WeißerHai »

Andreas_Elmshorn hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 17:22 Moin, Moin!
Aber, Leute, sagt mal: kann das bei der Reederei niemand berechnen? Das habe ich, so ähnlich, beim Sportboot - FS schon berechnen müssen. Die BWLer sind doch sonst immer so auf Sicherheiten aus.
Schönen Restsonntag,
Andreas
Man sollte eigentlich davon ausgehen, dass sich sowas vorher durchgerechnet wird.

Wer weiß wie der Chartervertrag genau aussieht. Eventuell wurde so viel Geld geboten, dass es für TT einfach zu verlockend war?
Oder marktübliches Geld und dafür gute Klauseln für TT bzgl. off-hire und / oder Verspätungen?

Man darf gespannt sein wie es mit der AKKA weitergeht, aber den Rhythmus mit 21 Stunden Überfahrt, 3 Stunden Lade-Löschzeit halte ich für unrealistisch. Insbesondere in diesem extremen Tidegewässer.
Auf der Homepage steht: "The Sunday return to Cork takes approximately 24 hours. This duration is an estimate and may vary depending on weather conditions." Vielleicht wird der Fahrplan auch insgesamt gestreckt? Schauen wir mal...

So nebenbei, was es je nach Fahrtrichtung einfacher bzw. nicht einfacher macht: Eine Stunde Zeitverschiebung liegen auch noch zwischen Cork und Boulogne. :roll:
Tim S.
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Re: Hibernia Line

Beitrag von Tim S. »

Jedenfalls sorgt die Chartrr der Superfast IX nun für Staus auf der Paldiski–Kapellskär- Route:
https://www.shippax.com/en/news/hiberni ... ksT8pqFBJg
Gunnar
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Re: Hibernia Line

Beitrag von Gunnar »

Es könnte natürlich sein, dass man bei der TT-Line wieder nicht weiß, was sie tut und wie Schifffahrt funktioniert. Das ist hier natürlich die populäre Sichtweise, da das bei der TT-Line ja immer so ist.

Vielleicht gibt es aber auch andere Möglichkeiten?

Möglicherweise war man sich des Problems tatsächlich bewusst und hat deswegen den Chartervertrag auch nur für ein halbes Jahr geschlossen. Das mag jetzt wieder Dummheit sein, vielleicht liegt es aber auch daran, dass am Markt keine anderen Schiffe zu vernünftigen Konditionen zu bekommen waren. Schiffe mit einer derart hohen Geschwindigkeit wie die Superfast sind ja eher die Ausnahme.

Oder AKKA hat vielleicht ein technisches Problem. Wenn man sich die Tracks der beiden Schiffe anschaut, dann ist die ST PATRICK zwar generell schneller unterwegs, aber AKKA hat zwei seltsame Dinge im Track, die durchaus zu den Verspätungen passen könnten. Am 12.6. hat sie gegen 22:26 nach dem Auslaufen aus Boulogne deutlich Fahrt rausgenommen und ist nach Norden abgedreht. Dann ging es im teils einstelligen Knotenbereich, bevor sie gegen 22:45 wieder in Richtung Irland gedreht und beschleunigt hat. Und am 19.6. ist sie sie abends eine ganze Weile mit ca. 15, Knoten unterwegs gewesen, um dann gegen 22:45 südlich von Southampton deutlich zu verlangsamen, kurzzeitig bis auf 0,5 Knoten runter. Das dauerte rund 20 Minuten, dann hat sie wieder angefangen, zu beschleunigen, letztlich auf ca. 17 Knoten. In jener Nacht ist sie dann um 03:57 Uhr UTC in Boulogne am Liegeplatz angekommen. Am 20.6. war sie scheinbar ab ca. 14:00 wieder unterwegs, wurde direkt vor der Hafeneinfahrt langsam und hat um 14:24 gedreht, um zurück nach Boulogne zu fahren. Dort hat sie scheinbar auf der gegenüberliegenden Seite des Hafenbeckens festgemacht, wobei die Daten bei myshiptracking.com da etwas seltsam sind. Laute marinetraffic.com soll sie jetzt seit mindestens 24 Stunden wieder am regulären Liegeplatz liegen.

Wenn das so stimmt, dann hat sie einen Umlauf ausfallen lassen, statt verspätet zu fahren. Die ST PATRICK war zwischendurch planmäßig am Abend des 20.6. in Boulogne und liegt aktuell planmäßig in Cork, wo sie ihren Ruhetag verbringt.

Eine Seite, auf der die Hibernia Line über aktuelle Abweichungen im Verkehr berichtet wird, habe ich leider nicht gefunden. Und in einem Forum in Irland hat man zwar auch festgestellt, dass irgendwas madig ist, hat aber bisher auch keine Erklärung dafür.

Gruß
Gunnar
Zuletzt geändert von Gunnar am Mo 22. Jun 2026, 17:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Andreas_Elmshorn
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Re: Hibernia Line

Beitrag von Andreas_Elmshorn »

WeißerHai hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 21:48
So nebenbei, was es je nach Fahrtrichtung einfacher bzw. nicht einfacher macht: Eine Stunde Zeitverschiebung liegen auch noch zwischen Cork und Boulogne. :roll:

Moin!
Möglicherweise hat man das..."vergessen"...einzubeziehen... :shock: :o :D !
Grüße, Andreas
Geduld zu haben bedeutet nicht, sich alles gefallen zu lassen!
Gunnar
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Re: Hibernia Line

Beitrag von Gunnar »

Andreas_Elmshorn hat geschrieben: Mo 22. Jun 2026, 14:55
WeißerHai hat geschrieben: So 21. Jun 2026, 21:48
So nebenbei, was es je nach Fahrtrichtung einfacher bzw. nicht einfacher macht: Eine Stunde Zeitverschiebung liegen auch noch zwischen Cork und Boulogne. :roll:

Moin!
Möglicherweise hat man das..."vergessen"...einzubeziehen... :shock: :o :D !
Grüße, Andreas
Genau, weil man zum Sch... zu blöd ist?

Der Fahrplan ist exakt symmetrisch und die Zeiten unterscheiden sich an den Endpunkten genau um diese Stunde. Auf der Homepage sind folgende Zeiten veröffentlicht, bei denen es sich logischerweise um Ortszeiten handelt:

Boulogne ab 22:00
Cork an 18:30

Cork ab 21:00
Boulogne an 19:30

Jeweils Sonntags entfallen die Abfahrten, entsprechend Montags die Ankünfte, ansonsten sind alle Tage gleich.

Gruß
Gunnar
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