Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Christian Costa
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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von Christian Costa » Di 14. Mai 2019, 16:20

Alexander hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 14:07
StephanG2312 hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 08:15
Das kann man natürlich nicht ausschließen, auch wenn ich das persönlich in diesem Fall etwas weit hergeholt finde. Ändert aber nichts daran, dass man auf seine Wortwahl achten sollte, erst recht, wenn man nichts als einen vagen Verdacht zum Ausdruck bringt.

Glaub mir, das hab ich. Hätte ich das geschrieben, was mir als erstes beim Lesen des kritisierten Beitrags durch den Kopf gegangen ist, dann würde ich ich Deine künstliche Empörung sogar verstehen. ;-)


Alexander
Künstlich?
Also bei mir jedenfalls ist da jedenalls rein gar nichts künstlich.
Nur weil ein User neu ist, ist dessen Intention natürlich ausschließlich Unfrieden zu stiften?

Das von dir gewählte Wort - ich zitiere - "bullshit" ist hier denke ich sehr treffend.

Ob es Sinn macht eine Fährlinie in WHV zu starten, oder nicht, sei mal dahin gestellt.

Aber deine Art und Weise ist in keinster Weise zu tolerieren.
Nicht jeder User in unserem Forum hat maritimen Background und das ist auch gut so.
Ein Forum lebt von verschiedenen Meinungen und Diskussionen.
Allerdings sollte dabei dann doch bitte ein vernünftiger Umgang miteinander möglich sein.

So jedenfalls geht es nicht!

Mit der Bitte um Beachtung
MfG & bis neulich
Christian

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FrankAusEmden
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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von FrankAusEmden » Di 14. Mai 2019, 16:33

Schade. . .hatte michcschon auf viele neue Infos über die geplante Fährverbindung gefreut. Dabei ist es leider doch mal wieder nur eine Diskussion über den richtigen Tonfall.

Bjarne W.
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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von Bjarne W. » Di 14. Mai 2019, 18:06

Tritschi Creutz hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 15:16
Sollte ich hier Unfrieden gestiftet haben, bitte ich um Entschuldigung. Es war nicht meine Absicht.
Mach dir nichts draus, es kommt hier in letzter Zeit leider immer häufiger vor dass sich erwachsene Männer wie 3 Jährige wegen so ner Lapalie streiten. :roll: :roll:

(Es gibt hier leider keinen Facepalm Emoji, der würde nämlich ganz gut passen)

HansP
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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von HansP » Di 14. Mai 2019, 18:30

FrankAusEmden hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 16:33
Schade. . .hatte michcschon auf viele neue Infos über die geplante Fährverbindung gefreut.
Um mal wieder auf das eigentlich Thema zurückzukommen - ich habe mir die Presseerklärung der Firma Nordfrost mal etwas genauer angesehen und dabei ergeben sich für mich doch diverse Fragestellungen und teils auch Widersprüche.

Ich werde mal versuchen auf die einzelnen Punkte im Detail einzugehen (ohne dabei zu sehr auf das gesamte "Werbe-Geschwurbel" reinzufallen):

Zitat:
Der Aufenthalt der Fähre im Hafen nimmt je vier Stunden in Anspruch, die Überfahrt benötigt weniger als 20 Stunden, so dass mit einer Fähre drei Abfahrten pro Woche in jeder Richtung möglich sind. Je Fahrtstrecke können 60 Sattelzüge aufgenommen werden oder mehr Fahrzeuge bei entsprechend kleineren Einheiten.
+++

Offenbar hat man ja bereits einen genauen Zielhafen bzw. Zielregion im Auge (weniger als 20 Stunden Überfahrtsdauer) und auch das Schiff (60 Sattelzüge) scheint ja schon in der näheren Auswahl zu sein. Trotzdem wird nur kryptisch von "Skandinavien" gesprochen, was ja ein relativ große Interpretationsspielraum ergibt. Warum wird man hier nicht konkreter, zumindestens was das Zielland betrifft?

Zitat:
Seit etwa einem Jahr nutzt die NORDFROST dieses Hafengelände übergangsweise für Projektverladungen, die für den Schiffsumschlag über den 8 km entfernen Containerhafen Wilhelmshaven bestimmt sind. ... Der Zwischentransport der schweren Güter durch die Stadt zur Verladung auf das Containerschiff ist aufwändig und soll eingespart werden, so dass die Projektverladungen künftig auf das 32 ha große Gelände der NORDFROST in der Logistikzone des Containerhafen Wilhelmshaven verlagert werden.
+++

Gleichzeitig heißt es aber auch:

Zitat:
Für das neue Geschäftsfeld des Fährbetriebes bieten ...Wilhelmshaven-Friesland ebenfalls ideale Voraussetzungen. „Auch mit dem sich explosionsartig entwickelnden Containerhafen Wilhelmshaven gibt es für uns viele Möglichkeiten, den neuen Fährverkehr zu befruchten“, meint Horst Bartels.
+++

Man gedenkt also auf der einen Seite die Zwischentransporte durch die Stadt zur Verladung auf's Containerschiff einzusparen, auf der anderen Seite möchte man aber am selben Platz rollende Ladung umschlagen, welche ja den gleichen Weg zurücklegen müsste, um den Containerhafen "zu befruchten".
Mal ganz abgesehen von merkwürdigen (auf mich eher unseriös wirkende) Formulierungen wie der sich "explosionsartig" entwickelnde Hafen, erscheint mir die oben aufgezeigte "Befruchtungslösung" eher widersprüchlich zu dem vorgenannten Ziel, nämlich den Verkehr in Wilhelmshaven einzusparen.

Desweiteren leuchtet mir nicht ein, warum ein Spediteur einen Kühlcontainer - sagen wir mal in Norwegen (um Skandinavien mal ein bisschen zu reduzieren) - erst auf einen LKW laden sollte, dann damit zum Hafen fahren, auf ein RoRo-Schiff verladen, in Wilhelmshaven den LKW (ob mit oder ohne Fahrer) wieder zu löschen, 8km zum "explodierenden" Containerterminal fahren um dann den Kühlcontainer vom LKW zu löschen, damit dann der Container im Anschluß auf ein entsprechendes Containerschiff verladen werden kann? Wäre es nicht weitaus ökonomischer, den Container in Norwegen per LKW zum nächsten Hafen (mit Feederverkehr) zu bringen und ihn dort direkt auf das Schiff (ohne LKW und Fahrer) zu verladen, welches den Kühlcontainer dann direkt zu einem der Hubports bringt, wo er dann auf das nächste Schiff zum Weitertransport verschifft wird?

Kurz gesagt: Mir leuchtet der Transport von Kühlcontainern auf LKW und RoRo-Schiff absolut nicht ein, wenn ich kostengünstiger genauso gut direkt auf ein Feederschiff verladen kann und nicht meinen LKW und Fahrer 20 Stunden in Richtung Jade schaukeln lassen muss. LKW und RoRo-Schiff machen aus meiner Sicht nur Sinn, wenn der Weitertransport von Wilhelmshaven dann auch per LKW erfolgt, dann kann ich aber keinerlei Vorteil für den Containerhafen erkennen.

Erstaunlich erscheint mir auch das offenbar sehr ausgeprägte Selbstbewustsein dieses Unternehmens:

Zitat:
„Auch bei deutschen und europäischen Lieferanten Skandinavienverkehre zu akquirieren ist für uns nicht die größte Herausforderung“, so Bartels.
+++

Komisch nur, dass alteingesessene Speditionen und Reederei um jeden Kunden kämpfen müssen...

Eine weitere Frage, die sich mir stellt: Wie soll der Reedereibetrieb denn ganz praktisch laufen? Wird man das Schiff chartern, kaufen, bareboat-chartern? Hat man die Resourcen, um einen entsprechenden Reedereibetrieb zu betreiben, will sagen: das geeignete Personal (Land + See!), oder wird man sich externer Anbieter bedienen?

Damit ist es ja aber auch nicht getan: Es muß neben der notwendigen Tonnage eine geeignete Vermarktungsplatform geschaffen werden, die Linie muss international vermarktet werden, und und und ....

Fazit:
Solange keine präziseren Informationen bekanntgegeben werden (Zielhafen, Tonnage, etc.) halte ich persönlich diese ganze Idee für eine reine PR Aktion und ich glaube nicht, dass ein regulärer Fährbetrieb mit Passagiertransport noch in diesem Jahr aufgenommen wird. Eher befürchte ich, dass dieses ganze Projekt still und heimlich zu einer reinen RoRo-Line reduziert wird, aber auch davon bin ich nicht wirklich überzeugt. Wahrscheinlich ist das ganze ein Rohrkrepierer. Wenn nicht freue ich mich auf eine Mitfahrt von Wilhelmshaven nach Skandinavien!

Soweit meine Gedanken zu diesem Thema.

Beste Grüße
Hans

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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von Christian Costa » Di 14. Mai 2019, 19:06

Moin Hans,
Besten Dank für deine vollkommen richtigen Anmerkungen.

Bei der ganzen Geschichte muss man auch immer daran denken, wer diese Idee hat.

Herr Bartels wollte auch schon acht neue Containerbrücken am JWP installieren und in Eigenregie betreiben.

Der Herr scheint von sich und seinem Unternehmen sehr überzeugt zu sein.

Daher kann ich mir dieses Unterfangen in Nordfrost Regie nicht wirklich vorstellen.

Natürlich fände ich es klasse, aber wenn man Passagiere ernsthaft ansprechen will, hat man nach Norwegen mit Color Line sehr große Konkurrenz.

Für unbegleitete Trailer könnte ich es mir bei entsprechender Ladung schon eher vorstellen. Aber wie Hans schon sagte: wenn nur für Standardverkehre. Einen Kühlcontainer aus Skandinavien per Trailer und Fähre zum JWP zu bringen, ist komplett unrealistisch.
MfG & bis neulich
Christian

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Bernd U
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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von Bernd U » Di 14. Mai 2019, 20:37

Christian Costa hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 19:06
Moin Hans,
Besten Dank für deine vollkommen richtigen Anmerkungen.

Bei der ganzen Geschichte muss man auch immer daran denken, wer diese Idee hat.

Herr Bartels wollte auch schon acht neue Containerbrücken am JWP installieren und in Eigenregie betreiben.

Der Herr scheint von sich und seinem Unternehmen sehr überzeugt zu sein.

Daher kann ich mir dieses Unterfangen in Nordfrost Regie nicht wirklich vorstellen.

Natürlich fände ich es klasse, aber wenn man Passagiere ernsthaft ansprechen will, hat man nach Norwegen mit Color Line sehr große Konkurrenz.

Für unbegleitete Trailer könnte ich es mir bei entsprechender Ladung schon eher vorstellen. Aber wie Hans schon sagte: wenn nur für Standardverkehre. Einen Kühlcontainer aus Skandinavien per Trailer und Fähre zum JWP zu bringen, ist komplett unrealistisch.
Moin;Moin!
Warum immer Container. Kühllaster kommen direkt vom Kutter und sind 25 Std. später in Deutschland. Frischer geht es nicht und das ist in dem Geschäftsfeld das wichtigste. Und warum soll das mit Passagieren nicht klappen .Das Ruhrgebiet liegt deutlich näher an Wilhelmshaven(3 Std.) als an Kiel(6,5 Std.).Ich würde auch lieber nur 45 min fahren anstatt 3,5 Std wenn Hamburg nicht gerade mal wieder dicht ist. Gebt dem ganzen doch mal eine Chance und sucht nicht immer nur das Negative.
Mfg Bernd
Video:https://www.youtube.com/watch?v=8y0kTkMJp2M

Bjarne W.
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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von Bjarne W. » Di 14. Mai 2019, 21:35

Bernd U hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 20:37
Und warum soll das mit Passagieren nicht klappen .Das Ruhrgebiet liegt deutlich näher an Wilhelmshaven(3 Std.) als an Kiel(6,5 Std.).Ich würde auch lieber nur 45 min fahren anstatt 3,5 Std wenn Hamburg nicht gerade mal wieder dicht ist. Gebt dem ganzen doch mal eine Chance und sucht nicht immer nur das Negative.
Mfg Bernd

Ein nicht ganz unwichtiger Punkt, wer nicht gerade schonmal mit Color Line gefahren ist, und die Vorzüge dieser Fährverbindung kennt, warum sollten diese, gerade aus der Region Ruhrgebiet usw. nicht die nähere Alternative Wilhelmshaven nutzen. Vorraussetzung hierfür wäre natürlich eine Vernüftige Pax-Fähre, und nicht so ein Visentini Bau oder so. Aber mit mit solch einem Schiff, wären Passagiere als "Beifang" sicherlich auch zu gewinnen. Wer tatsächlich Skandinavien zum Ziel hat, und nicht wegen der Fähre diese Überfahrt macht, warum sollte so jemand sich, wie oben angesprochen, durch Hamburg quälen, und dann noch die 200km mehr Fahren, eine wahrscheinlich deutlich teurere Fähre nehmen, wenn man auch entspannt ab Wilhelmshaven da hoch kommt.

HansP
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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von HansP » Di 14. Mai 2019, 22:16

Bjarne W. hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 21:35
Ein nicht ganz unwichtiger Punkt, wer nicht gerade schonmal mit Color Line gefahren ist, und die Vorzüge dieser Fährverbindung kennt, warum sollten diese, gerade aus der Region Ruhrgebiet usw. nicht die nähere Alternative Wilhelmshaven nutzen. Vorraussetzung hierfür wäre natürlich eine Vernüftige Pax-Fähre, und nicht so ein Visentini Bau oder so. Aber mit mit solch einem Schiff, wären Passagiere als "Beifang" sicherlich auch zu gewinnen. Wer tatsächlich Skandinavien zum Ziel hat, und nicht wegen der Fähre diese Überfahrt macht, warum sollte so jemand sich, wie oben angesprochen, durch Hamburg quälen, und dann noch die 200km mehr Fahren, eine wahrscheinlich deutlich teurere Fähre nehmen, wenn man auch entspannt ab Wilhelmshaven da hoch kommt.
Unbestritten ist Wilhelmshaven für die Bevölkerung des Ruhrpotts schneller zu erreichen als Kiel und unbestritten ist die Verkehrssituation um Hamburg herum alles andere als entspannt.

Trotzdem möchte ich folgendes zu Bedenken geben und das ausdrücklich nicht als "schlecht reden" und "keine Chance geben" verstanden wissen:

- Der Zielhafen dürfte - was die Attraktivität für Passagiere betrifft - entscheidend sein! Gehen wir mal davon aus, dass sich dieser Zielhafen in Süd- oder West-Norwegen befinden würde, so könnte es sich beispielsweise um Kristiansand, Stavanger, Haugesund oder Bergen handeln.
Drei dieser 4 genannten Häfen verfügen bereits über mindestens eine tägliche Verbindung nach Kontinentaleuropa (Hirtshals), es würde also der neuen Linie nur möglich sein, einen Teil der Urlauber (und nur darum dürfte es sich ja in erster Linie handeln) in der jeweiligen Region zu akquirieren.
Es bleibt also die entscheidende Frage: Wieviele potentielle Reisende könnte die neue Verbindung für sich verbuchen. Diese Kalkulation mag in der Hauptreisezeit aufgehen, in der Nebensaison hätte ich jedoch große Zweifel dass ein vollwertiger Passagierbetrieb sich auch nur im Ansatz rechnen würde!

- Ein weiterer Punkt dürfte die Reisedauer sein. DFDS hat seine (auch ca. 20 Stunden dauernde) Verbindung von Ijmuiden nach Göteborg - welche mit "echten" Passagierfähren betrieben wurden - bereits vor Jahren eingestellt, da der ganzjährige Betrieb sich einfach nicht mehr lohnte! Billigairlines, etc. haben erheblich zu dieser Entwicklung beigetragen und hier ist eine Umkehr ja definitiv nicht erkennbar. Color Line auf der Kiel-Oslo Route ist insbesondere so erfolgreich, weil man hoch attraktive Schiffe, perfektes Marketing und ein sehr interessantes Reiseziel in Richtung Norden und billige Einkaufsmöglichkeiten in Richtung Süden anzubieten hat. Könnte das Nordfrostprojekt diese Faktoren ansatzweise erfüllen?

- Nun noch zu dem Punkt von Bernd U. bzgl. der Kühllaster: Natürlich ist das eine Option, aber rechtfertigt das ein Schiff mit 60 Plätzen für LKW, weches 3 x die Woche von Norwegen nach Wilhelmshaven kommt? Und welchen "Befruchtungseffekt" hätten Kühllaster auf den Containerhafen Wilhelmshaven, wie von Nordfrost suggeriert?

Wünsche Euch noch einen schönen Abend.

Grüße
Hans

Ferryman
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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von Ferryman » Di 14. Mai 2019, 22:32

nabend allerseits
es heist !!! wilhelmshaven- skandinavien !!! mit weniger als 20 stunden fahrt. der erste !skandinavische (fähr)-hafen ! ist esbjerg in dänemark.
dann kommt hirtshals am kattegatt. wer mal eine sturmfahrt im kattegatt mitgemacht hat weis was da so los sein kann, selbst die kiel oslo fähren werden dann nicht einfach so losgelassen.
außerdem ist in esbjerg die zentrale von BLUE WATER SHIPPING. ein riese im frostergeschäft.
warum also die besessenheit auf norwegen ?
um deutschland und auch die nicht immer leichte elbquerung ( egal welche ) zu umsteuern währe die fährlinie vom gedanken her nicht schlecht

mfg arne

Garsvik
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Re: Fährlinie Wilhelmshaven-Skandinavien

Beitrag von Garsvik » Di 14. Mai 2019, 23:21

Mal von konkreter Zielsetzung ab.

Es liest sich doch eher wie eine Machbarkeitsstudie basierend auf eng gestaffeltem Zeitplan und 3 Abfahrten pro Woche.

Möglicherweise will man auch die Stadt Wilhelmshaven ärgern? Und sonst nix?

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gibt es Kapazitätsengpass bei Schokoosterhasen etc.. Bestimmt ist das die ultimative Lösung des Schokoosterhasenproblems. Damit Skandinavien adäquat versorgt werden kann.

Garsvik

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