Das ehemalige Strahlenschutz-Patrouillenboot „La Coraline- A 790“ und zwei Schlepper des Marinestützpunkts Cherbourg verließen Anfang März Cotentin und wurden nach Brest zur Verschrottung gebracht.
016 bestellte die französische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsgüter (DGA) 29 Schlepper für die französische Marine. Es handelte sich um 12 Meter lange RP10-Schlepper, die 35 Hafenschlepper mit 4, 6 und 10 Tonnen Pfahlzug ersetzen sollen. Zwei der älteren Schlepper, die Schubschlepper P1 und P2, die 1970 von der Werft Chantiers de la Garonne in Bordeaux gebaut wurden, verließen am 9.3. den Marinestützpunkt Cherbourg mit Ziel Brest, wo sie abgewrackt werden.
Die Schlepper wurden auf die Barge Marc 40 der Firma Marc SA verladen. Begleitet wurden sie vom Patrouillenboot „Coraline“, das vor sechs Jahren außer Dienst gestellt wurde und für das Marineanalyse-, Überwachungs- und Expertiselabor (LASEM) in Cherbourg im Einsatz war. Das 32 Meter lange Boot führte Inspektionen im Raum La Hague und um das Kernkraftwerk Flamanville durch. Es wurde 2020 durch die „Araignée“ ersetzt, die ebenfalls für die Bekämpfung von Umweltverschmutzungen zuständig ist.
Alle drei Schiffe trafen am 10.3. im Hafen von Brest ein. Die Navaléo, eine Tochtergesellschaft der Prapec-Gruppe, wird sie dort zerlegen.
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