Tim S. hat geschrieben: ↑Fr 5. Sep 2025, 23:35
Volker Landwehr hat geschrieben: ↑Fr 5. Sep 2025, 20:02
Zitat aus:
https://www.geo.de/wissen/-stuemperhaft ... 27576.html
Das geborgene Wrack werde nicht innerhalb weniger Tage wegrosten, sagt Weiss. "Es ist nur aus unserer Sicht kein archäologisches Objekt, das wir in unsere Obhut genommen hätten." Weiss geht von einer Kette von Versäumnissen aus, die zu der Aktion führte.
Wozu dann der ganze Aufriss?
Gruß, Volker
Das erklärt sich doch aus den weiteren Ausführungen. Was das WSA da veranstaltet hat, war gegen jede rechtliche Verordnung und in der Durchführung, wie heißt es, stümperhaft. Eine simple Verlegung des Wracks hätte gereicht.
War es das? Zumindest ist ja das WSA der Meinung, das Wrack sei ihr Eigentum. Das Wrack scheint ja keine Neuentdeckung zu sein, sondern wurde laut BSH schon länger kontrolliert. Wo waren die Archäologen in der Zeit? Wenn es von Interesse gewesen wäre, es war Zeit genug.
Ich bezweifle, ob Archäologen beurteilen können, ob die Bergung des U-Boots stümperhaft war. Wenn eh nicht geplant war, das Boot zu restaurieren, warum dann den zusätzlichen Aufwand betreiben, um sicherzustellen, dass es beim Haben nicht zerbricht. Wenn es auf den Schrott sollte, ist es egal, in wieviel Stücken es aus dem Wasser kommt.
Ich kenne die Zielvorgabe für die Bergung nicht, deshalb würde ich mir kein Urteil erlauben.
Von den Bildern her ist es Schrott und es hat sich nach Aussage des WSA zur Gefahr entwickelt. Die logische Folge war die Bergung. Manchmal ist schneller, um Entschuldigung zu bitten, als um Erlaubnis zu fragen. Und da kein archäologisches Interesse vorlag, so what?
Gruß, Volker