Moin,
Ein Wohnschiff ist doch kein Flusskreuzfahrer!
Evtl. ist es ja diese Siesta aus Düsseldorf (ein ex Asylbewerberheim) - die daten sind ziemlich identisch (Länge 55,12m zu 56m)
http://www.rp-online.de/duesseldorf/due ... 41126.html
Du hast selbst dazu bei esys.org geschrieben:
Hausboot in Leer gehoben
(8.3.10) Das Hausboot "Siesta", das am 27.2. im Leeraner Hafen gesunken war, ist am 7.3. mit dem Schwimmkran "Triton" aus Delfzijl gehoben und gelenzt worden. Es wurde dann an den Kai der Ferus-Smit-Werft gelegt, wo es mit der Slipanlage auf die Helling gehievt, auseinander geschweißt und verschrottet werden soll. Es teilt damit das Schicksal des direkt nebenan liegenden Frachters "S. Gabriel", der nach seiner Strandung ein konstruktiver Totalverlust ist und auf den Abbruch wartet.
Die Berger der Firma Wagenborg hatten mehrere Stunden zu tun. Das 56 Meter lange Gefährt musste zunächst aus vier Metern Wassertiefe angehoben und gelenzt werden. Dafür setzte Wagenborg eine Pumpe auf einem Ponton ein. Beim Pumpen mussten die Bergungsarbeiter das Leck unter Wasser abdichten und darauf achten, dass das Wasser nicht so schnell wieder nachströmte, wie sie es abpumpten. Am Ende waren 300 Tonnen Wasser gelenzt. Da aus dem Schiff Öl und Diesel austraten, hatten die Freiwilligen Feuerwehren aus Leer, Emden und Warsingsfehn gleich nach der Havarie Ölsperren ausgelegt. Und bei der Bergung des Hausboots waren Mitarbeiter der Leeraner Spezialfirma Duismann dabei, um das Öl abzupumpen. Das Öl-Wasser-Gemisch wird zunächst in Tanks zwischengelagert und später von einer Osnabrücker Firma abgeholt.