Unglücks-Thread
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RonnyM
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Tim S.
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Am Abend des 17.12. gegen 17.30 Uhr strandete beim Auslaufen aus Svendborg der 89 Meter lange maltesische Frachter "Mirabelle", (IMO-Nr. 8500070), 3120 BRZ, am Ausgang des Svendborgsundes. Das Schiff hatte eine Ladung Holz mit Bestimmung Schweden an Bord, als es eine halbe Stunde nach Auslaufen auf dem Mosegrund vor Vindeby festkam. Nach Tagesanbruch sollten Bergungsarbeiten anlaufen und der unter Arrest gestellte Frachter anschließend in Svendborg untersucht werden. Das Gewässerschutzschiff „Marie Miljø” begab sich nach der Havarie an die Unglücksstelle.
Das Schiff ist als Unglücksrabe in dänischen Gewässern kein Unbekanntes: Als „Karen Danielsen“ machte es Schlagzeilen im Jahr 2005, als es am 3.3. die Große-Belt-Brücke in der Ostsee rammte. Der Rudergänger kam dabei ums Leben, vier Besatzungsmitglieder wurden zum Teil schwer verletzt. In die 1998 eingeweihte Brücke wurde ein fünf Meter großes Loch gerissen. Der stark beschädigte Frachter hatte sich nach der Kollision brennend unter der Brücke verkeilt, konnte aber relativ schnell von den Schleppern "Egil" und "Etis" freigeschleppt werden.
Zuletzt war der Frachter in Dänemark aktenkundig geworden, als stürmischer Wind ihn am 10.11. im Hafen von Køge losgerissen hatte und er quer durch den alten Hafen von Køge getrieben war, ehe er vor einer Tankerpier gestoppt wurde.
Das 88 Meter lange Schiff war 1985 bei der Sietas-Werft Hamburg auf deutsche Rechnung erbaut und als „“Esperanza“ abgeliefert worden.
Das Schiff ist als Unglücksrabe in dänischen Gewässern kein Unbekanntes: Als „Karen Danielsen“ machte es Schlagzeilen im Jahr 2005, als es am 3.3. die Große-Belt-Brücke in der Ostsee rammte. Der Rudergänger kam dabei ums Leben, vier Besatzungsmitglieder wurden zum Teil schwer verletzt. In die 1998 eingeweihte Brücke wurde ein fünf Meter großes Loch gerissen. Der stark beschädigte Frachter hatte sich nach der Kollision brennend unter der Brücke verkeilt, konnte aber relativ schnell von den Schleppern "Egil" und "Etis" freigeschleppt werden.
Zuletzt war der Frachter in Dänemark aktenkundig geworden, als stürmischer Wind ihn am 10.11. im Hafen von Køge losgerissen hatte und er quer durch den alten Hafen von Køge getrieben war, ehe er vor einer Tankerpier gestoppt wurde.
Das 88 Meter lange Schiff war 1985 bei der Sietas-Werft Hamburg auf deutsche Rechnung erbaut und als „“Esperanza“ abgeliefert worden.
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Die neue Richtfeuerlinie, die derzeit auf dem Gelbsand als Ersatz für die Leuchttürme Groden und Altenbruch gebaut wird, wurde am Abend des 16.12. vom holländischen Containerschiff „Freya“ gerammt. Das Bauwerk zwischen den Tonnen 22 und 24 gehört zum künftigen Unterfeuer der Richtfeuerlinie Gelbsand, die derzeit von der Firma Ludwig Voss im Auftrag des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven querab der Einfahrt zum Neuwerk-Fahrwasser aufgebaut wird. Das Schiff erlitt einen Riss im Wulstbug. Es war auf dem Weg von Hamburg nach Oslo, als es um 22.18 Uhr auflief. Der Havarist, dessen Vorpiek durch den Riss im Wulstbug voll Wasser gelaufen war, wurde zunächst auf Neuwerk-Reede beordert, wo der Schaden gestern von Sachverständigen und der Seeberufsgenossenschaft in Augenschein genommen wurde. Noch untentschieden war, ob das Schiff für die Reparatur Cuxhaven oder Hamburg anlaufen sollte. Zur Schadensfeststellung am Leuchtfeuerfundament müssen nun Taucher das Fundgestern Nachmittag noch nicht klar. Das Containerfeederschiff ist häufiger auf der Elbe unterwegs und fuhr ohne Lotsen. es gehört der niederländischen Reederei Teamlines, ist 117 Meter lang, 18 Meter breit und ist mit 5067 BRZ vermessen.
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Hier nun eine Pressemeldung zur Strandung der "Weser Stahl":
http://www.presseportal.de/polizeipress ... zei_bremen
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ArneKiel
Re: Unglücks-Thread
Dieseltankschiff im Hamburger Hafen leckgeschlagen
KN-Online: http://www.kn-online.de/microsites/aktu ... lagen.html
KN-Online: http://www.kn-online.de/microsites/aktu ... lagen.html
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Das mit Dieselöl beladene, knapp 80 Meter lange Binnenschiff "Angela Claudia" das im Hohe-Schaar-Hafen am Kattwykdamm in Moorburg zu sinken drohte, hatte ein 20 Quadratzentimeter großes Leck am Rumpf nahe dem Maschinenraum.
Beim Beladen der "Angela Claudia" mit knapp 1000 Tonnen Diesel senkte sich das Schiff so weit, dass das Leck unter die Wasseroberfläche geriet und eine große Menge Wasser in den Maschinenraum eindrang.
Dabei gelangte Öl auch in das Hafenwasser, weshalb die Wasseroberfläche von einer Reinigungsfirma gesäubert werden musste.
Die Feuerwehr pumpte das Wasser aus dem Schiffsinnern und dichtete das Leck provisorisch ab. Mit drei Tauchpumpen wurde zudem der Diesel wieder aus dem Laderaum geholt und auf ein anderes Schiff verladen. Das Schiff erhielt ein Auslaufverbot. Woher das Leck stammt, ist noch unklar. Ersten Angaben zufolge könnte der Rumpf beim Durchqueren des Schiffshebewerks in Scharnebeck beschädigt worden sein. Die Polizei ermittelt.
Beim Beladen der "Angela Claudia" mit knapp 1000 Tonnen Diesel senkte sich das Schiff so weit, dass das Leck unter die Wasseroberfläche geriet und eine große Menge Wasser in den Maschinenraum eindrang.
Dabei gelangte Öl auch in das Hafenwasser, weshalb die Wasseroberfläche von einer Reinigungsfirma gesäubert werden musste.
Die Feuerwehr pumpte das Wasser aus dem Schiffsinnern und dichtete das Leck provisorisch ab. Mit drei Tauchpumpen wurde zudem der Diesel wieder aus dem Laderaum geholt und auf ein anderes Schiff verladen. Das Schiff erhielt ein Auslaufverbot. Woher das Leck stammt, ist noch unklar. Ersten Angaben zufolge könnte der Rumpf beim Durchqueren des Schiffshebewerks in Scharnebeck beschädigt worden sein. Die Polizei ermittelt.
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Die Freya ging mittlerweile zur Hamburger Norderwerft zur Reparatur. Von dem Leuchtfeuerrohr auf dem Gelbsand ist über Wasser nix mehr zu sehen.
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Tim S.
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Re: Unglücks-Thread
Auf dem im Kaiserhafen der Lloyds Werft in Bremerhaven liegenden, 154 Meter langen Kühlschiff "Polarlight" (IMO-No. 9181973), 111417 BRZ, kam es am 19.12. um 19.40 Uhr zu einem Feuer. Isloationsmaterial war in Brand geraten und hatte zu starker Rauchentwicklung geführt. Werftarbeiter, die noch versucht hatten, das bei Schweißarbeiten in einem Zwischendeck entstandene Feuer zu bekämpfen, hatten sich deswegen zurückziehen müssen. Die Feuerwehr drang mit Atemschutz in die verrauchten Räume ein und entfernte mit Kettensägen Holz und Isolationsmaterial, um an den Brandherd zu kommen. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Räume belüftet.
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ArneKiel
Re: Unglücks-Thread
Kapitän (mit 2,3 Promille) rammt mit Schubverband Tegeler Brücke in Berlin
Berliner Kurier: http://www.berlinonline.de/berliner-kur ... 46522.html
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