Stena-Line

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shipspotter96
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Re: Stena-Line

Beitrag von shipspotter96 »

Ist doch gut, wenn man viele Entwürfe wie die C-Flexer oder Mini-E-Flexer-Klasse in der Schublade hat. Die E-Flexer-Klasse hat sich als sehr flexibel erwiesen und man baut Schiffe verschiedersder Größe basierend auf diesem Entwurf. Ob sich eine Nachtrage nach den Mini--E-Flexern ergibt und die Schiffe bestellt werden, wird die Zukunft zeigen. Auch wenn es mir lieber wäre, dei Schiffe würden in Europa gebaut werden.

https://stenaroro.com/cases/e-flexer/


Wirkt das Design billig und ist für viele Reedereien nicht attraktiv? Das sehe ich wie mein Vorredner, so viele Fährschiffe einer Klasse für verschiedenste Reedereien sieht man selten.


Zur 'Stena Elektra': Da heisst es auf der Website von Stena RoRo, dass das erste Schiff solle spätestens 2030 zwischen Göteborg und Frederikshaven zu Einsatz kommen und 2025 bestellt werden. Sieben Tage hat das Jahr ja noch...

https://stenaline.com/stena-elektra-fro ... to-vessel/

Mal sehen, ob in den nächsten Jahren noch mehr E-Flexer-Neubauten folgen. Vielleicht zwischen Rostock und Trelleborg? Oder zwischen Kiel und Göteborg? Zu meiner Überraschung musste ich aber gerade feststellen, dass die 240-Meter-E-Flexer weniger Fracht aufnehmen können als die aktuelle 'Stena Germanica' (IMO 9145176) und 'Stena Scandinavica' (IMO 9235517), geschweige denn die 'Stena Hollandica' (IMO 9419163) und die 'Stena Britannica' (IMO 941917599) die in etwa genau so lang sind. Muss man die E-Flexer vielleicht noch mal etwas überarbeiten.
https://en.wikipedia.org/wiki/E-Flexer- ... ifications (3.600 Spurmeter)
https://de.wikipedia.org/wiki/Stena_Ger ... iff,_2001) (3.900 Spurmeter)
https://de.wikipedia.org/wiki/Stena_Sca ... iff,_2003) (4.220 Spurmeter)
https://de.wikipedia.org/wiki/RoPax_55 (5.566 Spurmeter)
shipspotter96
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Re: Stena-Line

Beitrag von shipspotter96 »

Die alte 'Stena Britannica' (IMO 9145164) hat man aber schnell wieder abgestoßen. Bei ihren Schwestern hat man hingegen ähnlich wie bei den E-Flexern schon vor Kiellegung, beziehugsweise Stapellauf mit Finnlines die Übernahme der Schiffe vereinbart.

https://www.faktaomfartyg.se/stena_britannica_2000.htm
Luxuswampe
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Re: Stena-Line

Beitrag von Luxuswampe »

Chrissi hat geschrieben: Mi 24. Dez 2025, 13:38 Ich werde auf alle Punkte in den nächsten Tagen ausführlich antworten,
aber vorab auf die Schnelle schon mal zu Punkt 2)

Hollandica/Brittanica gebaut 2010
Transporter/Transit gebaut 2011
Adventurer/Scandinavica gebaut 2003
Nordica gebaut 2000
Superfasts gebaut 2002
Vinga gebaut 2005
Forerunner/Forecaster gebaut 2003
Germanica gebaut 2002
Baltica/Scandica gebaut 2005/2006
Futura/Connecta gebaut 2025
Flavia/Horizon gebaut 2006 bzw 2008

Die FETT gedruckten Schiffe haben mit dem Begriff FÄHRE abnsolut gar nichts zu tun.
Das sind einfach 100% Frachter für (vorwiegend) rollende Ladung und im Regelfall auch ohne Fahrer.
Bei anderen Reedereien wie z.B. DFDS oder Grimaldi werden deren zahlreiche Frachter ebenfalls nicht als Fähren gezählt.
Auch vielleicht irgendwelche Internetseiten alle Schiffe einer Reederei zusammen auflisten.

Ein Fähre ist ein nach Fahrplan regelmäßig verkehrendes See-Transportmittel wo jeder mit jedem Fahrzeug - und normalerweise auch zu Fuß - unkompliziert von A nach B mit fahren kann.

Also diese 6 Fracht-Schiffe fallen komplett raus.
Desweiteren hat die Vinga mit Stena nur noch auf dem Papier was zu tun - die ist langfristig im Einsatz für DFDS in Jersey. Und die beiden alten Rostockfähren sowie die Jutlandica hast Du vergessen, d.h. 2 weitere Fähren die jetzt 30 Jahre alt sind und 1 x 28 Jahre.
Und die beiden Superfasts werden allgemein als 2001 gebaut gezählt. Dito die Germanica - ist ein 2001 Schiff. Und die Scandinavica ein 2002 Schiff.
Es fällt auf, dass Du die Stena-Schiffe als möglichst jung hindrehen möchtest... . Die Visentinis check ich jetzt nicht einzeln.

Also es bleiben noch
- 5 E-Flexer die auch schon nicht mehr wirklich neu sind, wenn man den ersten theoretisch nach 10 Jahren ersetzen wollen würde, müßte man jetzt den Neubau dafür bestellen.
- 4 Visentinis - alle jetzt CIRCA 20 Jahre alt
- 11 andere Fähren - von diesen sind 3 fast 30 Jahre alt und 6 ca. 23 - 25 Jahre alt
- 3 besonders alte Fähren aus den 80iger Jahren (Nautica, Danica, Spirit)
23 Fähren insgesamt.

Wenn das jemand als moderne zeitgemäße Fährschiff-Flotte ansieht, dann haben wir halt einfach eine andere Meinung.
Ich sehe eine Flotte, die überwiegend aus alten und sehr alten Schiffen besteht - und es sind nirgendwo Ersatz-Neubauten dafür in Sicht.
D.h. wenn man keine moderenen Gebrauchtfähren irgendwo her kauft, wird sich mindestens in den nächsten drei Jahren (Bauzeitraum) auch niochts ändern. Würde man 1:1 nach ca. 30 Jahren Fähren ersetzen bräuchte man jetzt eine Bestellung von 12 (!) Fähren.

Punkt 5) Ja, da hast Du recht, da hab ich was verwechselt, die Nordica ist so klein und eng, mit sehr kleinen Fenstern etc. dass ich immer denke die ist gebraucht aus Japan.
Hallo,

Zunächst einmal ist deine eigene Definition des Begriffs „Fähre“ ist leider nicht korrekt (siehe unten). Ferner geht in dieser Diskussion um Stena Line als Betreiber von insgesamt 40 Schiffen auf 19 Linien (Quelle: https://stenaline.com). Da kannst du nicht deine eigene inkorrekte Definition ansetzen um auf dieser Basis eine verzerrte Flottenbewertung vorzunehmen, welche eh nur eine begrenzte Aussagekraft hat da (und das erkläre ich auch gerne nochmal) das Alter eines Schiffes kein primäres Merkmal über dessen Zustand und Sicherheit ist. Aus deinen zahlreichen Beiträgen entnehme ich das nach deiner Sichtweise „neu“ gleichzusetzen ist mit „gut“ bzw „alt“ = „schlecht“, ebenso „schnell“ = „gut“ bzw „langsam“ = „schlecht“. Das ist de facto nicht richtig, da betriebliche und ökonomische Zwänge, Nachhaltigkeit und Umweltschutz-Aspekte ebenso außen vor gelassen werden wie nautische Vorgaben!

Natürlich erreicht jedes Schiff irgendwann ein Alter an dem es wirtschaftlich nicht mehr rentabel betrieben werden kann bzw. zu erwartende Reparaturkosten den Zeitwert überschreiten. Bei guter Besatzung, regelmäßiger Wartung etc. kann die Lebenserwartung einer Ropax-Einheit ohne Probleme 35/40 Jahre betragen.

Schau dir gerne mal vergleichbare Flotten von ähnlich aufgestellten Reedern an (Mols-Linien ist kein passender Vergleich, das wurde dir schon von anderen Usern erklärt), dann kannst du sehen das die Stena Schiffe noch eine beachtliche Restlaufzeit (abgesehen von den 3 genannten Kandidaten aus den 80ern) haben.

Und nun zur Einordnung, der Begriff Fähre wird wie folgt definiert:

***
Eine Fähre ist ein Wasserfahrzeug, das dazu dient, Personen, Fahrzeuge oder Güter über ein Gewässer zu transportieren. Sie verbindet in der Regel zwei Uferstellen miteinander und stellt somit eine wichtige Ergänzung oder Alternative zu Brücken und Tunneln dar.
***

Quelle: https://www.mtrlegal.com/wiki/faehre/#: ... ln%2520dar.

Oder auch:

***
Eine Fähre ist ein Schiff, das nach einem regelmäßigen Fahrplan verkehrt, um Personen und Fahrzeuge zwischen zwei Orten zu transportieren, die nicht weiter als 300 Meilen voneinander entfernt liegen. Der Hauptzweck einer Fähre ist der Transport von:

1) Passagieren

2) Fahrzeugen oder Eisenbahnwaggons, die zum Transport von Personen oder Gütern verwendet werden oder wurden.
***
Quelle: https://legal--resources-uslegalforms-c ... _tr_pto=rq

Und noch ein kurzer Kommentar zu deiner Einschätzung das die 5 E-Flexer „nicht mehr wirklich neu sind und zeitnah ersetzt werden sollen“. Stena Estrid (Indienststellung November 2019), Edda und Embla (beide 2020), Ebba und Estelle (beide 2022) sollen/müssen keinesfalls nach 10 Jahren ersetzt werden. Diese 5 Schiffe stellen ein Investment von über 1 Milliarde USD dar und müssen sich entsprechend über ihre Laufzeit amortisieren. Das sind einfache Betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten!

Wir hatten vor einiger Zeit einen User (ich erinnere den Namen nicht mehr) der einen ähnlichen Standpunkt und Schreibstil hatte. Das ging soweit das er ernsthaft vorschlug die Stena Germanica sollte tagsüber Butterfahrten ab Kiel nach Langeland anbieten.

Habe nur ich ein Dejavue?
Gunnar
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Re: Stena-Line

Beitrag von Gunnar »

Chrissi hat geschrieben: Sa 27. Dez 2025, 19:58
Es gibt in Deutschland und Europa diverse Universitäten mit speziellen Fakultäten und Lehrstühlen zu Verkehr, Verkehrssystemen usw. - sogar auch speziell zum Seeverkehr und Schiffsverkehr. Und da stimmen alle Professoren, Doktoranden etc. selbstverständlich mit meiner genannten Definition von Fähre überein weil es auch einfach die offizielle Definition des Begriffs Fähre ist.
Solche Aussagen finde ich immer spannend. Und da sollte es sicher kein Problem sein, für uns noch einen oder mehrere Links zu ergänzen, die das belegen.

Gruß
Gunnar
HansP
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Re: Stena-Line

Beitrag von HansP »

Chrissi hat geschrieben: Sa 27. Dez 2025, 19:58 Grundsätzlich ist eine Bedienung von mehreren Routen mit einer Fähre und nur möglichst kurzen Hafenliegezeiten sehr sinnvoll.
So wie z.B. früher der Tagesumlauf der Kiel-Fähre nach Frederikshavn. Oder wie es z.B. Viking Line im Sommer macht, mit der Sto.-Helsinki Fähre ein mal schnell nach Tallin und zurück anstatt den ganzen Tag im Hafen zu warten.
Hier fehlt, aus meiner Sicht, ein entscheidender Zusatz: "Grundsätzlich ist eine Bedienung von mehreren Routen mit einer Fähre und nur möglichst kurzen Hafenliegezeiten sehr sinnvoll, soweit es sich ökonomisch rechnet oder aus Gründen des Wettbewerbs zwingend erforderlich scheint."
Chrissi hat geschrieben: Sa 27. Dez 2025, 19:58 Man wird das große Potential nach der Fehmarnbelttunnelöffnung sehen weil dann die Anzahl der "Shopping-Dänen" aus dem Großraum Kopenhagen enorm zunehmen wird. Heute ist es vielen zu teuer oder sie fahren nur 1-2 mal im Jahr - aber wenn die Tagestickets für PKW auf 20,-/30,-/40,- runter gehen, dann werden viel viel mehr Dänen (und auch Schweden) als heute viel öfter zum Shoppen Richtung Lübeck fahren.
Der geneigte "Shopping-Däne" bezahlt schon heute für seine Tour in den norddeutschen Shopping-Himmel nur ca. EUR 26,- (DKK 199,- / ROE 7,466), offenbar ist das Management doch nicht so unfähig, wie von Dir immer wieder suggeriert.
https://www.scandlines.dk/billetter/3-t ... uttgarden/

Noch ein gepflegtes Wochenende!
Luxuswampe
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Re: Stena-Line

Beitrag von Luxuswampe »

Chrissi hat geschrieben: Sa 27. Dez 2025, 19:58 Also was der Begriff Fähre bedeutet bestimmen nicht irgendwelche Anwälte oder gar irgendwer in Amerika - wo auch noch gesagt wird, dass eine Fähre über 300 Meilen Strecke angeblich keine Fähre ist.
... (... eingekürzt. NM)
Also Chrissi aka Alex00,

Das ist jetzt wieder sehr viel Text…

Mal der Reihe nach:

1) 2 dieser ominösen „Universitäten mit speziellen Fakultäten und Lehrstühlen zu Verkehr, Verkehrssystemen usw. - sogar auch speziell zum Seeverkehr„ habe ich einst besucht. Du auch? Deine Aussage halte ich für gewagt, der Nachweis hierzu, wie von meinem Vorredner erbeten, würde mich auch sehr interessieren.

2) ich erkläre dir gerne den Unterschied zwischen Autotransportern (Kurzform PCC = Pure Car Carrier), beispielsweise von Höegh Autoliners oder Wallenius Wilhelmsen Logistics WWL und einer RoRo-Fähre im Einsatz von Stena Line. PCCs transportieren in der Regel Neuwagen zwischen dem nächsten am Herstellerwerk gelegenen Hafen und verschiedenen Häfen in Absatzländern, wo sie zum Verkauf an Endkunden vorgesehen sind. PCC oder auch Pure Car and Truck Carriers (PCTC) transportieren keine beladenen LKW und/oder unbegleitete Sattelauflieger. Könnte jetzt noch weiter ausholen, spare mir das hier aus Zeitgründen.

3) dein Vergleich mit Kreuzfahrtschiffen und Containerschiffen bei MSC-GNV hinkt gewaltig. Ganz anderes Geschäftsfeld, Markenauftritt etc. Ich beziehe mich bei meiner Bewertung von Stena ja auch nur auf die auf www.stenaline.com angegebenen Routen und Schiffe. Andrere Geschäftsfelder wie Drilling
(https://www.stena-drilling.com/our-fleet) oder Stena Bulk (https://www.stenabulk.com/our-fleet) habe ich aus eben jenen Gründen bewusst nicht erwähnt.

4) Du schreibst jetzt selbst von einer Einsatzdauer bei Fähren von 30 Jahren. Immerhin ein Fortschritt, in deinem letzten Posting wolltest du die E-Flexer schon nach 10 Jahren aussortieren. Die Stena Estrid ist jetzt ziemlich genau 6 Jahre im Einsatz. Wie kann das bereits 1/3 Ihrer Einsatzzeit entsprechen? Willst Du sie nach 18 Jahren Einsatz nach Alang schicken?

5) Du erwähnst P&O als positives Beispiel in deiner Argumentation. Ist dir bewusst das dieser Reeder auf der Route Larne - Cairnryan die beiden Einheiten EUROPEAN CAUSEWAY und EUROPEAN HIGHLANDER einsetzt? Deren Schwester EUROPEAN AMBASSADOR ist heute als Stena Nordica unterwegs (die mit den kleinen Fenstern und ohne live Musik).

Ansonsten haben meine Vorredner mit Ihren Anmerkungen zu 100% Recht!
Zuletzt geändert von Luxuswampe am So 28. Dez 2025, 15:26, insgesamt 1-mal geändert.
Luxuswampe
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Re: Stena-Line

Beitrag von Luxuswampe »

Auszug aus dem ellenlangen Text von Chrissi:

***
Und 2017, 2019 oder 2021 war das Design sicherlich auch noch (relativ) modern.
***

Und genau deshalb sind 2026 noch 3 weitere Einheiten im Bau! Deine Aussage macht absolut keinen Sinn!
HansP
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Re: Stena-Line

Beitrag von HansP »

Chrissi hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 16:13 Die meisten Fährlinien in Europa (inkl. nationale Fährlinien gerechnet) sind "Ausschreibungsfährlinien".
Und das kann auch in bestimmten weiteren Regionen (wie z.B. Kattegat) sehr sinnvoll sein, wenn die aktuelle Reederei dort seit Jahrzehnten z.B. die Route immer mehr herunterwirtschaftet, immer mehr Abfahrten einstellt und z.B. an bestimmten Wochentagen gar nicht mehr fährt.
Das ist doch so nicht richtig!

Ausgeschrieben werden in der EU ausschliesslich Fährverbindungen die der Grundversorgung dienen, also beispielsweise nationale Verbindungen zu Inseln, die nicht gewinnbringend zu betreiben sind. Hierbei können klare Vorgaben bzgl. des Taktes, der vorzuhaltenen Kapazitäten etc. gemacht werden.

Internationale Verbindungen werden, nach meinem Kenntnisstand, bis auf ganz wenige Ausnahmen, nicht ausgeschrieben und somit auch nicht subventioniert!
Diese "eigenwirtschaftlichen" Verkehre betreiben die verschiedenen Reedereien auf eigenes Risiko und auf eigene Kosten, sowie häufig in Konkurrenz zueinander, wie z.B.:

Stena Line in der Irischen See mit Irish Ferries, P&O, Cobelfret, etc.
Stena Line in der südlichen Ostsee mit TT-Line, Polferries, Unity Line, Finnlines

Von "herunterwirtschaften" kann hier also eigentlich nicht die Rede sein, eher von einer Anpassung an die aktuellen Nachfrage, bzw. an geänderter Reisegewohnheiten (auch bedingt durch neue Brücken, Tunnel, Konkurrenzangebote, etc.).

Sollte es zwischen Växjö und Aarhus einen ausreichenden Bedarf an sehr regelmässig zu transportierenden Studenten geben, welche langfristig den Einsatz einer größeren oder zusätzlichen Fähre zwischen Schweden und Dänemark rechtfertigen würde, wäre es mehr als wahrscheinlich das Stena Line (oder auch ein anderer Reeder) eine entsprechende Route einrichten, bzw. ein zusätzliches Schiff einsetzen würde.

Da es diese dauerpendelnden Stundenten aber wahrscheinlich nicht gibt, besteht offenbar auch kein Bedarf, oder warum sollte ein WIrtschaftunternehmen sich einen Gewinn entgehen lassen?
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shipfriend
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Re: Stena-Line

Beitrag von shipfriend »

Chrissi hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 16:13
Weil sonst drehen wir uns hier nur im Kreis.
Chrissi, nichts für ungut, aber was würden wir nur ohne deine ständigen, endlos wirkenden Aufsätze zu Fähren, Busunternehmen, usw. machen?

Viele deiner Vergleiche, ob es jetzt letztens TT-Line mit Finnlines, Viking Line usw. waren, sind völlig verzerrt und kein bisschen zielführend, wenn wir mal das Beispiel der neuen Schiffe von TT-Line, Finnlines und Viking nehmen. Zwischen Schweden und Finnland via Åland ist nach wie vor Taxfree-Shopping an Bord möglich, die Reedereien können ganz anders rechnen und andere Konzepte wie Minicruises anbieten als eben jene in der südlichen Ostsee zwischen Polen oder Deutschland und dem Süden Schwedens, wo Güterverkehr dominiert.
Nachdem ich seit über drei Jahren in Stockholm wohne und als Passagier mehrfach im Jahr auf einschlägigen Fähren an Bord bin und auch Jahre vor meinem Umzug nach Schweden regelmäßig mit so etwas gefahren bin, kann ich das mit Gewissheit sagen.
Die von dir vermisste Livemusik gibt es auf den neuen Schiffen von Finnlines zwischen Kapellskär und Naantali übrigens, ich habe das selbst schon an Bord erlebt.

Dass, bis auf die Ausnahmen von Bornholm und die Verbindungen ab Århus ein Artensterben von Schnellfähren in der Ostsee stattfand, zuletzt Sassnitz-Trelleborg, hast du schon vergessen?
Wieso soll man also auf der Rostock-Trelleborg-Linie in Katamarane investieren, deren Kapazität für Fracht, die auf der Strecke dominiert, immens eingeschränkt ist, ebenso wie für Reisebusse? Das müsstest du mit deinen Empfehlungen zu Busunternehmen eigentlich wissen. ;)
Und Schnellfähren im Winter fahren in unseren Breitengraden nicht oder nur sehr eingeschränkt, wie sollen die Studenten zur Weihnachtszeit mit ihrem hab und gut nach Hause pendeln, etwa nur über Gedser? ;)

Wie kommt man eigentlich darauf, dass Stena Line die Kattegat-Linie herunterwirtschaftet? Die Fähren fahren mehrmals täglich zwischen Göteborg und Frederikshavn!

Die von Dir vermisste Buslinie für Studenten zwischen Rostock und Kopenhagen, wo man 5x umsteigen mit den ÖPNV sparen soll, gibt es seit Jahren mit FlixBus, oh Wunder, direkt zwischen Rostock und Kopenhagen über die Rostock-Gedser-Fähre ohne umsteigen. Und das sogar mit Fahrer, der das Gepäck ein und auslädt, also bleibt genug Platz für Luxusgüter wie Laptop, PlayStation und Winterausrüstung. :lol:
Den Kasten Billigbier aus dem Kaufland kann man auch noch mitnehmen. Ist das nicht toll?
Also ist die von dir geforderte Verbindung völlig obsolet da sie sogar schon mit FlixBus existiert und von mir sogar schon in Anspruch genommen wurde.

Wenn du von 30 Jahren Dienst für Fähren ausgehst, gibt es mehr als genug Gegenbeispiele, die diesen Zenit mehr als überschritten haben: V. Cinderella, Gabriella, Stena Spirit, Nordic Crown, Pearl, Silja Serenade und Symphony, Tom Sawyer, H. Finn, Nils Dacke, Robin Hood, King und Princess Seaways, Eckerö, Povl Anker (Bj. 1979/78!!!), um nur einige zu nennen, von den ehemaligen Ostsee-Fähren im Mittelmeer mal ganz zu schweigen!! Die Ex Mariella mit Baujahr 1985 ist nur eine von vielen dieser Altersklasse.

Ich könnte die Liste deiner Behauptungen, die sich schnell widerlegen lassen, noch beliebig fortführen, sehe aber davon ab.
Du scheinst von allem, was du schreibst, restlos überzeugt zu sein, egal, welche Argumente man gegen deine Behauptungen zurecht vorzubringen hat.
Daher werde ich mich zu deinen ausführlichen, langen Texten nicht weiter äußern und lass dich jetzt in Ruhe. Aus gutem Grund, wie sich nun zeigt.
Gruß Max
-28 Kreuzfahrten, 11 Reedereien
-Fährfahrten mit 17 Reedereien, 62 Schiffen
-Kommende Kreuzfahrtschiffe: Sapphire Princess, Iona, Azamara Onward
Johannes7
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Re: Stena-Line

Beitrag von Johannes7 »

So,

aktuell dampft die PATRIA SEAWAYS nordöstlich an Bornholm nach Göteborg vorbei.
Sie soll vom 6. Januar bis 8. Februar auf Kiel - Göteborg die STENA SCANDINAVICA vertreten.
Quelle: MT, Stena-Frachtfahrplan

Rutscht gut rein, Tschüss.
Die Schifffahrt im Herzen - seit über 30 Jahren.
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