Der Mediensturm
Verfasst: Fr 6. Dez 2013, 19:38
Wind über Hamburg – Schwimmbad geschlossen
Liebe Schiffahrtsfreunde,
beim heutigen Wocheneinkauf im Supermarkt
wollte ich wissen wie sich die Medien nach ihrer Sturmblamage nun herausreden werden.
Aber weit gefehlt: Der ganze Klamauk der gestrigen Weltuntergangsankündigung
aufgrund der herbstlichen Wetterlage wurde noch einmal akribisch runtergeleiert.
Einzigster gewissenserleichternder Zusatz: „Hamburg kam noch einmal glimpflich davon“.
Richtig hätte es heißen müssen:
Die gestrige frische Herbstbriese mit Windstärken im Mittel zwischen 6-7 Beauf., erreichte in nur 2-3 kurzen Spitzenböen volle Sturmstärke.
Eine übliche Wetterlage zum Übergang in das Winterhalbjahr die in der Stadt ohne nennenswerte Schäden blieb.
Aber so stand es nirgends. Leide ich an Warnehmungsstörungen?
Ich bin 1956 in Hamburg geboren.
Solange ich denken kann, hat kein Hahn wegen einem Herbstwind gekräht.
Aber seit etwa der Jahrtausendwende muß eine Art Informations-Ausnahmezustand
gelten.
„Behörden und Arbeitsämter geschlossen.
Schulen geschlossen
Schwimmbad geschlossen.
Bußgeld für Surfer auf der Alster“
Die Skurilitäten nehmen kein Ende.
Man glaubt es nicht wenn man es nicht selbst erlebt hätte.
Aber ich war gestern hier und hellwach in meiner Stadt.
Habe nicht ferngesehen, nicht Radio gehört, nicht Zeitung gelesen,
sondern zum Fenster rausgesehen.
Bin an der Elbe spaziert und habe die Windstärke eingeschätzt,
was ich mein Leben lang tue.
Und zuhause an der Wand hängt ein wunderbares hochwertiges Luftdruckmessgerät.
Da klopfe ich ab und zu mal gegen.
Gestern habe ich auch geklopft.
Aber der Zeiger stand knapp unter der 11-Uhr Position.
Das ist so was bei 995 – 1000 Millibar.
Tiefer wollte er nicht.
Tja, da müssen wohl die Schimmbäder geschlossen bleiben.
Schon aus Gründen des zu erwartenden Wellenganges.
Gruß von den Kümos
jan myck
Liebe Schiffahrtsfreunde,
beim heutigen Wocheneinkauf im Supermarkt
wollte ich wissen wie sich die Medien nach ihrer Sturmblamage nun herausreden werden.
Aber weit gefehlt: Der ganze Klamauk der gestrigen Weltuntergangsankündigung
aufgrund der herbstlichen Wetterlage wurde noch einmal akribisch runtergeleiert.
Einzigster gewissenserleichternder Zusatz: „Hamburg kam noch einmal glimpflich davon“.
Richtig hätte es heißen müssen:
Die gestrige frische Herbstbriese mit Windstärken im Mittel zwischen 6-7 Beauf., erreichte in nur 2-3 kurzen Spitzenböen volle Sturmstärke.
Eine übliche Wetterlage zum Übergang in das Winterhalbjahr die in der Stadt ohne nennenswerte Schäden blieb.
Aber so stand es nirgends. Leide ich an Warnehmungsstörungen?
Ich bin 1956 in Hamburg geboren.
Solange ich denken kann, hat kein Hahn wegen einem Herbstwind gekräht.
Aber seit etwa der Jahrtausendwende muß eine Art Informations-Ausnahmezustand
gelten.
„Behörden und Arbeitsämter geschlossen.
Schulen geschlossen
Schwimmbad geschlossen.
Bußgeld für Surfer auf der Alster“
Die Skurilitäten nehmen kein Ende.
Man glaubt es nicht wenn man es nicht selbst erlebt hätte.
Aber ich war gestern hier und hellwach in meiner Stadt.
Habe nicht ferngesehen, nicht Radio gehört, nicht Zeitung gelesen,
sondern zum Fenster rausgesehen.
Bin an der Elbe spaziert und habe die Windstärke eingeschätzt,
was ich mein Leben lang tue.
Und zuhause an der Wand hängt ein wunderbares hochwertiges Luftdruckmessgerät.
Da klopfe ich ab und zu mal gegen.
Gestern habe ich auch geklopft.
Aber der Zeiger stand knapp unter der 11-Uhr Position.
Das ist so was bei 995 – 1000 Millibar.
Tiefer wollte er nicht.
Tja, da müssen wohl die Schimmbäder geschlossen bleiben.
Schon aus Gründen des zu erwartenden Wellenganges.
Gruß von den Kümos
jan myck