Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

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Tim S.
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Re: Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag von Tim S. »

Dakne Paapa, ach, ich liebe solche schrunzigen Häfen. Da kann man richtig auf Entdeckungsreise gehen, im Gegensatz zu den aufgeräumten "normalen" Marinas. Ich glaub, ich sollte da mal hin..
Fischländer
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Re: Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag von Fischländer »

Moin,

ich mag auch solche Häfen, bei denen es noch was zu entdecken gibt. Leider gibt es diese Häfen kaum noch.

Weiterhin negative Schlagzeilen aus Rostock. Die Stadt in der schlechte Politik gemacht wird.
"Likedeeler vor dem Aus?"
http://www.nnn.de/nachrichten/home/top- ... m-aus.html

besten Gruß
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Paapa

Re: Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag von Paapa »

Ich konnte es nicht sein lassen, musste wieder mal recherchieren.
Hatte noch in Erinnerung, dass auf Dranske auch die Mollis (Bezeichnung für Marine in der DDR) stationiert waren.
http://www.vierte-flottille.de/sechstef ... /index.php

Von 1916 bis 1991 war Dranskes Entwicklung durch das Militär bestimmt. Die Halbinsel Bug südlich von Dranske wurde etwa 75 Jahre militärisch genutzt. 1916 bis 1918 war es eine Seeflugstation der kaiserlichen Marine. Zwischen 1920 und 1930 wurde der Bug als Erholungsheim für den Deutschen Wirtschafts- und Beamtenbund genutzt. Nach 1930 bis 1945 wurde ein Seefliegerhorst der deutschen Luftwaffe aufgebaut und deshalb ab 1936 das alte Fischerdorf Dranske bis auf das alte Schulhaus von 1870, abgerissen und es entstand bis 1939 die Gartenstadt Dranske, eine Militärsiedlung mit unterschiedlichsten Versuchsbauten. Der Fliegerhorst Bug diente zu reinen Ausbildungszwecken für Piloten, Funker, Bombenschützen und Aufklärer. Ende 1944 wurde hier bis Kriegsende die Seenotgruppe 81 unter Hauptmann Karl Born stationiert, die großen Anteil an der Evakuierung der deutschen Bevölkerung hatte.
Nach Kriegsende 1945 folgte wieder eine kurze Etappe der zivilen Nutzung des Bug, als Zeltplatz und Jugendherberge bzw. Nutzung als Weide für Pensionsvieh. 1963 begann die Volksmarine der DDR mit der Errichtung eines Schnellbootsstützpunktes, der bis 1990 betrieben wurde. Gleichzeitig vergrößerte sich der Ort Dranske mit 15 Plattenbauten (1.000 Wohnungen) und Folgeeinrichtungen wie Kaufhalle, Dienstleistungsgebäude, zwei Kindereinrichtungen und zwei Schulen. Als 1991 die Abwicklung des Marinestützpunktes beendet war, wurde dieser geschlossen und 1993 international zum Verkauf ausgeschrieben. 2001 erhielt die Firma Oetken aus Oldenburg den Zuschlag und begann auch gleich mit dem Abriss der meisten Gebäude auf dem Bug. Seit Mai 2002 ruht das Vorhaben eine Marina für 400 Segelboote und 2.000 Gästebetten zu schaffen, da die Investoren fehlen.
Dranske erlebte nach der Schließung des Marinestützpunktes einen starken Einwohnerverlust. Noch im Jahr 1990 lebten im Ort rund 4.000 Einwohner. Durch den Abriss von neun Wohnblöcken, des Gymnasiums, der Kindereinrichtungen Anne Frank und Jenny Marx, der Kaufhalle, des Heizhauses und des Dienstleistungsgebäudes erhielt Dranske fast seine ursprüngliche Struktur zurück. Die ehemalige Realschule wurde versteigert und verfällt. 2007 wurde die 1939 eröffnete Grundschule für immer geschlossen, damit hat Dranske keine Schule mehr. Die Grundschüler fahren nach Wiek, die Realschüler nach Altenkirchen und die Gymnasiasten nach Bergen. Das ehemalige Haus der NVA wurde bis 1996 als Hotel Boddenblick betrieben und im Herbst des Jahres geschlossen. Nach zehn Jahren Leerstand und Verfall wurde es 2006 weiterverkauft und von 2010 bis 2011 zu einem Appart-Hotel umgebaut. Der 2009 abgerissene Anleger im Wieker Bodden wurde neu aufgebaut. Seit Mai 2010 verkehren in der Sommersaison wieder regelmäßig Schiffe auf der Linie Wiek-Dranske-Hiddensee und zurück. aus Wikipedia

http://www.stadtplandienst.de/freelink. ... a9e2c01589

paqapa
Lattenheini

Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag von Lattenheini »

Fischländer hat geschrieben:Moin,
Weiterhin negative Schlagzeilen aus Rostock. Die Stadt in der schlechte Politik gemacht wird.
"Likedeeler vor dem Aus?"
http://www.nnn.de/nachrichten/home/top- ... m-aus.html

besten Gruß
Ich verstehe den Osten Deutschland nicht.
Was macht eine Stadt wie "HRO"
Man legt viel wert auf die Bezeichnung "Hanse" aber die haben sie ja schon einige Jahrhundert!!!!!!
Lassen aber das Maritime Erbe den Bach hin ablaufen....stammt ja nur aus DDR-Zeit, wahrscheinlich wollen sie nicht so an eigene eigene Vergangenheit erinnert werden???

heini
Lattenheini

Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag von Lattenheini »


/OZ/LOKAL/RUE vom 12.03.2013 14:57


Scandlines-Ära auf Rügen zu Ende
http://www.ostsee-zeitung.de/ruegen/ind ... id=3714513
Schubi
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Re: Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag von Schubi »

Lattenheini hat geschrieben:
Fischländer hat geschrieben:Moin,
Weiterhin negative Schlagzeilen aus Rostock. Die Stadt in der schlechte Politik gemacht wird.
"Likedeeler vor dem Aus?"
http://www.nnn.de/nachrichten/home/top- ... m-aus.html

besten Gruß
Ich verstehe den Osten Deutschland nicht.
Was macht eine Stadt wie "HRO"
Man legt viel wert auf die Bezeichnung "Hanse" aber die haben sie ja schon einige Jahrhundert!!!!!!
Lassen aber das Maritime Erbe den Bach hin ablaufen....stammt ja nur aus DDR-Zeit, wahrscheinlich wollen sie nicht so an eigene eigene Vergangenheit erinnert werden???

heini

Auch eine Westdeutsche "Großstadt" mit knapp über 200.000 Einwohnern und nicht all zu üppiger Industriedichte hätte Probleme mit solchen Ausgaben !!!
Rostock hat leider das Luxusproblem "zu viele" erhaltenswerte Zeitzeugen zu haben.
Wäre die Stadt von 2Mio Einwohnern besiedelt mit weit aus höherer Industriedichte und egal ob Ost oder West, würden solch tragische Schicksale sicher eher selten sein und wir könnten uns eines großen Museumshafens erfreuen ...
Lattenheini

Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag von Lattenheini »


dpa vom 13.03.2013 12:54

Neubau „Aidastella“ nimmt Kurs auf Warnow

Bild Foto: S. Hoppe/Archiv
Die "AIDAstella" ist infrastrukturell eine schwimmende Stadt.
Lattenheini

Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag von Lattenheini »


Volkswerft Stralsund

Neuanfang für Werftingenieure
Für Schiffskonstrukteure und Entwicklungsingenieure der insolventen P+S Werften hat sich am Standort Stralsund eine neue Beschäftigungsperspektive ergeben. Mitte Februar dieses Jahres ist nach Angaben von Axel Schulz, Bevollmächtigter des Insolvenzverwalters, ein eigenständiges Konstruktionsbüro gegründet worden. An der Shipdesign Stralsund GmbH (SDS) ist zu 50 Prozent die in Rostock ansässige Neptun Ship Design GmbH beteiligt, wie Neptun-Geschäftsführer Helge Sell gegenüber unserer Zeitung bestätigte.

http://www.nnn.de/nachrichten/home/top- ... ieure.html
Lattenheini

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Beitrag von Lattenheini »


/OZ/LOKAL/HWI vom 13.03.2013 18:02

Frachter durfte Alten Hafen verlassen

Bild Foto: Hans-Joachim Zeigert
Die norwegische, nicht seetüchtige „Laska" wurde am Mittwoch von zwei russischen Schleppern aus dem Wismarer Hafen geholt, um in Kaliningrad repariert zu werden.
http://www.ostsee-zeitung.de/wismar/ind ... id=3715601
Tim S.
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Re: Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag von Tim S. »

Lattenheini hat geschrieben:
/OZ/LOKAL/HWI vom 13.03.2013 18:02

Frachter durfte Alten Hafen verlassen
Die norwegische, nicht seetüchtige „Laska" wurde am Mittwoch von zwei russischen Schleppern aus dem Wismarer Hafen geholt, um in Kaliningrad repariert zu werden.
http://www.ostsee-zeitung.de/wismar/ind ... id=3715601
Noch ein Bericht dazu
http://www.ln-online.de/Lokales/Nordwes ... -verlassen
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