Auflieger: Nach der Finanzmarkt- die Schifffahrtskrise!
Verfasst: Do 23. Okt 2008, 10:34
Moin!
Ich denke, wir sollten die Tatsache, dass zunehmend Schiffe aus der Beschäftigung gehen und aufliegen, mehr Aufmerksamkeit schenken. Deshalb möchte ich diesen Thread hier eröffnen, unter dem wir Informationen und Meinungen zu diesem Thema sammeln könnten.
Ich fasse einfach mal zusammen, was dazu in den letzten Tagen hier im Forum unter unterschiedlichen Beiträgen gepostet wurde:
Die Fähre "Rostock" liegt auf und die Frachtfähre "Fellow" hat nur noch eine Abfahrt pro Woche nach Ventspils in Lettland.
Die Reederei DFDS Tor Line die Frachtfähre "Mermaid II" von der "Hansa-Brücke" zwischen Lübeck und Riga abgezogen. Das Frachtfährschiff liegt seit 21.10.08 im Kieler Ostuferhafen und wartet dort auf eine Anschlussbeschäftigung.
Der Hamburger Hafen verliert eine Linie der Reederei Maersk. Der Marktführer im Containertransport auf See legt zwei Linien im Fahrtgebiet zwischen Fernost und Europa zusammen. Durch den Rückgang bei den Ladungsmengen aus Asien und den USA fällt in Hamburg auch weniger Ladung für den Weitertransport ins Baltikum an. Die trifft besonders die Feeder-Linien mit ihren Zubringerschiffen.
Die japanische Reederei MOL hat die Reduzierung der Schiffsgrößen im Fahrtgebiet zwischen der Westküste der USA und Japan sowie China angekündigt.
Die ARA ATLANTIS (ein 168er) hat ihren Einsatz für OOCL zum Monatswechsel beendet und liegt jetzt direkt neben der LAURA ANN an den Dalben in der Norderelbe.
ANDREA (168er) scheint nicht mehr für CMA-CGM tätig zu sein - Anfang letzten Monat lag sie auch mal kurz an den Norderelb-Pfählen... Derzeitiger Liegeplatz ist die Stromkaje in B´haven. Fährt nun für MSC meistens zwischen Bremerhaven-Kronshtadt.
Die STINA hat, von der Norderwerft kommend, sich in Hamburg auch an die Dalben gesellt.
Inzwischen hat sich zu ihnen auch noch die wieder HUSKY RACER (=Maersk Rijeka) gesellt, zwar kein 168, aber schon eine vergleichbare Größenklasse.
Es sind da noch mehr Schiffe aufgelegt mittlerweile, und zwar (...) ELISABETH (...).
... die letzte Fahrt der KONGSHAVN (Kystlink) nach Langesund.
Hierzu passt auch noch diese Meldung: Einer der größten deutschen Schiffbaufinanzierer, die HSH Nordbank, wird wahrscheinlich - nach Informationen des NDR - auf die angebotenen Bürgschaften des Bundes zurückgreifen müssen.
Ein HSH-Sprecher hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, dass alle Institute die Garantien des Bundes für den Handel zwischen den Banken nutzen sollten. Die Landesbank hatte mehrfach beklagt, dass sich die Banken untereinander kein Geld mehr leihen. HSH-Nordbank-Chef Hans Berger sagte, nachdem die Finanzbranche laut und deutlich nach Hilfen des Staates gerufen hätte, sollten jetzt auch die angebotenen Hilfen in Anspruch genommen werden. Jedes Institut müsse nun entscheiden, welche Möglichkeiten des Rettungspaketes es nutzen wolle, so Berger.
Die HSH Nordbank ist aus der Hamburgischen Landesbank und der Landesbank Schleswig-Holstein hervorgegangen. Als einzige Landesbank hat sie einen privaten Anteilseigner: Der US-Investor JC Flowers hält knapp 27 Prozent der stimmberechtigten Anteile. Die Hansestadt Hamburg hält 35,4 Prozent, der Rest gehört dem Land Schleswig-Holstein und den Sparkassen des Landes.
Gibt es mehr Meldungen über Auflieger? Gibt es evtl. auch Stornierungen auf den Werften?
Falls ich Schiffe übersehen haben sollte, können diese ja hier ergänzt werden.
mfg Peter Hartung
Ich denke, wir sollten die Tatsache, dass zunehmend Schiffe aus der Beschäftigung gehen und aufliegen, mehr Aufmerksamkeit schenken. Deshalb möchte ich diesen Thread hier eröffnen, unter dem wir Informationen und Meinungen zu diesem Thema sammeln könnten.
Ich fasse einfach mal zusammen, was dazu in den letzten Tagen hier im Forum unter unterschiedlichen Beiträgen gepostet wurde:










Hierzu passt auch noch diese Meldung: Einer der größten deutschen Schiffbaufinanzierer, die HSH Nordbank, wird wahrscheinlich - nach Informationen des NDR - auf die angebotenen Bürgschaften des Bundes zurückgreifen müssen.
Ein HSH-Sprecher hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, dass alle Institute die Garantien des Bundes für den Handel zwischen den Banken nutzen sollten. Die Landesbank hatte mehrfach beklagt, dass sich die Banken untereinander kein Geld mehr leihen. HSH-Nordbank-Chef Hans Berger sagte, nachdem die Finanzbranche laut und deutlich nach Hilfen des Staates gerufen hätte, sollten jetzt auch die angebotenen Hilfen in Anspruch genommen werden. Jedes Institut müsse nun entscheiden, welche Möglichkeiten des Rettungspaketes es nutzen wolle, so Berger.
Die HSH Nordbank ist aus der Hamburgischen Landesbank und der Landesbank Schleswig-Holstein hervorgegangen. Als einzige Landesbank hat sie einen privaten Anteilseigner: Der US-Investor JC Flowers hält knapp 27 Prozent der stimmberechtigten Anteile. Die Hansestadt Hamburg hält 35,4 Prozent, der Rest gehört dem Land Schleswig-Holstein und den Sparkassen des Landes.
Gibt es mehr Meldungen über Auflieger? Gibt es evtl. auch Stornierungen auf den Werften?
Falls ich Schiffe übersehen haben sollte, können diese ja hier ergänzt werden.
mfg Peter Hartung