nachdem in Kürze ja die offizielle dunkle Jahreszeit endgültig beginnt ging es nochmal an
Bord. Diesmal waren die "Trelleborg" auf einer Tagesfahrt von Sassnitz nach Trelleborg und
die Finnpartner auf der nachmittaglichen 13.30 Abfahrt von Malmö nach Travemünde.
Dass ganze hat zusammen 124 € für 2 Personen inkl. Fahrzeug gekostet also ein Schnäppchen im
Vergleich zu unserer Tour in der Hochsaison.
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Die Anreise war wieder sehr entspannt, es war wenig Verkehr auf der A20 und auf der B96
so das man pünktlich am Schalter war. Dort wartete man etwas da nur ein Schalter geöffnet wurde
aber nach wenigen Minuten war man durch. Man musste auch nicht auf der Aufstellfläche warten,
da, Aufgrund des veränderten Fahrplans, die Trelleborg schon im Hafen lag.
Diesmal ging es in die Garage auf dem Oberen Deck von Dort hiess es dann schnell nach draussen, denn die
Sonne ging gerade auf und so war man nach kurzer zeit dann hier....

Auf dem hinteren Sonnendeck konnte man die Beladung von Eisenbahnwaggons beobachten.
Das war wohl auch der Grund warum sich zu dieser Abfahrt kein LKW eingefunden hatte.
in der anderen Richtung kündigte sich schon ein weiterer Klassiker an..

Die Petersburg machte sich auf Sassnitz zu erreichen. Und dann ging es auch schon los....

Mit dem Mond im Rücken...

Dem Hafen von Sassnitz zur linken und ......



Der Petersburg zur rechten. Sie schien gut gefüllt zu sein. Sie lag tief im Wasser und auch das
obere Ladedeck war sehr gut gefüllt. Nachdem die Sonne aufgegangen war und
auch keine besonderen Gegenläufer in Sicht meldete sich der Magen und es ging
in Richtung Restaurant.

Zwei Säulen mit den Wörtern "Food City" wiesen einem den Weg in den Frontsalon.
dort sind sowohl das Selbstbedienungsrestaurant und das Frühstücksbüffet zu finden.




Das Frühstücksbüffet gab es hier für 11,94 € pro Person und war sehr
lecker und frisch. Anders als auf der Sassnitz wurde hier am Eingang direkt
bezahlt. Heiss und Kaltgetränke bekam man aus dem Automaten. Wie auf den
Bildern zu sehen ist hat Stena hier schon ein bischen in die Inneneinrichtung
investiert. nachdem Frühstück ging es dann daran das Schiff zu erkunden.
Der öffentliche Passagierbereich konzetriert sich hier auf einem durchgehendem
Deck. Man kann quasi von vorne nach hinten schauen.



Auch hier war überall blauer Teppich und Laminatimitationen ,wie bei Stena üblich,
zu finden.
Etwas versteckt im hinteren Bereich gibt es sogar noch eine
C-View Bar. Diese ist kombiniert mit der Information.


Für die Unterhaltung und Information gibt es diverse....


..Einarmige Banditen und Bildschirme auch Schliessfächer sind zu finden.
Einen Abstecher nach unten gibt es auch...

Nach dem Motto "viele wege führen nach Rom" gibt es viele Treppenhäuser an Bord.
Nach unten ist ein weiter Weg. Dort angekommen gibt es zwar keinen Kabinenschaffner
wie auf der Sassnitz, dafür verwirrende Schilder..


Genug gesehen. Die ersten Gegenläufer kündigen sich an. Also raus an Deck.
Die Trelleborg bietet Ihren Mitreisenden auf jeden Fall mehr Platz an der Sonne
wobei zeitweise sogar Plätze geboten werden, die seinesgleichen suchen.




Alle Wege waren Frei, so das man zeitweise sogar bis auf das Peildeck gekommen ist,
ohne eine Absperrung zu übertreten.
Und dann waren da die ..

und natürlich die Sassnitz die uns entgegengekommen sind.

Und nach knapp 4 Stunden versammeln sich die Reisenden am Heck das heißt
Trelleborg ist nicht mehr weit.

im Hafen..

Robin Hood und Gryf. Das war es dann auch schon auf der Trelleborg. Schnell zum Auto,
denn bis zur Abfahrt in Malmö bleiben weniger als 90 min.


Da die Sommersaison ja schon etwas länger vorbei ist hielt sich das Fahrzeugaufkommen
in Grenzen und man konnte schnell das Schiff verlassen.
Die fahrt nach Malmö dauerte ca. 30 Min durch das schöne Südschweden
erreichte man dann Malmö. Die Eincheckformalitäten waren genauso einfach
und schnell wie bei der Stenaline.
Ab in den Wartebereich. Hier schon mal ein Blick auf das Schiff.

Die LKW fuhren schon an Bord und kurz darauf ging es dann auch für uns Richtung Schiff.



Und schon verschluckte das Schiff unsre Auto und es ging an Bord.
Das die Finnpartner ursprünglich mehr ein Frachtschiff denn eine
Passagierfähre war, merkt man am ehesten, wenn man nicht mit dem Fahrtstuhl vom
Frachtdeck in den Passagierbereich gelangt, sondern die Treppe wählt.

Nein das ist kein Kriegschiff sondern der Weg nach oben. Wie bei einer unseren
früheren Reisen schon gezeigt.
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gestalten sich die Passagierbereiche natürlich etwas kleiner.
nichtsdestotrotz kann man auf der Finnpartner gut Reisen.


Zur Freude gab es auch eine offene Aussenkabine, die sozusagen
zur Besichtigung offen stand.


Sogar ein Bad mit echten Fliesen wird dort geboten.

Da es Mittag war und der kleine Hunger da war, wollte man etwas Speisen.
Leider kann dann die schöne Finnlines-Katalogwelt0m nicht mit der Realität mithalten.
Denn statt eines Mittagsessen, wurde nur ein Frühstück mit den üblichen
Zutaten (Brot, Brötchen ect angeboten.) Als Warme Speisen, das obligatorische
Rüherei, Würstchen und Speck. Das ganze zwar für nur 7 € aber mehr war das Essen
auch nicht wert. Punkt 13.30 ging es dann los.



vorbei am Container Hafen....

und dem Autoterminal..

an der Skyline von Malmö ging es raus auf die Ostsee.

wie immer dabei, die Corona Seaways die unser Fahrwasser auf Ihrem Weg von Kopenhagen nach Klaipeda kreuzt.


weiter geht es Richtung Travemünde. Die Gegenläufer hielten diesmal Abstand bis auf die...


Gut zu sehen, die Nordlink ist doch wesentlich gemächlicher Unterwegs als die Finnlady Richtung Finnland.
Eile mit Weile.... Tja dann ging das Licht aus, genauer gesagt das Sonnenlicht...


Im Gegensatz zu manchen anderen Schiff zeigten sich die Decksflächen in einem einwandfreien
fast neuwertigen Zustand. Auch roch es verstärkt nach Farbe. Offensichtlich werden die
Liegezeiten dazu verstärkt genutzt Renovierungsarbeiten durchzuführen.
Nach 9 Stunden war denn diese Fahrt auch wieder vorbei. Noch einen Blick ins Frachtdeck...



und raus gehts. Das war es denn wohl für 2013. Denn jetzt regiert wieder die Dunkelheit.
Alles in allem muss man sagen, das die Trelleborg auf der Königslinie das bessere Produkt ist.
Die Einrichtung wirkt aus einem Guss. Besser als auf der Sassnitz. Mal schauen was 2014
noch alles so kommt in diesem Sinne noch einen schönen Sonntag.