Fährhafen Sassnitz/Mukran
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Ifamobil
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Johannes7
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Re: Fährhafen Sassnitz/Mukran
Moin zusammen,
das sind ja wirklich tolle Nachrichten! Danke für Eure Recherchen.
das sind ja wirklich tolle Nachrichten! Danke für Eure Recherchen.
Die Schifffahrt im Herzen - seit über 30 Jahren.
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Overandout
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Re: Fährhafen Sassnitz/Mukran
Bezüglich des Artikels des NDR, las ich neulich, dass zwischen Maschen und Padborg die längsten Güterzüge der DB verkehren. Die Länge die Züge beträgt bis zu 850m.
Außerdem schlug ein Oberer der Bahn - die BWL'er werden es ausgerechnet haben - vor, diese Länge der Güterzüge noch mal um fast die gleiche Länge zu erweitern, um ökologischer zu sein...hust.
Außerdem schlug ein Oberer der Bahn - die BWL'er werden es ausgerechnet haben - vor, diese Länge der Güterzüge noch mal um fast die gleiche Länge zu erweitern, um ökologischer zu sein...hust.
Suche alte Fotos vom Hafen Helsingør
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schwedenelch
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Re: Fährhafen Sassnitz/Mukran
dem ndr ist aber schon klar das das mehr ein Auftrag für stena line ist, als für den Fährhafen als solchen? ist ja nicht so, das der hafen nun bahnverkehrsleistungen verkauft und einfach die stenaschiffe nutzen kann... aber klar, das der hafen das mitteilt...was sollte man auch sonst erwarten von der dortigen Presse-Truppe. im selbst auf die Schulter klopfen sind die ja meisterhaft.
Das Die Schienenwege nach Schweden mittlerweile überlastet sind, ist ja schon länger so und kein Geheimnis, insbesondere die Trassenstücke über den Großen Belt (Brücke/Tunnel) und den Öresund sind an der Kapazitätsgrenze...da geht mit Sonderzügen halt nicht mehr viel. die strecke via puttgarden fällt auch aus, zumindest in de rhochsaison ist auf den Fähren kein Platz für diese Güterzüge (mal abgesehen davon, das dort keien rangierloks mehr bereitstehen.
Insgesamt wird das aber vermutlich an der StenaLine Strategie nichts ändern, den Zugverkehr weitesgehend via Rostock abzuwickeln. bei Sondertransporten, klar, greift man dann auf alle kapazitäten zurück, inklusive Sassnitz.
Das ergibt jetzt 36 gut ausgelastete Stena-Abfahrten.... entweder iss das also in zwei wochen durch, oder es ist langfristig und trifft jede woche ein zwei bestimmte abfahrten. scheint mir für stena ein ganz normaler kunde zu sein, wenn DAS für dne fährhafen aber schon als riesen-erfolg gilt, dann sind die maßstäbe dann doch recht tief gesetzt mittlerweile.
Das Die Schienenwege nach Schweden mittlerweile überlastet sind, ist ja schon länger so und kein Geheimnis, insbesondere die Trassenstücke über den Großen Belt (Brücke/Tunnel) und den Öresund sind an der Kapazitätsgrenze...da geht mit Sonderzügen halt nicht mehr viel. die strecke via puttgarden fällt auch aus, zumindest in de rhochsaison ist auf den Fähren kein Platz für diese Güterzüge (mal abgesehen davon, das dort keien rangierloks mehr bereitstehen.
Insgesamt wird das aber vermutlich an der StenaLine Strategie nichts ändern, den Zugverkehr weitesgehend via Rostock abzuwickeln. bei Sondertransporten, klar, greift man dann auf alle kapazitäten zurück, inklusive Sassnitz.
Das ergibt jetzt 36 gut ausgelastete Stena-Abfahrten.... entweder iss das also in zwei wochen durch, oder es ist langfristig und trifft jede woche ein zwei bestimmte abfahrten. scheint mir für stena ein ganz normaler kunde zu sein, wenn DAS für dne fährhafen aber schon als riesen-erfolg gilt, dann sind die maßstäbe dann doch recht tief gesetzt mittlerweile.
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sebastian z.
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Re: Fährhafen Sassnitz/Mukran
Guten Abend,

Schön das auch die Königslinie von der Sperrung in Dänemark profitiert,
allerdings ist es wirklich nichts besonderes, da die Verkehre Quasi
auf alle Ostseehäfen verteilt werden. In Lübeck zum Beispiel schreibt
Baltic-Rail Gate..
http://www.transport-online.de/Transpor ... ravemuende
Ähnlich dürfte es in Rostock und Kiel sein. Ist ein netter Zusatzverdienst, wobei natürlich nicht allzuviel platz auf den Fähren sein dürfte, da ja auch noch
eine Menge Urlauber unterwegs sind...

Schön das auch die Königslinie von der Sperrung in Dänemark profitiert,
allerdings ist es wirklich nichts besonderes, da die Verkehre Quasi
auf alle Ostseehäfen verteilt werden. In Lübeck zum Beispiel schreibt
Baltic-Rail Gate..
Quelle: Transport-Online.de......Baltic Rail Gate in Travemünde hat sich auf die Situation eingestellt und will mit den Sonderzüge helfen, die Lage zu entspannen. „Wir helfen natürlich gern aus. Die Ladeeinheiten kommen mit der Fähre an und werden auf die Sonderzüge nach Herne, Duisburg und Busto verladen. Normalerweise werden sie auf direkten Schienenverbindungen von und nach Schweden transportiert“, erklärt Antje Falk, Geschäftsführerin der Baltic Rail Gate. Bis zum 3. August wird dieser Ersatzverkehr aufrecht erhalten.
http://www.transport-online.de/Transpor ... ravemuende
Ähnlich dürfte es in Rostock und Kiel sein. Ist ein netter Zusatzverdienst, wobei natürlich nicht allzuviel platz auf den Fähren sein dürfte, da ja auch noch
eine Menge Urlauber unterwegs sind...
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schwedenelch
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Re: Fährhafen Sassnitz/Mukran
Das ist ja die Frage, inwieweit insbesondere das Bahndeck auf der Sassnitz und der Trelleborg sonst weitesgehend leer ist, weil man das wegen der gleise dort ja nicht so gut/nur eingeschränkt für PKW(sebastian z. hat geschrieben:... wobei natürlich nicht allzuviel platz auf den Fähren sein dürfte, da ja auch noch
eine Menge Urlauber unterwegs sind...
Urlauber) nutzen kann. Möglich, das gerade wegen der Urlaubszeit die Königslinie profitiert, und dortige Kapazitäten, die man sonst gar nicht nutzen könnte, mit nem Ganzzug vollgestellt werden. Alternative wäre ja einfach Zusatzabfahrten (wenns richtig drängt und nur für Zug und Fracht) zu machen, in der Woche ist das auf der Königslinie problemfrei möglich. ich denke aber mal, das das Volumen der Güterzüge tatsächlich noch ganz gut auf vorhandene Abfahrten mit draufpasst...
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Johannes7
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Re: Fährhafen Sassnitz/Mukran
Moin!
Grüße
Hannes
Hier ist noch ein Artikel: http://www.nordic-market.de/news/16382/ ... chifft.htmMPG hat geschrieben:Was steht denn in dem Artikel ?Shaylee hat geschrieben:Totgesagte leben länger! Fährhafen hat neuen Spezialauftrag!
http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenbu ... st113.html
Der Link verweist jetzt auf einen Bericht über einen Unfall mit einem Schwerverletzten in Stralsund.
Grüße
Hannes
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Eckhard
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Re: Fährhafen Sassnitz/Mukran
Hallo zusammen
die KAUNAS SEAWAYS scheint mal wieder den Fahrplan (PDF) geändert zu haben, lässt den Stopp in Klaipeda aus und fährt aktuell direkt von Ust-Luga nach Sassnitz:
http://www.marinetraffic.com/de/ais/det ... /277100000
Gruß Eckhard
die KAUNAS SEAWAYS scheint mal wieder den Fahrplan (PDF) geändert zu haben, lässt den Stopp in Klaipeda aus und fährt aktuell direkt von Ust-Luga nach Sassnitz:
http://www.marinetraffic.com/de/ais/det ... /277100000
Gruß Eckhard
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Eckhard
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Re: Fährhafen Sassnitz/Mukran
Wenn dem tatsächlich so ist, dass die Schienenwege nach Schweden überlastet sind, dann ist das eine Chance für die Fährschiffe. Ich denke, Stena wird abwägen, ob sie die Kapazitäten ab Rostock eher der Bahn oder den LKW gibt. Es ist natürlich notwendig, dass in Mukran auch weiterhin eine entsprechende (normalspurige) Rangierlok (und Personal) vorhanden ist, um kurzfristig und außerplanmäßig Züge abzufertigen. Dass der Fährhafen Sassnitz dies "feiert" und in die Presse bringt, ist verständlich. Die schlechten Nachrichten behalten sie lieber für sich.schwedenelch hat geschrieben:dem ndr ist aber schon klar das das mehr ein Auftrag für stena line ist, als für den Fährhafen als solchen? ist ja nicht so, das der hafen nun bahnverkehrsleistungen verkauft und einfach die stenaschiffe nutzen kann... aber klar, das der hafen das mitteilt...was sollte man auch sonst erwarten von der dortigen Presse-Truppe. im selbst auf die Schulter klopfen sind die ja meisterhaft.
Das Die Schienenwege nach Schweden mittlerweile überlastet sind, ist ja schon länger so und kein Geheimnis, insbesondere die Trassenstücke über den Großen Belt (Brücke/Tunnel) und den Öresund sind an der Kapazitätsgrenze...da geht mit Sonderzügen halt nicht mehr viel. die strecke via puttgarden fällt auch aus, zumindest in de rhochsaison ist auf den Fähren kein Platz für diese Güterzüge (mal abgesehen davon, das dort keien rangierloks mehr bereitstehen.
Insgesamt wird das aber vermutlich an der StenaLine Strategie nichts ändern, den Zugverkehr weitesgehend via Rostock abzuwickeln. bei Sondertransporten, klar, greift man dann auf alle kapazitäten zurück, inklusive Sassnitz.
Das ergibt jetzt 36 gut ausgelastete Stena-Abfahrten.... entweder iss das also in zwei wochen durch, oder es ist langfristig und trifft jede woche ein zwei bestimmte abfahrten. scheint mir für stena ein ganz normaler kunde zu sein, wenn DAS für dne fährhafen aber schon als riesen-erfolg gilt, dann sind die maßstäbe dann doch recht tief gesetzt mittlerweile.
Gruß Eckhard
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Gunnar
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Re: Fährhafen Sassnitz/Mukran
Moin!Eckhard hat geschrieben:
Wenn dem tatsächlich so ist, dass die Schienenwege nach Schweden überlastet sind, dann ist das eine Chance für die Fährschiffe. Ich denke, Stena wird abwägen, ob sie die Kapazitäten ab Rostock eher der Bahn oder den LKW gibt. Es ist natürlich notwendig, dass in Mukran auch weiterhin eine entsprechende (normalspurige) Rangierlok (und Personal) vorhanden ist, um kurzfristig und außerplanmäßig Züge abzufertigen. Dass der Fährhafen Sassnitz dies "feiert" und in die Presse bringt, ist verständlich. Die schlechten Nachrichten behalten sie lieber für sich.
Gruß Eckhard
Bevor die große Euphorie ausbricht: Diese Verkehre haben nichts mit möglicherweise überlasteten Schienenwegen nach Schweden zu tun. In Dänemark gab es auf der transitroute noch einen eingleisigen Abschnitt zwischen Vamdrup und Vojens. Dieser wird jetzt zweigleisig ausgebaut, um den Engpass zu beseitigen. Und im Zuge dieses Ausbaus ist die Strecke drei Wochen voll gesperrt. Das heißt, dass alle auf der Schiene transportierten Güter eine andere Route nehmen müssen.
Und die sind unterschiedlich. Teilweise wird mit LKW bis Padborg gefahren und dann auf die Bahn verladen. Ein Teil der Ladungen läuft über Travemünde und jetzt auch über Rügen. Den größten Nutzen haben aber die Bahnfreunde, denn DB Schenker leitet diverse Gütertüge ab fredericia über Esbjerg und Niebüll nach Husum und dann weiter über die Marschbahn oder Jübek nach Hamburg. und das wo, die Marschbahn sonst eher güterzugfrei ist. Zwischen Niebüll und Esbjerg gibt es zwar Schienenersatzverkehr, aber die Kapzität der eingleisigen nördlichen Marschbahn reicht eben trotzdem nicht aus, alle Züge dort umzuleiten. Außerdem gibt es nur begrenzt Dieselloks für Dänemark und eine Längenbegrenzung für die Züge besteht obendrein.
Da bleibt also auch kuchen für die Fähren über, insbesondere von TX Logistik und Hectorrail. Und am 4.8. ist der ganze Spuk wieder vorbei.
Gruß
Gunnar
Meine Bilder bei Flickr: https://www.flickr.com/photos/g-meisner
Meine Forenbeiträge bei DSO: http://www.g-meisner.de/website/foren.html (Achtung! Schwerpunkt Eisenbahn...)
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