Maritime Innovationen

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fuhri1186
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Re: Maritime Innovationen

Beitrag von fuhri1186 »

Moin,

wir haben letzte Woche auf der MV Skretting Gro, IMO 9980112 ein klappbares Flügelsystem von der Firma Econowind installiert.
Hier verspricht sich die Reederei eine Kraftstoffersparnis von rund 5%
Einzig die Art wie die Flügel verstaut werden, empfinde ich als kontraproduktiv, da sie auf den Lukendeckeln doch relativ viel Platz einnehmen und somit weniger Ladung an Deck gefahren werden kann.
Ich denke auch im Hafen, wenn alle Deckel geöffnet werden müssen und die Flügel nicht aufrecht stehen können, wird es Probleme geben.

Am Ende bin ich gespannt, was das System nach einem Jahr Betrieb wirklich gebracht hat.

Hier die Seite vom Hersteller:
https://econowind.nl/?gad_source=1&gad_ ... AkQAvD_BwE

Eigene Bilder:

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PeterPan
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Re: Maritime Innovationen

Beitrag von PeterPan »

Ich sehe da gar kein Problem im Hafen.

Die Segel sind doch nicht nur klappbar, sondern auch drehbar...
Also könnten sie für den Beladevorgang notfalls schräg zur Seite ausgerichtet werden.

Oder sehe ich das falsch?
Norbert Möller
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Re: Maritime Innovationen

Beitrag von Norbert Möller »

Die US-Regierung hat das britische Unternehmen CORE POWER beauftragt, eine Flotte atomgetriebener Handelsschiffe zu bauen.
Das erste Schiff soll ab 2028 gebaut werden.

Das Projekt will lt. Stephen Carmel, Leiter der US-Seeverkehrsbehörde im Verkehrsministerium, eine technologische Antwort auf Chinas Schiffbau sein und auf Erfahrungen aus dem militärischen Schiffbau zurückgreifen. Dabei sei man sich der Schwierigkeiten mit hohen Baukosten, Hafenverboten und komplexen internationalen Haftungsgesetzen bewußt.

https://www.golem.de/news/usa-beauftrag ... 12296.html
Golem bezieht sich auf einen Artikel der Financial Times vom 24.08., der hinter einer Paywall liegt:
https://www.ft.com/content/bb60f5f1-bf4 ... 018062c400
Volker Landwehr
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Re: Maritime Innovationen

Beitrag von Volker Landwehr »

Gibt es nicht viele Häfen, die ein Einlaufverbot für nuklear betriebene Schiffe haben?

Wie wollen sie da mit China konkurieren. Der Niedergang des US Schiffbaus liegt nicht im Schiffsantrieb begründet, sondern in im Vergleich zu hohen Löhnen und damit zu hohen Baukosten. Die Jones Act Flotte ist deswegen überaltert und fehlende Neubauten verhindern Investitionen in Werften. China könnte auch Reaktoren aus dem Marineschiffbau zivil nutzen.

Ich das hier schon mal wiedergegeben: Ein in den USA gebautes 3600 TEU Containerschiff für Matson hat so viel gekostet wie ein zur gleichen Zeit in Südkorea gebautes 22.000 TEU Schiff.

Europa hat diesen Prozess auch durchgemacht. Wenn die USA zurück kommen will, braucht sie hunderte Milliarden Investitionen in die Werftindustrie und noch mehr an Subventionen. Europa hat sich auf Nischenmärkte besonnen.
Gruß, Volker
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