Sicherung vor Piraten

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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

M Sicherheit hat geschrieben:
Dezember 2008?
Flaggen und Nationalitäten sind dann interessant, wenn es um die Forderung nach hoheitlichem Schutz geht. Private Sicherheitsdienstleister werden nicht vom Steuerzahler finanziert und benötigen kein Bundestagsmandat um auf anderen Hoheitsgebieten tätig werden zu können.

Gruß
Patrick


Auch wenn die Podcasts von vor 3 Jahren sind, aktuell sind sie ebenso. Ich hoffe, dass Du dir auch die Meinung von Herrn Ponath angehört hast. Er brachte es auch auf den Punkt. Kompliment, Herr Ponath.
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frank0265
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

Das verwundert mich jetzt aber sehr. Seit wievielen Seiten versuche ich, Dir genau diesen Sachverhalt zu schildern ? Dazu hatte ich genügend Links in die Beträge eingefügt.

Aber was ich auch nicht nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass Du immer wieder nur von den privaten Sicherheitsfirmen sprichst.... . Um die geht es in dem ganzen Thread nicht explizit, sondern nur um die Möglichkeiten, die da genutzt werden könnten. Derzeit steht auf politischer Seite im Raum, dass der Vorschlag mit den 500 ex Soldaten geprüft werden soll.

Lies Dir bitte mal das mit dem Interview von Frau Gerstenberger durch. Auch sie kritisiert den Einsatz von privaten Sicherheitsfirmen..... . Und das mit Recht, wenn man ihren Ausführungen folgt.
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

M Sicherheit hat geschrieben:Naja. Der erste Beitrag dieses Themas kann vielleicht weiterhelfen zu verstehen worum es hier geht.

Sorry, ich hab in dem Beitrag dieser Frau nichts von privaten Sicherheitsdiensten gelesen.
Ich versuche Dir eigentlich die ganze Zeit zu erklären, dass die Beflaggung für private Sicherheitsdienstleister lediglich verwaltungsrechtliche Mehrarbeit bedeutet, nichts jedoch mit der Legitimität der Sicherung zu tun hat.

Militär und Polizei hält sich beim Schutz der Privatwirtschaft weitestgehen zurück. Da hier dennoch ein Schutzbedürfnis gegeben ist, werden Sicherheitsdienstleister aktiv, die flexibel Schutz und Sicherheit bieten. Wie erwähnt ist bewaffneter Objektschutz und die Umsetzung der Jedermannrechte durch private Sicherheitsdienste in allen anderen Wirtschaftszweigen aus genau diesen Gründen längst erfolgreich etabliert.

In der letzten Frage an Frau Gerstenberger steht es aber, wie sie über die privaten Dienstleister denkt.
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

Nach den neuesten Erkenntnissen sollen die somalischen Piraten nun doch Kontakte zu El Kaida haben. Diese würden ihnen einen großen Teil der Beute abnehmen. Geben wir Gelder zur Freilassung von Besatzungsmitgliedern, könnte dies an den internationalen Terrorismus " weitergegeben" werden.
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

M Sicherheit hat geschrieben:Nach erfolgreicher Entführung müssen zwangsläufig Lösegelder bezahlt werden um zumindest diesen "Wirtschaftskreislauf" nicht zu unterbrechen oder in die Länge zu ziehen. Jeder Tag in Geiselhaft bedeutet für die Opfer eine kaum vorstellbare Belastung. Je länger ein solcher Freiheitsentzug dauert um so weitreichender sind die psychischen und physischen Beschädigungen der Opfer.
Daher ist es zwingend notwendig es gar nicht erst zur Entführung kommen zu lassen. Das schließt dann auch die Lösegeldzahlungen aus.
Gruß Patrick

Genialer Gedanke... . Grundsätzlich müssen sich aber erst die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Somalia ändern - dann werden auch die Piraten das Überfallen von Schiffen nicht mehr praktizieren.
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

..dazu müsstest Du dann schon Frau Shortland selbst fragen. Das heißt, wenn Dir deren Antwort so wichtig wäre.
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

...aber ich finde, sie hat schon in gewissem Maße recht. Kannst jetzt von mir denken, was Du willst.
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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

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Re: Sicherung vor Piraten

Beitrag von frank0265 »

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