So, ein letztes Mal gehe ich auf einige (nicht alle!) Deiner Aussagen ein, danach werde ich es mir verkneifen, da Du offenbar an Argumenten sowieso nicht interessiert bist. Es geht doch offenbar nur darum Deine eigene Meinung als Fakten zu verkaufen!
Chrissi hat geschrieben: ↑Do 1. Jan 2026, 16:57
Zu "Hans P":
Bitte genau lesen - ich hatte geschrieben INKLUSIVE NATIONALE:
"Die meisten Fährlinien in Europa (inkl. nationale Fährlinien gerechnet) sind "Ausschreibungsfährlinien".
Das ist ja mal ein starkes Stück! Du hältst mir vor nicht genau zu lesen, verschweigst aber den von Dir geschriebenen darauffolgenden Satz, auf welchen ich mich in meiner Antwort bezog:
Chrissi hat geschrieben: ↑Mo 29. Dez 2025, 16:13
Das hat mit Planwirtschaft nichts zu tun. Die meisten Fährlinien in Europa (inkl. nationale Fährlinien gerechnet) sind "Ausschreibungsfährlinien".
Und das kann auch in bestimmten weiteren Regionen (wie z.B. Kattegat) sehr sinnvoll sein, wenn die aktuelle Reederei dort seit Jahrzehnten z.B. die Route immer mehr herunterwirtschaftet, immer mehr Abfahrten einstellt und z.B. an bestimmten Wochentagen gar nicht mehr fährt.
Die von Dir im Stena Line Threat getätigte Aussage bezieht sich somit eindeutig
a.) auf Stena Line
b.) auf Verbindungen über das Kattegat
c.) zwangsläufig auf die Routen Frederikshavn-Göteborg, bzw. Grenaa-Halmstad (andere Routen werden ja von Stena Line dort nicht betrieben, oder?)
Was das ganze das nun mit nationalen Fährlinien in
- Norwegen
- Griechenland
- Spanien
- Dänemark
bzw. nach
- Marokko
- Newhaven
- Jersey / Guernsey
zu tun hat erschließt sich mir nicht und geht auch noch am Thema vorbei!
Dann noch zu Deiner Conclusio bzgl. der generellen Diskussion über die Entwicklung von Stena Fährlinine und Deiner Meinung zu diesem Thema.
Du zählst unter anderem folgende Linien auf, die Stena Line in den letzten 35 Jahren geschlossen hat:
- Frederikshavn – Oslo
Ist Dir aufgefallen, dass auch DFDS, nachdem sie die Linie in ihre Hauptstadtroute integriert hatten, keinen Erfolg auf dieser Route hatte? GoNordic Cruise Line hat diesen Zwischenstopp ebenfalls nicht wieder aufgenommen, das muss doch Gründe haben, oder? Speziell, da es sich ja um eine vergleichsweise kostengünstige Integration in eine bestehende Route handelte und nicht um eine eigenständige Linie mit eigenem Schiff…
- Grenaa-Varberg
Der Nutzungsvertrag des Terminalgeländes in Varberg wurde durch die Stadt nicht verlängert, daher ist Stena nach Halmstad abgewandert.
- Sassnitz-Trelleborg
Nachdem Stena Line diese Route eingestellt hat (waren ja sehr alte Fähren, somit entspricht es eigentlich teilweise Deinen Forderungen …) hat, wie Du ganz genau weißt, FRS die Route mit einer Schnellfähre übernommen (so, wie von Dir in einem anderen Threat für die südliche Ostsee vehement gefordert!) – auch die hatten keinen kommerziellen Erfolg.
Chrissi hat geschrieben: ↑Do 1. Jan 2026, 16:57
Und auch größenmäßig wird Stena Line von immer mehr Fähr-Reedereien aus Südeuropa überholt, Balearia, GNV, Grimaldi-Group und Attica-Group sind inzwischen vorbei gezogen, kaufen/starten immer mehr Routen und machen sie größer und größer mit immer größeren und schnelleren Neubauten.
Die Größe einer Reederei ist
nicht per se ein Nachweis für Erfolg!
Desweiteren:
Chrissi hat geschrieben: ↑Do 1. Jan 2026, 16:57
Die Vinga an DFDS? ….. Die Kunden von Fishguard-Rosslare ? …. 15min längere Fahrzeit bringt viel Geld wg. Treibstoffersparnis pro Jahr ? Also wird das alle paar Jahre "heimlich unauffällig" gemacht, z.B. bei Kiel-Göteborg - die fährt heute dadurch über 1 Std. langsamer als in den 90iger Jahren (von 19:00-9:00/8:00 runter auf 17:45-9:15) - nach und nach immer plus 15min - und die finanzielle Bilanz sieht sofort viel positiver aus. ….
Dazu:
- STENA VINGA an DFDS: Das Schiff wurde von Stena Line relativ wenig eingesetzt und ist (auch aufgrund der fehlenden Beladungsmöglichkeit über den Bug und der sehr limitierten Größe) für die meisten Stena Routen auf Dauer nicht sonderlich gut geeignet.
- Fishuard-Rosslare: Als Ersatzschiffe diente im November / Dezember 2025 die „BEN-MY-CHREE“.
- „Heimlich unauffällige“ Fahrzeitverlängerung: Was daran heimlich ist, erschließt sich mir nicht, es ist doch aus jedem Fahrplan ersichtlich! Außerdem gilt es neue(re) international verbindliche Regeln wie EU-ETS, CII und Fuel EU Maritime einzuhalten!
Zu guter Letzt:
Chrissi hat geschrieben: ↑Do 1. Jan 2026, 16:57
…
Und / oder entschuldigen alles Negative mit veränderten Bedingungen von außen und zählen
diverse Ausreden auf.
Damit entlarvst Du Dich – aus meiner Sicht – selbst!
Wenn sachliche Argumente, welche auch noch detailliert begründet werden, von Dir als „Ausreden“ diffamiert werden, dann ist eine Diskussion tatsächlich wertlos.