Michael Kiel hat geschrieben:Ich hatte in den 90er Jahren mal das Vergnügen als Discjockey an Silvester auf der Stena aufzulegen. Eigentlich sollte das ein ganz entspannter Abend werden, da neben mir auch noch eine Band gebucht war. Leider ist die Band vom Publikum (Ü50) gnadenlos von der Bühne gebuht worden, so daß ich die ganze Nacht das Vergnügen hatte die Gäste zu bespassen. Na ja, die Sivesterfeier war schon okay, aber mit der Ü30 Generation auf den Fähren nach Göteborg (Stena) bzw. Oslo (Colorline) haben die Parties doch deutlich mehr Spaß gemacht.

Tja, das ist dann dumm gelaufen, würde ich sagen. Auf Stena-Line war das Unterhaltungsprogramm aber auch nie so gut wie bei Silja, dies somindest mein subjektiver Eindruck. Vor allem war es nicht so gut organisiert, oder man was vom Platz her einfach nicht so gut dran.
Auf der Strecke Travemünde-Helsinki war es doch schon so, dass es abends Musik und Tanz gab im Paradise Club, das war zu den frühen Abendstunden noch für alle (inklusive Kinder, die auf der Tanzfläche herumturnten und ihren Spass da dran haten), später waren da meist ältere Semester, klar hatten die älteren Herren ein besonderes Augenmerk auf die jungen, meist estnischen Tänzerinnen

und noch später, da waren die Familien samt Anhang schon längst im Bett und die älteren Herren ebenso, ging es im Stardust Club weiter, mit Disco bis in den Morgen. Klar, sowas ist ein Paradies für so ca. 20-30-jährige
Für so ein spassiges Wochenende ist man schon mal zu viert eine gewisse Strecke gefahren.
Essenstechnisch sah' es für uns nicht gerade Grossverdiener damals so aus, dass man sich im Self Service Restaurant eingedeckt hat (es gab dort nicht nur Fast-Food!!) und sich 1x im Urlaub das lecker Buffet gönnte. Klar, hat man auch etwas getrunken aber ich hatte es mir bewusst verkniffen, das hinterher zusammenzurechnen. Ist vielleicht auch besser so.