Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
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romflens
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
Moin Tim,
wenn du meinen Beitrag als Schmähen ansiehst, ist es deine Sichtweise. Ich sehe das Verhalten von Herrn Ahlers kritisch. Er hat ja wie gesagt behauptet, es besser zu machen wollen, wie seine Vorgänger Elblink 1 + 2. Das Vorgehen von Elblink 1 (Christian Schulz als Vertreter der estnischen Muttergesellschaft) und auch Elblink (durch den Betriebsleiter ehemaligen Bernd Baesmann, der bei Elblink 2 Geschäftsführer wurde), kann man kritisch sehen. Es ging ja wie man der Presse entnehmen konnte auch um Bestandsicherung der Fähren, die dann Christian Schulz als Vertreter der Shuttle Ferry Holdings, Malta an Elblink 2 verchartert hat. Ob nun die Charterrate zu hoch oder angemessen war, kann und will ich nicht beurteilen. Ob die Schiffe für den Elbverkehr geeignet waren, kann ich auch nicht beurteilen.
Aber Herr Ahlers hat ja angekündigt, aus den Fehlern von EL 1 + 2 zu lernen. Nur EL hatte Schiffe, hat gefahren, die Finanzierung stand nee Zeit lang. Dieses ist ja bei Elbferry anscheinend nicht gegeben, trotz anderer Verlautbarungen. Insofern finde ich es schon rechtens, Herrn Ahlers kritisieren zu können.
Gruß aus Flensburg
Kai
wenn du meinen Beitrag als Schmähen ansiehst, ist es deine Sichtweise. Ich sehe das Verhalten von Herrn Ahlers kritisch. Er hat ja wie gesagt behauptet, es besser zu machen wollen, wie seine Vorgänger Elblink 1 + 2. Das Vorgehen von Elblink 1 (Christian Schulz als Vertreter der estnischen Muttergesellschaft) und auch Elblink (durch den Betriebsleiter ehemaligen Bernd Baesmann, der bei Elblink 2 Geschäftsführer wurde), kann man kritisch sehen. Es ging ja wie man der Presse entnehmen konnte auch um Bestandsicherung der Fähren, die dann Christian Schulz als Vertreter der Shuttle Ferry Holdings, Malta an Elblink 2 verchartert hat. Ob nun die Charterrate zu hoch oder angemessen war, kann und will ich nicht beurteilen. Ob die Schiffe für den Elbverkehr geeignet waren, kann ich auch nicht beurteilen.
Aber Herr Ahlers hat ja angekündigt, aus den Fehlern von EL 1 + 2 zu lernen. Nur EL hatte Schiffe, hat gefahren, die Finanzierung stand nee Zeit lang. Dieses ist ja bei Elbferry anscheinend nicht gegeben, trotz anderer Verlautbarungen. Insofern finde ich es schon rechtens, Herrn Ahlers kritisieren zu können.
Gruß aus Flensburg
Kai
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Kai
Bilder sind meine eigenen oder mit schriftlicher Genehmigung des Eigentümers
Kai
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KaiR
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
Herr Ahler riskiert etwas , seinen Ruf und sein Geld. Selbst wenn es nichts wird, die Vorbereitungen wasen schon aufwändig. Das sollte man zunächst einmal respektieren.
Grüße,
Kai
Kai
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Volker Landwehr
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
Man kann jemand respektieren und ihn trotzdem kritisieren. Das schließt sich nicht aus. Beispiel: Respekt für den Versuch, Kritik am Weg/Ergebnis.
Das finanzielle Risiko halte ich für überschaubar. Herr Ahlers hält nur 10% an der Fährgesellschaft. Mit der in Tims Link beschriebenen Lebensleistung und Karrierestationen wird ihn ein Misserfolg nicht arm machen. Sein Ruf wird vielleicht einen kleinen Kratzer bekommen. Und gelegentliches Scheitern gehört zum Berufsleben. Und er ist in Rente, so what?
Er hat Respekt verdient, dass er es versucht, aber den Ablauf halte ich für suboptimal. Oder es ist "normal" gelaufen, dann wäre es ein Lehrstück, wie man nicht kommunizieren sollte.
Gruß, Volker
Das finanzielle Risiko halte ich für überschaubar. Herr Ahlers hält nur 10% an der Fährgesellschaft. Mit der in Tims Link beschriebenen Lebensleistung und Karrierestationen wird ihn ein Misserfolg nicht arm machen. Sein Ruf wird vielleicht einen kleinen Kratzer bekommen. Und gelegentliches Scheitern gehört zum Berufsleben. Und er ist in Rente, so what?
Er hat Respekt verdient, dass er es versucht, aber den Ablauf halte ich für suboptimal. Oder es ist "normal" gelaufen, dann wäre es ein Lehrstück, wie man nicht kommunizieren sollte.
Gruß, Volker
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Sven J
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
Moin,
das hat doch nichts mit Schmähen zu tun, wenn man sich wundert, dass Herr Ahlers den Kauf der FANAFJORD als vollzogen meldet, obwohl das offenbar gar nicht stinmmt. Und es ist sicher auch keine gute Idee, mehrfach einen nicht haltbaren Starttermin zu verkünden.
Misstrauen erzeugt auch die Tatsache, dass Herr Ahlers von der Wirtschaftlichkeit des Projektes überzeugt ist, auf der anderen Seite aber trotz finanzkräftiger Partner den Start des Projekts in einer recht späten Phase von mindestens einer Landesbürgschaft abhängig macht.
Dieses Verhalten und das öffentliche Kommunizieren des Herrn Ahlers zeigen, dass nicht mit offenen Karten gespielt wird.
Mag sein, dass er diesen Weg als den besten zum Erreichen seines Zieles ansieht. Reichlich Erfahrung hat er ja. Aus meiner Sicht verspielt er damit unnötig Vertrauen in der Öffentlichkeit.
Grüße
Sven
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romflens
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
Ich respektiere die Arbeit von Ahlers, also das was er in seinen Leben geleistet hat und auch dass, er es sich traut diese Fährverbindung, an der ja schon einige gescheitert sind, wieder aufzunehmen.
Bloss wie meine Vorredner auch schon sagen, die Art und Weise, wie es kommuniziert wurde, ob nun durch ihn direkt, oder halt Soziale Medien oder Printmedien, ist sehr verworren und voller Widersprüche. Kann natürlich sein, dass der eine oder andere Pressevertreter oder halt Twitteraccount, etwas anderes wiedergeben hat als Herr Ahlers und seine Mitstreiter, aber es wäre ihn ja offengestanden möglich gewesen, dieses zu dementieren und richtig zustellen.
Vielleicht hätte man den Ball flachhalten sollen und erst was kommunizieren müssen, wenn alles in trockenen Tüchern gewesen wäre
Bloss wie meine Vorredner auch schon sagen, die Art und Weise, wie es kommuniziert wurde, ob nun durch ihn direkt, oder halt Soziale Medien oder Printmedien, ist sehr verworren und voller Widersprüche. Kann natürlich sein, dass der eine oder andere Pressevertreter oder halt Twitteraccount, etwas anderes wiedergeben hat als Herr Ahlers und seine Mitstreiter, aber es wäre ihn ja offengestanden möglich gewesen, dieses zu dementieren und richtig zustellen.
Vielleicht hätte man den Ball flachhalten sollen und erst was kommunizieren müssen, wenn alles in trockenen Tüchern gewesen wäre
Gruß aus Flensburg
Kai
Bilder sind meine eigenen oder mit schriftlicher Genehmigung des Eigentümers
Kai
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Volker Landwehr
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
Auch ohne die Personengleichheit ändert sich nichts an dem suboptimalen Ablauf sowie der schwachen Kommunikation.Martin Witte hat geschrieben: ↑Sa 23. Mär 2019, 19:03 Hier wird offenbar davon ausgegangen, dass der Nutzer DieElbefähre und der oft zitierte Twitteraccount mit Herrn Ahlers bzw. der Elbferry GmbH gleichzusetzen ist.
Dem ist nicht so.
Viele Grüße
Martin
Eigentlich war schon am 19.03.2019 klar, dass DieElbefähre nicht Herr Ahlers sein konnte, als DieElbefähre postete: ...Ahlers packt es nicht....
Gruß, Volker
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toni montana
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
Volker Landwehr hat geschrieben: ↑Fr 22. Mär 2019, 15:25 Im Artikel wird auch noch auf die Auslastung eingegangen.
Zitat CN: Elbferry setzt vor allem auf Lkw-Transporte. Wenigstens 20 Lkw sollen pro Überfahrt an Bord gehen. Für 800 Lkw gebe es bereits Vorverträge, sagte Geschäftsführer Kalthoff der Norddeutschen Rundschau. Die Wirtschaftlichkeit des Fährbetriebs sei damit schon jetzt gesichert.
Tja - 800 Vorverträge - die werden sich jetzt wahrscheinlich schleunigst nach einer Alternative umsehen.
Schöne Grüße aus dem Münsterland!
Toni
Toni
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Garsvik
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
Bis 2050, wenn der neue Elbtunnel fertig ist und der gelbbauchige Kuckuck gerettet wurde, könnte die Fähre viele Jahre fahren.
Garsvik
Garsvik
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romflens
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
toni montana hat geschrieben: ↑Mo 25. Mär 2019, 07:14Volker Landwehr hat geschrieben: ↑Fr 22. Mär 2019, 15:25 Im Artikel wird auch noch auf die Auslastung eingegangen.
Zitat CN: Elbferry setzt vor allem auf Lkw-Transporte. Wenigstens 20 Lkw sollen pro Überfahrt an Bord gehen. Für 800 Lkw gebe es bereits Vorverträge, sagte Geschäftsführer Kalthoff der Norddeutschen Rundschau. Die Wirtschaftlichkeit des Fährbetriebs sei damit schon jetzt gesichert.
Tja - 800 Vorverträge - die werden sich jetzt wahrscheinlich schleunigst nach einer Alternative umsehen.
Toni Montana,
die 800 Vorverträge werden ja nicht auf nee Fähre warten, sondern fahren jetzt schon halt durch den Elbtunnel oder halt über Glückstadt. Ich gehe davon aus, dass es Speditionen sind, die eben jetzt schon fahren. Die die Fähre als Alternative gesehen haben. Bloss mit so ner Geschichte, dieses hin und her, verbaut man sich auch mit dem besten Referenzen halt die Lorbeeren
Gruß aus Flensburg
Kai
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Kai
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FrankAusEmden
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Re: Elbfähre Cuxhaven - Brunsbüttel
Wie ist das eigentlich mit Gefahrgut im Tunnel? Meines Wissens dürfen da gewisse Güter gar nicht durch. Das würde grade für die Einrichtung einer Fähre sprechen. Und für Fahrräder ist der Tunnel auch nichrs. Irgendeine Fähre wurd es immer geben.
