Russland-Ukraine-Krieg

Tim S.
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Re: Russland-Ukraine-Krieg

Beitrag von Tim S. »

Tim S. hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 12:07
Tim S. hat geschrieben: Sa 14. Mär 2026, 22:35
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Wrack wird von Schlepper begleitet, Italien will es nicht haben.
https://theins.ru/en/news/290268
Foto: Marina Militaire

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https://www.manager-magazin.de/unterneh ... 24d5f33bda
Nobody's Baby weiter auf Drift:
https://orf.at/stories/3424120/

Mittelmeer-Anrainerstaaten bitten EU um Hilfe:
https://maritime-executive.com/article/ ... ting-wreck
https://www.vesseltracker.com/de/Ships/ ... 43148.html
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Das treibende Wrack. Foto: Marine Militaire
Im Spiegel ist ein sehr interessantes Interview mit der Bergungsingenieurin Sylvia Tervoort-ter Haar über die »Arctic Metagaz«, das ich nachstehend zusammenfasse.
Tervoort-ter Haar war als Schiffsoffizierin und Ingenieurin auf Chemikalientankern im Einsatz. 2008 wurde sie Bergungsmeisterin bei SMIT Salvage und hat eine führende Rolle bei mehr als 25 großen Einsätzen gespielt, darunter war sie an der Bergung der »Costa Concordia« beteiligt. Seit 2020 ist sie selbstständig. Im vergangenen Jahr war sie an der Bergung eines Passagierjets und eines Hubschraubers beteiligt, die über Washington kollidiert und abgestürzt waren.
Sie bezeichnete den Tanker als enorme Sicherheitsherausforderung für die Berger, die erst riesige Mengen an Daten sammeln müssen, bevor sie das Schiff überhaupt nur betreten können, und auch als ein politisches Ereignis wegen der Fragen, welches Land übernimmt die Führung, wer trägt die Verantwortung, war das Schiff überhaupt versichert? Bergungsunternehmen dürften entsprechend zögern, sich zu engagieren, solange sie nicht wissen, ob und von wem sie bezahlt werden.
Der STS-Transfer von LNG bei Bergungsoperationen sei bereits extrem schwierig, da die Ladung bei -162 Grad C gehalten werden muss. Auf dem Tanker scheinen die Ladesysteme aber schwer beschädigt zu sein, das LNG kann so nicht umgepumpt werden. Der Rumpf ist durch die großen Löcher geschwächt und hat Schlagseite. 2 Tanks scheinen explodiert zu sein, 2 weitere könnten eventuell noch intakt. LNG wird verdampfen, da keine Maschinen mehr laufen, um die Temperatur niedrig zu halten. Eine geruch- und farblose Dampfwolke baut sich auf. Wenn sie brennt, kann dies für das menschliche Auge unsichtbar sein, gerade bei Tageslicht.
Ohne hinreichende Informationen würde sie das Schiff auf keinen Fall betreten. Wenn man sich mit einem Schlepper näherte, könnte dessen Abgasrohr die Dampfwolke entzünden. Aus demselben Grund kann man auch keinen Hubschrauber einsetzen – es sei denn, die Größe der Dampfwolke wäre genau bekannt und die Windverhältnisse seien stabil.
Die libyschen Behörden übernehmen ihrer Ansicht nach eine große Verantwortung in einem Moment, in dem sie möglicherweise noch nicht über alle notwendigen Informationen zu dem Schiff verfügen. Das Schiff könne jederzeit explodieren, auch viel später noch. Es sei ein Risiko für Kräne, Pipelines und die gesamte Hafeninfrastruktur, auch unter Wasser.
Was Bergungsunternehmen angeht, gibt es Strafandrohungen für Firmen, die sanktionierten Schiffen beistehen, etwa in Form von vorübergehenden Kontosperrungen. Jegliche Interaktion mit sanktionierten Schiffen ist riskant, es sei denn, die UN oder IMO stellen sicher, dass es keine Beeinträchtigungen gibg.
Tervoort-ter Haar würde zunächst ausgiebig Drohnen einsetzen für die Analyse der Gase, für die Bestimmung der Temperaturen und für Videoaufnahmen des Rumpfes und der Laderäume, auch eine KI-Modellierung der Dampfwolke wäre ratsam, um herauszufinden, was an Bord vor sich geht. Der Zustand der LNG-Tanks sei von größter Bedeutung. Wenn flüssiges LNG mit dem Stahlrumpf oder dem Meerwasser in Kontakt kommt, bestehe das Risiko einer raschen Phasenumwandlung: LNG dehnt sich beim Übergang in die Gasform auf das 600-Fache seines Volumens aus. Geschieht dies explosionsartig, kann es zu weiteren Strukturschäden führen und dazu, dass das gesamte Schiff oder Teile davon sinken.
Bis die LNG-Dampfwolke auf natürliche Weise verdampft ist, könnten Wochen oder Monate vergehen. Bis dahin könne alles passieren. Sogar ein Stahlstück, das sich mit den Wellen bewegt, könnte einen Funken erzeugen, der zu einer Explosion führt.Das dockflüssige Schweröl könnte bei geeignetem Wetter von der Oberfläche abgeschöpft werden. Diesel ist verdunstet teilweise, verteilt sich leichter und breitet sich mit Wellen und Regen aus. Das im LNGenthaltene Methan ist ein sehr potentes Treibhausgas und sollte nicht freigesetzt werden. Das Potenzial für akute Schäden an der Tierwelt im Mittelmeer sei im Vergleich zu den anderen Flüssigkeiten aber begrenzt.
Bei einer Versenkung würde Diesel, Schweröl, Schmiermittel und andere Chemikalien wie in Batterien auch untergehen. Die Entscheidung für eine Versenkung berge Konfliktpotenzial. Es könne passieren, dass eine der betroffenen Parteien, Libyen etwa, sich dafür entscheidet, während andere Nachbarländer aufgrund der Umweltrisiken dagegen sind. Es sei überhaupt nicht klar, wer dann wofür zahlen muss. Da
Die Betreiber von LNG-Tankern seien immer sehr selbstsicher gewesen, dass ihren Schiffen nichts passieren könne, doch außergewöhnliche Szenarien wie Sabotage oder Kriegshandlungen gehören ebenfalls zur Risikoabschätzung, zumindest seitens der Versicherungen. Dies seien Situationen, auf die sich die Branche nicht eingestellt hat. Tervoort-ter Haar hat zu diesem Thema geforscht und kam zu dem Schluss, dass LNG-Tanker nur dann zufriedenstellend geborgen werden können, wenn sie trocken und intakt oder vollständig von LNG entleert sind. Die »Arctic Metagaz« ist nichts von alledem.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/tec ... 79778ccc19
Tim S.
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AEGIR-USV, das in der türkischen Odur-Provinz antrieb, könnte im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg stehen:
https://www.theweek.in/news/middle-east ... d.amp.html
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Re: Russland-Ukraine-Krieg

Beitrag von Tim S. »

Ukrainischer Angriff auf Ust-Luga richtet schwere Schäden an, Marine-Eisbrecher PURGA der 23550-Klasse kentert am Kai in Vyborg:
https://www.20min.ch/story/ust-luga-mas ... -103533594
https://militarnyi.com/en/news/what-dam ... le-causes/
https://euromaidanpress.com/2026/03/25/ ... e_vignette

40 % der russischen Ölexport-Kapazität ausgelöscht:
https://gcaptain.com/ukraine-strikes-kn ... -capacity/

Britische Regierung ermächtigt Militär, russische Schattentanker im Englischen Kanal aufzubringen:
https://gcaptain.com/uk-clears-military ... n-channel/
Zuletzt geändert von Tim S. am Do 26. Mär 2026, 12:03, insgesamt 4-mal geändert.
Tim S.
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Re: Russland-Ukraine-Krieg

Beitrag von Tim S. »

Schattentanker VELORA (IMO: 9290373) am 25.3. von Novorossyisk kommend bei Istanbul von Drohnen beschädigt:
https://www.maritimedanmark.dk/drone-ra ... sortehavet
https://www.tagesspiegel.de/internation ... 02126.html
Video:
https://www.instagram.com/p/DWV4F9WjJ6G/
Zuletzt geändert von Tim S. am Do 26. Mär 2026, 13:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Russland-Ukraine-Krieg

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Und dennoch hat der SchlepperASIAMEEDA (IMO 9418420), aus Misrate die ARCTIC METAGAZ seit dem 24.3. auf dem Haken.
Fotos: National Oil Corporation
Video:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... =mobilepwa
Tim S. hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 11:26
Tim S. hat geschrieben: Mi 18. Mär 2026, 12:07
Tim S. hat geschrieben: Sa 14. Mär 2026, 22:35

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https://theins.ru/en/news/290268
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https://www.manager-magazin.de/unterneh ... 24d5f33bda
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Mittelmeer-Anrainerstaaten bitten EU um Hilfe:
https://maritime-executive.com/article/ ... ting-wreck
https://www.vesseltracker.com/de/Ships/ ... 43148.html
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Das treibende Wrack. Foto: Marine Militaire
Im Spiegel ist ein sehr interessantes Interview mit der Bergungsingenieurin Sylvia Tervoort-ter Haar über die »Arctic Metagaz«, das ich nachstehend zusammenfasse.
Tervoort-ter Haar war als Schiffsoffizierin und Ingenieurin auf Chemikalientankern im Einsatz. 2008 wurde sie Bergungsmeisterin bei SMIT Salvage und hat eine führende Rolle bei mehr als 25 großen Einsätzen gespielt, darunter war sie an der Bergung der »Costa Concordia« beteiligt. Seit 2020 ist sie selbstständig. Im vergangenen Jahr war sie an der Bergung eines Passagierjets und eines Hubschraubers beteiligt, die über Washington kollidiert und abgestürzt waren.
Sie bezeichnete den Tanker als enorme Sicherheitsherausforderung für die Berger, die erst riesige Mengen an Daten sammeln müssen, bevor sie das Schiff überhaupt nur betreten können, und auch als ein politisches Ereignis wegen der Fragen, welches Land übernimmt die Führung, wer trägt die Verantwortung, war das Schiff überhaupt versichert? Bergungsunternehmen dürften entsprechend zögern, sich zu engagieren, solange sie nicht wissen, ob und von wem sie bezahlt werden.
Der STS-Transfer von LNG bei Bergungsoperationen sei bereits extrem schwierig, da die Ladung bei -162 Grad C gehalten werden muss. Auf dem Tanker scheinen die Ladesysteme aber schwer beschädigt zu sein, das LNG kann so nicht umgepumpt werden. Der Rumpf ist durch die großen Löcher geschwächt und hat Schlagseite. 2 Tanks scheinen explodiert zu sein, 2 weitere könnten eventuell noch intakt. LNG wird verdampfen, da keine Maschinen mehr laufen, um die Temperatur niedrig zu halten. Eine geruch- und farblose Dampfwolke baut sich auf. Wenn sie brennt, kann dies für das menschliche Auge unsichtbar sein, gerade bei Tageslicht.
Ohne hinreichende Informationen würde sie das Schiff auf keinen Fall betreten. Wenn man sich mit einem Schlepper näherte, könnte dessen Abgasrohr die Dampfwolke entzünden. Aus demselben Grund kann man auch keinen Hubschrauber einsetzen – es sei denn, die Größe der Dampfwolke wäre genau bekannt und die Windverhältnisse seien stabil.
Die libyschen Behörden übernehmen ihrer Ansicht nach eine große Verantwortung in einem Moment, in dem sie möglicherweise noch nicht über alle notwendigen Informationen zu dem Schiff verfügen. Das Schiff könne jederzeit explodieren, auch viel später noch. Es sei ein Risiko für Kräne, Pipelines und die gesamte Hafeninfrastruktur, auch unter Wasser.
Was Bergungsunternehmen angeht, gibt es Strafandrohungen für Firmen, die sanktionierten Schiffen beistehen, etwa in Form von vorübergehenden Kontosperrungen. Jegliche Interaktion mit sanktionierten Schiffen ist riskant, es sei denn, die UN oder IMO stellen sicher, dass es keine Beeinträchtigungen gibg.
Tervoort-ter Haar würde zunächst ausgiebig Drohnen einsetzen für die Analyse der Gase, für die Bestimmung der Temperaturen und für Videoaufnahmen des Rumpfes und der Laderäume, auch eine KI-Modellierung der Dampfwolke wäre ratsam, um herauszufinden, was an Bord vor sich geht. Der Zustand der LNG-Tanks sei von größter Bedeutung. Wenn flüssiges LNG mit dem Stahlrumpf oder dem Meerwasser in Kontakt kommt, bestehe das Risiko einer raschen Phasenumwandlung: LNG dehnt sich beim Übergang in die Gasform auf das 600-Fache seines Volumens aus. Geschieht dies explosionsartig, kann es zu weiteren Strukturschäden führen und dazu, dass das gesamte Schiff oder Teile davon sinken.
Bis die LNG-Dampfwolke auf natürliche Weise verdampft ist, könnten Wochen oder Monate vergehen. Bis dahin könne alles passieren. Sogar ein Stahlstück, das sich mit den Wellen bewegt, könnte einen Funken erzeugen, der zu einer Explosion führt.Das dockflüssige Schweröl könnte bei geeignetem Wetter von der Oberfläche abgeschöpft werden. Diesel ist verdunstet teilweise, verteilt sich leichter und breitet sich mit Wellen und Regen aus. Das im LNGenthaltene Methan ist ein sehr potentes Treibhausgas und sollte nicht freigesetzt werden. Das Potenzial für akute Schäden an der Tierwelt im Mittelmeer sei im Vergleich zu den anderen Flüssigkeiten aber begrenzt.
Bei einer Versenkung würde Diesel, Schweröl, Schmiermittel und andere Chemikalien wie in Batterien auch untergehen. Die Entscheidung für eine Versenkung berge Konfliktpotenzial. Es könne passieren, dass eine der betroffenen Parteien, Libyen etwa, sich dafür entscheidet, während andere Nachbarländer aufgrund der Umweltrisiken dagegen sind. Es sei überhaupt nicht klar, wer dann wofür zahlen muss. Da
Die Betreiber von LNG-Tankern seien immer sehr selbstsicher gewesen, dass ihren Schiffen nichts passieren könne, doch außergewöhnliche Szenarien wie Sabotage oder Kriegshandlungen gehören ebenfalls zur Risikoabschätzung, zumindest seitens der Versicherungen. Dies seien Situationen, auf die sich die Branche nicht eingestellt hat. Tervoort-ter Haar hat zu diesem Thema geforscht und kam zu dem Schluss, dass LNG-Tanker nur dann zufriedenstellend geborgen werden können, wenn sie trocken und intakt oder vollständig von LNG entleert sind. Die »Arctic Metagaz« ist nichts von alledem.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/tec ... 79778ccc19
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Re: Russland-Ukraine-Krieg

Beitrag von Tim S. »

Tim S. hat geschrieben: Mi 25. Mär 2026, 11:40 Ukrainischer Angriff auf Ust-Luga richtet schwere Schäden an, Marine-Eisbrecher PURGA der 23550-Klasse kentert am Kai in Vyborg:
https://www.20min.ch/story/ust-luga-mas ... -103533594
https://militarnyi.com/en/news/what-dam ... le-causes/
https://euromaidanpress.com/2026/03/25/ ... e_vignette

40 % der russischen Ölexport-Kapazität ausgelöscht:
https://gcaptain.com/ukraine-strikes-kn ... -capacity/

Britische Regierung ermächtigt Militär, russische Schattentanker im Englischen Kanal aufzubringen:
https://gcaptain.com/uk-clears-military ... n-channel/
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Satellitenbilder zeigen keine Aktivitäten an Purga-Wrack in Vyborg
https://militarnyi.com/en/news/rescue-p ... n-3rd-day/
Foto: Militarniy
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Re: Russland-Ukraine-Krieg

Beitrag von Tim S. »

Tim S. hat geschrieben: Do 2. Okt 2025, 18:14
Tim S. hat geschrieben: Mi 1. Okt 2025, 22:30
Eilbek hat geschrieben: Mi 1. Okt 2025, 21:25 In Verbindung mit Drohnenflügen über Dänemark: Tanker der Schattenflotte BORACAY IMO: 9332810 vor der französischen Atlantikküste aufgebracht:
https://www.deutschlandfunk.de/franzoes ... f-100.html
Das ist die bereits erwähnte Pushpa.
Kapitän und 1. Offizier verhaftet
https://maritime-executive.com/article/ ... st-officer
Kapitän in Abwesenheit zu einem Jahr Haft und 150.000 Euro Geldstrafe verurteilt:
https://www.zeit.de/politik/ausland/202 ... kreich-gxe
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Re: Russland-Ukraine-Krieg

Beitrag von Tim S. »

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Einige Fotos der National Oil Corporation von der riskanten Bergungsaktion der ARCTIC METAGAZ. Warum sie eigentlich mit unkalkulierbaren Risiken verbunden ist, habe ich ja bereits ausgeführt, von daher kann man nur die Daumen drücken, dass die Schleppercrews sich dessen bewusst sind. Jenseits davon zeigen die Fotos ein verheerendes Schadensbild, das es erstaunen lässt, dass der Tanker mit den gewaltigen Löchern in beiden Seiten überhaupt noch schwimmt. Aber der Auftrieb durch die verbliebenen Abteilungen scheint ja auszureichen. Dennoch fragt man sich, was für ein Hafen ins Risiko gehen sollte oder wollte, dieses Wrack aufzunehmen. Am 1.4. wurde berichtet, Libyen habe die Bergungsoperation aufgegeben:
https://www.maltatoday.com.mt/news/nati ... _malta_sar
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Re: Russland-Ukraine-Krieg

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Tim S. hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 09:33
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Einige Fotos der National Oil Corporation von der riskanten Bergungsaktion der ARCTIC METAGAZ. Warum sie eigentlich mit unkalkulierbaren Risiken verbunden ist, habe ich ja bereits ausgeführt, von daher kann man nur die Daumen drücken, dass die Schleppercrews sich dessen bewusst sind. Jenseits davon zeigen die Fotos ein verheerendes Schadensbild, das es erstaunen lässt, dass der Tanker mit den gewaltigen Löchern in beiden Seiten überhaupt noch schwimmt. Aber der Auftrieb durch die verbliebenen Abteilungen scheint ja auszureichen. Dennoch fragt man sich, was für ein Hafen ins Risiko gehen sollte oder wollte, dieses Wrack aufzunehmen. Am 1.4. wurde berichtet, Libyen habe die Bergungsoperation aufgegeben:
https://www.maltatoday.com.mt/news/nati ... _malta_sar
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Am 1.4. zeigte sich die ARCTIC METAGAZ achtern deutlich tiefer liegend. Die einwöchige Schleppaktion hat möglicherweise die strukturellen Schäden verschlimmert und so das Eindringen von Wasser in weitere Abteilungen ermöglicht. Indem die libyschen Behörden das Schiff mehr als 100 Seemeilen vor die Küste und zurück in die Richtung, in der die Notlage eintrat, verringerten sie die unmittelbare Gefahr für ihre Küste. Die vorherrschenden Windrichtungen in den kommenden Tagen könnten das Schiff nach Nordnordosten, weg von Libyen und zurück in die maltesische SAR-Zone treiben. Die Verantwortung für das Schiff könnte somit erneut auf Malta übergehen. Es trieb am 1. April etwa 105 Seemeilen nordnordöstlich von Misrata, nachdem die Schleppverbindung gelöst worden war.
Fotos:
General Administration for Coast Security
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Re: Russland-Ukraine-Krieg

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Schattentanker Flora 1 nach Ölverschmutzung vor Schweden aufgebracht:
https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... n-100.html
https://www.kustbevakningen.se/nyheter/ ... ostersjon/
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Foto: Kustbevakningen
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