Meyer-Werft - allgemeine Informationen
- JanMartin
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Re: Meyer-Werft
Die Verlagerung nach Luxembourg eröffnet allen Beteiligten ein umfassendes Füllhorn an Möglichkeiten intransparenter Verpflechtungen zu gleichzeitig allergünstigsten steuerlichen Konditionen, und zwar solange, wie Brüssel solche Steuermodelle akzeptiert. Es sieht nicht danach aus, daß die EU in Bälde irgendetwas unternimmt gegen diesen Wust, obwohl immer wieder darüber debattiert wird.
Vielleicht war die Verlagerung des Unternehmenssitzes in ein mutmaßliches Steuerparadies eine Bedingung für die Übernahme / Fusion mit Turku, oder was auch immer das in Wirklichkeit gewesen sein mag. Vielleicht ging es auch einfach nur darum, die Möglichkeit eines Steuerparadieses zu nutzen, indem Papenburg und Turku jeweils zu Lizenznehmern gemacht wurden, die ihre Gewinne nun in Form von Lizenzgebühren nach Luxembourg abführen, wo im EU-Vergleich offenbar nur ein minimalster Steuersatz auf Gewinne zu zahlen ist.
Alles Spekulation meinerseits ...
Vielleicht war die Verlagerung des Unternehmenssitzes in ein mutmaßliches Steuerparadies eine Bedingung für die Übernahme / Fusion mit Turku, oder was auch immer das in Wirklichkeit gewesen sein mag. Vielleicht ging es auch einfach nur darum, die Möglichkeit eines Steuerparadieses zu nutzen, indem Papenburg und Turku jeweils zu Lizenznehmern gemacht wurden, die ihre Gewinne nun in Form von Lizenzgebühren nach Luxembourg abführen, wo im EU-Vergleich offenbar nur ein minimalster Steuersatz auf Gewinne zu zahlen ist.
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Alexander
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Re: Meyer-Werft
Manchmal würde es auch helfen, wenn man einfach mal deutlich schreibt, was man eigentlich will. Da Du das scheinbar nicht willst oder kannst (und das sehe offensichtlich nicht nur ich so), hättest Du Dir Deinen Beitrag auch sparen können.Jochen hat geschrieben:Nachdenken hilft, bei dir vielleicht aber nicht.
Alexander
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Alexander
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Re: Meyer-Werft
"Intransparente Verflechtungen" sind nichts Luxembourg-spezififisches, d.h. wer so was will, der muss nicht zwingend nach Luxembourg ausweichen.JanMartin hat geschrieben:Die Verlagerung nach Luxembourg eröffnet allen Beteiligten ein umfassendes Füllhorn an Möglichkeiten intransparenter Verpflechtungen zu gleichzeitig allergünstigsten steuerlichen Konditionen, und zwar solange, wie Brüssel solche Steuermodelle akzeptiert.
...
Vielleicht war die Verlagerung des Unternehmenssitzes in ein mutmaßliches Steuerparadies eine Bedingung für die Übernahme / Fusion mit Turku, oder was auch immer das in Wirklichkeit gewesen sein mag. Vielleicht ging es auch einfach nur darum, die Möglichkeit eines Steuerparadieses zu nutzen, indem Papenburg und Turku jeweils zu Lizenznehmern gemacht wurden, die ihre Gewinne nun in Form von Lizenzgebühren nach Luxembourg abführen, wo im EU-Vergleich offenbar nur ein minimalster Steuersatz auf Gewinne zu zahlen ist.
Eine mögliche Steuerersparnis KANN ein Grund sein (und solange sie sich im legalen Rahmen bewegen, kann man niemandem einen Vorwurf machen, wenn er solche Möglichkeiten nutzt), wobei sich Bernard Meyer dazu ja vor einigen Wochen ja deutlich geäußert hat, und zwar dahingehend, dass die Gewinne weiterhin dort, wo sie anfallen, versteuert werden sollen, d.h. in Papenburg, Rostock oder Turku. Und gerade Meyer ist ein Mann, der üblicherweise zu seinem Wort steht.
Man darf die spezifische Struktur bei Meyer nicht vergessen. Das Unternehmen ist nach wie vor komplett in Familienbesitz und mit Bernard Meyer hat es einen über den Tellerrand hinausschauenden Mann an der Spitze, der sicher nicht nur an den kurzfristigen Profit denkt (wie es bei börsennotierten Konzernen ja heute leider eher die Regel als die Ausnahme ist). Gleichzeitig ist inzwischen die nächste Meyer-Generation aktiv im Unternehmen tätig, so dass wir wohl davon ausgehen können, dass es auch weiterhin Ziel der Familie ist, das Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten, um es in Familienhand zu belassen.
Vor diesem Hintergrund ist die von Meyer geäußerte Zielsetzung, mit der Luxembourg-Struktur einen zu starken Einfluß von außen (sprich; einen Zwang zum Aufsichtsrat) zu verhindern, nachvollziehbar. Das Kapital der Familie steckt im Unternehmen, also will die Familie (aktuell vertreten durch Bernard Meyer) auch die wesentlichen Entscheidungen treffen, ohne das von außen jemand reinredet. Im Klartext: wer Geld in ein Unternehmen steckt, der will auch bestimmen (in meinen Augen nachvollziehbar).
Man könnte den Gedanken mal durchspielen, was geschehen würde, wenn ein von außen aufoktoyierter Aufsichtsrat zur Pflicht würde. Hätte die Fam. Meyer dann noch ein Interesse daran, quasi das Familienvermögen in die Werft zu stecken? Mit dem Wissen, dass sie nicht mehr selbst alleine die unternehmerischen Entscheidungen treffen könnten? Oder würden Sie dann nicht eher eine Exit-Strategie suchen, Kapital abziehen oder ggf. das Unternehmen verkaufen? Ob das für die Meyer-Standorte gut wäre, bleibt jedem selbst überlassen, aber wir können davon ausgehen, daß sicher kein Familienunternehmen wie die Meyers einsteigen würde, sondern eher ein börsennotierter Konkurrent oder ein Finanzinvestor. Was das für die Standorte, die Belegschaft, etc. bedeuten könnte, sollte jedem klar sein, der sich mit der Materie ein wenig auskennt.
Kurz zusammengefasst: wenn der Luxembourg-Deal dazu dient, die Meyer-Gruppe fit für eine weitere Zukunft in Famlienhand zu machen, dann ist das in meinen Augen zu begrüßen, denn die Fam. Meyer hat in der Vergangenheit durchaus bewiesen, dass sie nicht nur in kurzfristigen Profiten denkt, sondern sich auch Gedanken um ihre Beschäftigten und die Region macht. Ein wie auch immer gearteter Ausstieg der Fam. wäre in meinen Augen weder für das Unternehmen noch für die Beschäftigen noch für die Region sinnvoll.
Alexander
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- JanMartin
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Re: Meyer-Werft
Bei all Deinen Gedankengängen, Alexander, erschließt sich mir dann nicht der Umzug nach Luxembourg, der wäre ja bei all den Ideologien, die da im Spiel sein sollen, völlig unnötig.
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KaiR
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Re: Meyer-Werft
witzige Aussage. Was ist denn, wenn man über Luxemburg einkauft und die Gewinne dann eben dort anfallen? Reine Nebelkerze das.Alexander hat geschrieben:wobei sich Bernard Meyer dazu ja vor einigen Wochen ja deutlich geäußert hat, und zwar dahingehend, dass die Gewinne weiterhin dort, wo sie anfallen, versteuert werden sollen, d.h. in Papenburg, Rostock oder Turku. Und gerade Meyer ist ein Mann, der üblicherweise zu seinem Wort steht.
und wer bestellt den Aufsichtsrat? Die Anteilseigner, namentlich die Familie Meyer. Sie könnten also den Aufsichtsrat völlig nach eigenem Gusto besetzen. Externer Rat muss ja auch nichts Schlechtes sein. Insofern ist das so lange unproblematisch, wie man nicht ins Mitbestimmungsgesetz schaut. Da steht nämlich drin, dass bei einer AG die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat vertreten sein müssen und ein Mitbestimmungsrecht haben. Wenn man das verstanden hat, hat man auch den Grund verstanden, warum Meyer das überhaupt macht.Alexander hat geschrieben:Man darf die spezifische Struktur bei Meyer nicht vergessen. Das Unternehmen ist nach wie vor komplett in Familienbesitz und mit Bernard Meyer hat es einen über den Tellerrand hinausschauenden Mann an der Spitze, der sicher nicht nur an den kurzfristigen Profit denkt (wie es bei börsennotierten Konzernen ja heute leider eher die Regel als die Ausnahme ist). Gleichzeitig ist inzwischen die nächste Meyer-Generation aktiv im Unternehmen tätig, so dass wir wohl davon ausgehen können, dass es auch weiterhin Ziel der Familie ist, das Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten, um es in Familienhand zu belassen.
Da kommt er eben doch wieder durch, der patriarchalische Unternehmer alter Prägung, der nicht zugestehen möchte, dass Mitarbeiter auch Stakeholder sind und daher ein Mitbestimmungsrecht haben, weil alle Entscheidungen ja auch ihre Zukunft betreffen. Die Erfahrung von genügend Unternehmen zeigt, dass mitbestimmte Unternehmen keinesfalls schlechter im Wettbewerb abschneiden als solche, die diesen Zwängen nicht unterliegen, zumal im Aufsichtsrat der Vorsitzende eh das letzte Wort hat.
Mir ist die Meyerwerft dadurch ein bisschen weniger sympathisch geworden. So richtig modern und zukunftszugewandt ist man dort eben doch nicht.
Grüße,
Kai
Kai
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Alexander
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Re: Meyer-Werft
Hast Du Meyers Statements dazu gelesen, v.a. in Bezug auf die nach deutschem Recht erforderliche Installation eines AR?JanMartin hat geschrieben:Bei all Deinen Gedankengängen, Alexander, erschließt sich mir dann nicht der Umzug nach Luxembourg, der wäre ja bei all den Ideologien, die da im Spiel sein sollen, völlig unnötig.
Alexander
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Alexander
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Re: Meyer-Werft
Reine Spekulation Deinerseits.KaiR hat geschrieben: witzige Aussage. Was ist denn, wenn man über Luxemburg einkauft und die Gewinne dann eben dort anfallen? Reine Nebelkerze das..
Das kann man auch anders sehen: man ist dort - trotz oder wegen der speziellen Struktur als Familienunternehmen mit patriarchalischer Führung erfolgreich. Und das ist für ein Unternehmen so ziemlich die beste zukunftsgewandte Strategie. Schau Dir die deutsche Schiffbaubranche an, vor allem die Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Da ist nicht mehr viel von übrig, Meyer aber boomt. Da kann der Kurs nicht der Schlechteste sein. Ein Unternehmen wie der Bremer Vulkan mit starkem Einfluss seitens der Arbeitnehmerseite bzw. der Gewerkschaften dagegen existiert schon lange nicht mehr, die verbliebenen Überreste dümpeln mehr schlecht als recht dahin.KaiR hat geschrieben:So richtig modern und zukunftszugewandt ist man dort eben doch nicht.
Und nochmal: solange die Fam. Meyer ihr eigenes Geld in die Werft steckt, wollen sie auch alleine bestimmen, was läuft. In meinen Augen ist das legitim.
Alexander
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KaiR
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Re: Meyer-Werft
was ist es denn für eine Strategie, dass man in der Vergangenheit erfolgreich war? Das heißt für die Zukunft doch gar nichts.Alexander hat geschrieben:man ist dort - trotz oder wegen der speziellen Struktur als Familienunternehmen mit patriarchalischer Führung erfolgreich. Und das ist für ein Unternehmen so ziemlich die beste zukunftsgewandte Strategie.
Tatsache ist, dass Meyer als deutsches Unternehmen an deutsche Gesetze gebunden ist. Was eben beinhaltet, in bestimmter Größenordnung einen mitbestimmten Aufsichtsrat zu unterhalten. Hunderte Unternehmen fahren nicht schlecht damit. Meyer aber meint, dieses Gesetz umgehen zu können und steckt da Kraft und Energie rein, statt sich um die Kunden zu kümmern. Kann man so machen. Hat aber von außen betrachtet ein Gerüchlein und passt nicht so ganz zu den Aussagen von Heimatverbundenheit und Gesetzestreue, die Meyer so gerne vor sich herträgt.
Grüße,
Kai
Kai
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Henri
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Re: Meyer-Werft
Ich kann Meyer da voll und ganz verstehen. Das es dem Unternehmen heute so gut geht ist zu 100% Meyer Verdienst und sonst niemanden. Er hat die Werft so aufgestellt wie sie jetzt ist, hat die richtige Personalpolitik betrieben und sich damit die richtigen Leute rangeholt und er hat es geschafft das von Bund und Land das geleistet wird was notwendig ist um die Werft zu erhalten.
Bei Firmen zählt nur der Chef wenn der top ist läuft es, wenn der ne Pfeife ist, können selbst gute Mitarbeiter nur das unvermeidliche Hinauszögern. Davon mal abgesehen das man gute Mitarbeiter als schlechter Chef nur erben kann. Da gute Personalpolitik ein Schlüssel ist wird man als Depp selbige nie bekommen.
Bei Firmen zählt nur der Chef wenn der top ist läuft es, wenn der ne Pfeife ist, können selbst gute Mitarbeiter nur das unvermeidliche Hinauszögern. Davon mal abgesehen das man gute Mitarbeiter als schlechter Chef nur erben kann. Da gute Personalpolitik ein Schlüssel ist wird man als Depp selbige nie bekommen.
Speed has never killed anyone. Suddenly becoming stationary, that's what gets you.
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weserwolf
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Re: Meyer-Werft
Manche Leute sehen in einem Unternehmer einen reißenden Tiger, den man totschießen sollte.
Andere sehen in einem Unternehmer eine Kuh zum Melken.
Nur wenige sehen in ihm ein kräftiges Pferd, das einen Wagen zieht."
Originalzitat Winston Churchill, britischer ]Labour[/b-Abgeordneter und Premierminister.
Es gibt in Deutschland einfach zu viele 'Manche' und 'Andere'. So manches Unternehmen wurde durch die 'Weisheit' von Aufsichts- und Betriebsräten in die Pleite getrieben.
Unterschwellig spielt hier wohl auch der Neid auf die 'Großverdiener eine Rolle. Leute, jeder Mensch hat einmal als Baby begonnen und mußte lernen. Dies gilt auch oder insbesondere für Führungskräfte, die nicht in ein Unternehmen hineingeboren wurden. Sie haben als 'Stift' intensiv gelernt und nach der Lehre überdurchschnittliche Leistung und Engagement gezeigt. Nur so konnten sie schließlich zum Geschäftsführer o. ä. eines Großbetriebes aufsteigen.
Nur wer selbst nicht bereit ist, sich zu engagieren und sich von der 35-Stunden-Woche zu trennen, verbaut sich den Weg nach oben.
Es wird zu oft übersehen: Wer hoch steigt, kann tief fallen. Wer viel Geld bewegt, kann viel Geld verlieren. In letzterem Falle würde wohl kaum jemand der Familie Meyer, die mit ihrem gesamten Vermögen haftet und im Pleitefalle nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosengeld hätte, weil dieses für Untrnehmer nicht vorgesehen ist, beistehen. Schlicht nach der unschönen Formel, die sich auf wirtschaftlich weniger gebildeter Arbeitnehmerseite wie auch in Teilen der Politik festgesetzt hat: Erfolg ist Schicksal, Mißerfolg ist Mißmanagement.
Alexander und Henri, ich stehe uneingeschränkt zu Euren Worten.
Hut ab vor Herrn Meyer, der sein Unternehmen so grandios an der Werftenkrise vorbei geführt hat. Ich beneide ihn nicht.
Gruß (auch an die, die sich jetzt geschmäht fühlen)
Anders
Andere sehen in einem Unternehmer eine Kuh zum Melken.
Nur wenige sehen in ihm ein kräftiges Pferd, das einen Wagen zieht."
Originalzitat Winston Churchill, britischer ]Labour[/b-Abgeordneter und Premierminister.
Es gibt in Deutschland einfach zu viele 'Manche' und 'Andere'. So manches Unternehmen wurde durch die 'Weisheit' von Aufsichts- und Betriebsräten in die Pleite getrieben.
Unterschwellig spielt hier wohl auch der Neid auf die 'Großverdiener eine Rolle. Leute, jeder Mensch hat einmal als Baby begonnen und mußte lernen. Dies gilt auch oder insbesondere für Führungskräfte, die nicht in ein Unternehmen hineingeboren wurden. Sie haben als 'Stift' intensiv gelernt und nach der Lehre überdurchschnittliche Leistung und Engagement gezeigt. Nur so konnten sie schließlich zum Geschäftsführer o. ä. eines Großbetriebes aufsteigen.
Nur wer selbst nicht bereit ist, sich zu engagieren und sich von der 35-Stunden-Woche zu trennen, verbaut sich den Weg nach oben.
Es wird zu oft übersehen: Wer hoch steigt, kann tief fallen. Wer viel Geld bewegt, kann viel Geld verlieren. In letzterem Falle würde wohl kaum jemand der Familie Meyer, die mit ihrem gesamten Vermögen haftet und im Pleitefalle nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosengeld hätte, weil dieses für Untrnehmer nicht vorgesehen ist, beistehen. Schlicht nach der unschönen Formel, die sich auf wirtschaftlich weniger gebildeter Arbeitnehmerseite wie auch in Teilen der Politik festgesetzt hat: Erfolg ist Schicksal, Mißerfolg ist Mißmanagement.
Alexander und Henri, ich stehe uneingeschränkt zu Euren Worten.
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Gruß (auch an die, die sich jetzt geschmäht fühlen)
Anders
Auf die Deutschen ist Verlass: sie sind dagegen
